Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studenten, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

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Blog

Freiberger Kooperation als herausragendes Technologie-Transferprojekt pr├Ąmiert

25.11.2014

Durch SAXEED unterstützte Technologie-Kooperation gewinnt Sonderpreis im Wettbewerb "wissen.schafft.arbeit"

Im Rahmen des bundesweit ausgelobten Technologie-Transferwettbewerbs "wissen.schafft.arbeit" wurde gestern eine Kooperation der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) mit der FNE Entsorgungsdienste GmbH als herausragendes Technologie-Transfer-Projekt ausgezeichnet und mit dem mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK) prämiert.

Der Abteilungsleiter "Forschung, Technologie" im SMWK, MDg Jörg Geiger (l.), übergab den Sonderpreis für das Freiberger Transferprojekt (Foto: Steve Conrad)

Das Projekt kann als ein gelungenes Beispiel für die Überführung von Wissen und Technologien aus der Forschung in die Industrie gesehen werden. Mit Unterstützung des SAXEED-Technologiescouts Dr. Matthias Fuhrland konnte das Transferpotenzial am Institut für Technische Chemie der TUBAF identifiziert werden. Gemeinsam wurden auf Basis erster Laborergebnisse zunächst eine Potentialanalyse erstellt, eine IP-Schutzstrategie entwickelt, mögliche Verwertungsoptionen diskutiert und schließlich die Kooperation angebahnt. Der folgende Antrag auf eine Projektförderung im Programm KMU-Innovativ für die Verfahrensentwicklung war erfolgreich und wurde vom BMBF bewilligt.

Doch worum geht es genau: Während bislang Leuchtstoffabfälle als gefährlicher Sonderabfall unter Tage deponiert werden, können mit dem entwickelten „SepSelsa-Verfahren“ sämtliche Seltenerdmetalle in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden. Die Prozesskette beginnt bei der Firma NARVA Lichtquellen GmbH + Co. KG in Brand Erbisdorf, wo Leuchtstoffabfälle anfallen. Die Leuchtstoffschlämme werden getrocknet und bei der Firma FNE Entsorgungsdienste Freiberg GmbH aufgearbeitet. Am Institut für Technische Chemie wurden im Labormaßstab verschiedene Verfahrensvorschläge entwickelt, die auf den Technikumsanlagen von FNE in Freiberg umgesetzt und in den unteren Tonnenmaßstab skaliert wurden. Derzeit wird das Spektrum recyclingfähiger Leuchtstoffe erweitert, z.B. auf quecksilberhaltige End-of-Life-Produkte sowie Leuchtstoffabfälle aus dem Bildschirmrecycling. Die bei FNE produzierten Rohprodukte werden an die Firma NARVA zurückgeliefert. Damit ist der Stoffkreislauf geschlossen und die Seltenen Erden stehen dem Herstellungsprozess wieder zur Verfügung. Die Entwicklungsleistungen fanden Niederschlag in zwei Patentanmeldungen, die an FNE Entsorgungsdienste transferiert wurden.

Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der TU Chemnitz (l.), applaudiert dem Team (Foto: Steve Conrad)

Bereits seit 2008 sucht die TU Chemnitz als Initiator des Wettbewerbs bundesweit nach innovativen und nachhaltigen Transferprojekten zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis ging dieses Jahr an die Freiburger Firma SolarSpring, eine Fraunhofer-Ausgründung, die solarbetriebene Wasserentsalzungsanlagen herstellt. Den Sonderpreis Wachstum und 2.500 Euro erhielt die Cloud&Heat Technologies GmbH, eine Ausgründung der TU Dresden, die Computer-Abwärme zum Heizen nutzbar macht.

Weitere Informationen gibt es hier.

 


Neues EXIST-Gr├╝nderstipendium an der Hochschule Mittweida

20.11.2014

Gründer entwickeln innovative Plattform für Fitness-Trainer und Sportler

Ob Armbänder mit Schrittzählern, Apps zum Kalorien zählen oder Online-Communities mit Sportübungen per Videoanleitung – der Trend zur aktiven Integration von Fitness im Alltag hält Einzug im Leben vieler Menschen. Trotz jeder Menge neuer Gadgets und Applikationen gibt es in der Interaktion von Trainern und Sportlern kaum Plattformen, die das Trainingsprogramm datenbasierend optimieren.

Mit Fitiba, einer neuen Fitness Trainer-Plattform, wollen Nelly Marie Bojahr und Sebastian Oehlschläger genau diese Lücke füllen. Die Jungunternehmer haben mit Unterstützung des Gründernetzwerks SAXEED ein EXIST-Gründerstipendium beantragt und nun die Bewilligung für die einjährige Förderung erhalten.

Die Idee zur Entwicklung der Plattform, die durch datenbasierte Analysen das Fitnesstraining optimieren und vereinfachen soll, beschäftigte die beiden schon seit Anfang des Jahres. Sie konkretisierten die Pläne für ihr Start-up mehr und mehr und konnten mit dem Ideenpapier den Projektträger Jülich überzeugen. „Fitnesstrainer stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen, welche ihnen die Zeit rauben und von ihrem Hauptfokus, dem Training mit Kunden, ablenken. Mit unserer Lösung möchten wir die Arbeitsprozesse bei der Trainingsplanerstellung und der Analyse von Trainingseinheiten durch Vorschläge zur Optimierung effizienter gestalten“, sagt Oehlschläger.

Beide kombinieren wirtschaftliches, technisches und mediales Know-how. Sebastian Oehlschäger, der die Programmierung der Plattform und die komplette technische Entwicklung der Schnittstellen zu Trainings- und Fitness-Tracking-Geräten sowie die Einbindung von Apple’s Healthkit und Google Fit übernimmt, blickt auf viele erfolgreiche Projekte zurück und hat unter anderem für den Versandriesen Zalando gearbeitet. Nelly Marie Bojahr, die ihr Studium an der HS-Mittweida im Bereich der „Angewandten Medien“ mit Auszeichnung abschloss, konzentriert sich vor allem auf die Zusammenarbeit mit den Personal Trainern und die Vermarktung der Plattform. Beide unterhalten bereits zahlreiche Kontakte in die Wirtschaft und Medienlandschaft. Das Mittweidaer Gründerteam startet demnach mit viel Fachexpertise und Ehrgeiz in das Abenteuer Existenzgründung.

Weitere Informationen gibt es auf www.fitiba.de.

Wir wünschen viel Erfolg!
 


Potentiale heben in Freiberg - Gr├╝ndungsinteressierte, Unternehmer und Mentees treffen sich zum Netzwerkabend

17.11.2014
Unter dem Motto „Potentiale heben: Mit Ausgründungen und Mentorenpartnerschaften erfolgreich in die Wirtschaft“ hatte das Gründernetzwerk SAXEED Vertreter der regionalen Wirtschaft, der Bergakademie, Stadt und Institutionen sowie engagierte Studierende am Montag zu einem Netzwerkabend eingeladen.
 
Bei den Gr├╝nderhorizonten 2014Prof. Broder Merkel gestaltete den Höhepunkt des Netzwerkabends, denn er wusste die Gäste mit den Ergebnissen des „Gründungsradars 2013“ zu überraschen: „Die TU Bergakademie Freiberg bietet unter den staatlichen Universitäten sachsenweit die besten Gründungsbedingungen!“ freute sich der Prorektor für Forschung. Schon in den vergangenen Jahren konnte die  Bergakademie in dem Ranking sehr gute Ergebnisse erzielen, der nunmehr fünfte Platz in der Kategorie „mittelgroße deutsche Hochschulen“ markiert jedoch eine neue Bestleistung. Damit ist die Bergakademie die bestplatzierte staatliche sächsische Hochschule im Gesamtranking, direkt gefolgt von der TU Chemnitz auf Platz sechs. In allen vier „Bausteinen“ des Rankings wurde den beiden SAXEED-Unis  „Vorbildcharakter“ bescheinigt.

Im Abendprogramm spiegelten sich die thematische Vielfalt des Angebotes von SAXEED sowie erzielte Erfolge im Bereich der Gründerunterstützung wider und boten so einen gelungenen Abschluss der in diesem Jahr endenden Projektlaufzeit.

Dr. Martin Pfister vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) eröffnete die Veranstaltung und stellte Finanzierungsmöglichkeiten für junge Technologieunternehmen vor.

Anschließend berichteten Thomas Jaenisch und Felix Rohland, Gründer der bekannten Häkel- und Mode-Marke „MyBoshi“, über ihren Weg von der studentischen Idee zum Kultlabel. Thomas Jaenisch ist Alumnus der Bergakademie und wurde bei der Gründung des Unternehmens von SAXEED in Freiberg betreut. Noch zuvor hatten sie Studenten und Mitarbeitern der TU Bergakademie in zwei Workshops anschaulich vermittelt, wie die „Bergakademütze“ richtig gehäkelt wird. 250 Mützen sollen bis zum Jubiläum der Bergakademie entstehen und um die Welt geschickt werden.

Warum gerade technische Ausgründungen mit großen Herausforderungen verbunden sind konnte Dr. Rolf Weigand an seinem Gründerprojekt, der ancorro GmbH, erläutern. Das junge Start-up ist eine Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Glas- und Emailtechnik der Ressourcenuniversität.

Unter den knapp hundert Besuchern waren dabei jedoch nicht nur Vertreter von Unternehmen, Institutionen und der Bergakademie. Die „Mentees“ des aktuellen Semesters waren nach einem bereits langen Tag ebenfalls zu Gast: Sie stellten sich zuvor der Herausforderung eines Assessment Centers. Dort mussten sie verschiedenste Aufgaben lösen und wurden dabei von SAXEED-Mitarbeitern beobachtet und eingeschätzt. Die gewonnen Erkenntnisse werden nun für das sogenannte „Matching“ verwendet, bei dem Mentee und Mentor gemäß ihrer Interessen und Persönlichkeit einander zugeordnet werden. Das Mentoringnetzwerk der Bergakademie hat das Ziel, Studenten und Entscheidungsträger in Unternehmen zusammen zu bringen. Mentoren und Mentees konnten sich an diesem Abend vorab in entspannter Atmosphäre kennen lernen.

Dr. Martin Pfister, HTGF My-Boshi Gr├╝nderDr. Rolf Weigand, ancorro GmbHMentees beim Netzwerktreffen

Das Team von SAXEED bedankt sich für die wunderbare Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und freut sich darauf, auch in Zukunft neuen Ideen auf dem Weg zur Gründung zu helfen.

Der komplette „Gründungsradar 2013“ ist zu finden unter http://www.stifterverband.com/gruendungsradar/2013/


futureSAX-Ideenwettbewerb startet in eine neue Runde

13.11.2014

„Zukunft beginnt mit Innovation“ – unter diesem Motto startete der futureSAX-Ideenwettbewerb 2015 vor einigen Wochen.

Der Wettbewerb richtet sich an alle gründungsinteressierten Studenten, Wissenschaftler, Arbeitnehmer, Selbstständigen und Erfinder. Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen als auch Teams (inkl. Unternehmen) mit ihren innovativen Geschäftsideen bzw. Gru╠łndungskonzepten. Ziel des Wettbewerbs ist es, wachstumsorientierte Gründungsvorhaben zu fördern und erste Ideen in tragfähige Geschäftskonzepte weiterzuentwickeln. Die Teilnehmer müssen ihren Wohn- bzw. (geplanten) Unternehmenssitz dabei in Sachsen haben. Insgesamt sind Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro ausgelobt.

Als Teilnehmer des Wettbewerbs profitiert Ihr von:

  • der Unterstützung durch Spezialisten im Rahmen individueller Coachings,
  • der Weiterentwicklung des eigenen Geschäftskonzeptes,
  • der Steigerung des Bekanntheitsgrades der Lösung / des Unternehmens,
  • dem Aufbau von Kontakten zu verschiedenen Kapitalgebern sowie
  • der Möglichkeit zur Teilnahme (Pitches) an der futureSAX-Investoren Roadshow.

Die Bewerbungsunterlagen und die Teilnahmebedingungen für den futureSAX-Ideenwettbewerb 2015 stehen hier als Download zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2015.

Beim futureSAX-Ideenwettbewerb 2014 konnten zwei durch SAXEED-betreute Teams überzeugen. Die Teams "Corant" (Chemnitz) und "Cinector" (Mittweida) erreichten die Plätze 2 und 3, dotiert mit 10.000 bzw. 5.000 Euro.

   

"Corant" und "Cinector" erreichen 2014 Platz 2 & Platz 3 (Fotos: Matthias Schumann)

 


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