Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studierenden, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

Dabei können wir auf die Erfahrung aus mehr als 900 begleiteten Gründungsvorhaben zurückgreifen, aus denen seit 2006 über 250 Unternehmen entstanden sind.

SAXEED wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Freistaates Sachsen und der beteiligten Hochschulen.

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Blog

Messe-Trio LiMA, mtex+ und SIT: Fundgrube f├╝r Existenzgr├╝nder und gestandene Unternehmer

27.04.2016

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 laden die Leichtbaumesse LiMA, die Internationale Messe für Technische Textilien mtex+ sowie die Sächsische Industrie- und Technologiemesse SIT nach Chemnitz ein. Alle drei Messen bieten sowohl für Existenzgründer als auch für gestandene Unternehmer eine Fülle an Ideen für Produkt- und Verfahrensentwicklungen, Wissens- und Technologietransfer sowie das Networking. Dazu tragen sowohl die rund 250 erwarteten Aussteller aus Deutschland, Israel, den Niederlanden, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik als auch das vielfältige Fachprogramm bei.

Unternehmen und Forschungseinrichtungen zeigen vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 neueste Entwicklungen bei Technischen Textilien, für den Leichtbau sowie bei Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Industrie auf den Fachmessen LiMA, mtex+ und SIT in Chemnitz. Foto: Messe Chemnitz /Kristin Schmidt

Auf der mtex+ zeigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen Anwendungen mit Technischen Textilien für zahlreiche Branchen. Einen Schwerpunkt bilden Spezialtextilien für Gesundheitsschutz, Klinik, Pflege, Kur und Wellness. Dazu stellen u. a. auch tschechische Aussteller ihr Leistungsspektrum vor. Die Nachbarrepublik ist Partnerland der mtex+.

Branchenübergreifende Leichtbaulösungen dominieren auf der LiMA. Im Fokus stehen alle Leichtbaumaterialien von Metallen über Kunststoffe, nachwachsende Rohstoffe, Textilien bis hin zu Verbundwerkstoffen, ebenso Maschinen, Werkzeuge und Verfahren zur Herstellung von Leichtbaukomponenten sowie neueste Konstruktions- und Entwicklungsmethoden. Gemeinsam mit international renommierten Forschungseinrichtungen des sächsischen Leichtbau-Clusters mit dem Kern Chemnitz-Freiberg-Dresden finden hier Aussteller aus der Industrie eine Plattform. Am 1. Juni lädt der VDMA zur Innovationswerkstatt Leichtbau ein.

Die Sächsische Industrie- und Technologiemesse SIT punktet mit einer kompakten Darstellung der Branchenvielfalt des Freistaates, die von der Metallbe- und -verarbeitung über den Fahrzeug- und Maschinenbau, die Kunststoff -, Textil- und Elektrotechnik bis hin zur Mikrosystemtechnik sowie Engineering-, Informations- und weiteren Dienstleistungen reicht.  Hier können Geschäfte und Kooperationen für das „local sourcing“ auf kurzem Weg angebahnt werden. Integriert in die SIT ist das IT-Anwenderforum mit speziellen Digitalisierungslösungen für den Mittelstand. Der 2. Sächsische Tag der Automation am 31. Mai, der 3. Chemnitzer Maschinenbautag am 1. Juni sowie der Fachkräfte- und Studententag am 2. Juni sind Höhepunkte im Fachprogramm.

Weitere Informationen finden sich hier.

 


Gr├╝nderstammtisch mit Rekordbeteiligung

22.04.2016
 
Am 19. April fand wie jedes Semester der Gründerstammtisch der Hochschule Mittweida statt. Der Einladung des Gründernetzwerks folgten über 30 interessierte Studierende, Professoren und Gründer. So hoch war die Beteiligung bisher noch nie, was einerseits dem gesteigerten Interesse am Thema Gründung und nicht zuletzt dem Gast des Abends – Frau Annett Barth – zu verdanken sein dürfte. Die Unternehmerin eines IT-Mittelständlers aus der Region, der Delta Barth Systemhaus GmbH, berichtete von ihren Erfahrungen in einer Führungsposition und dem Prozess der Nachfolge in ihrem Familienunternehmen. Prof. Dr. Ulla Meister und Dirk Liebers vom Gründernetzwerk SAXEED organisierten die Veranstaltung und führten durch den Abend.
 
Lieber Unternehmerin sein: Jura war mir zu langweilig, ich musste unter Menschen."
 
Mit diesen Worten eröffnete Frau Barth ihren Vortrag. Sie erläuterte, wie sie sich nach ihrem Jura-Studium dazu entschied, in das Unternehmen ihrer Eltern einzusteigen, obwohl sie diesen Schritt zuvor kategorisch ausgeschlossen hatte. Nach den ersten Berufserfahrungen wurde ihr schnell klar, dass sie sich ihren Berufsalltag eigentlich anders vorgestellt hat und so übernahm sie letztendlich doch Schritt für Schritt das auf ERP-Softwarelösungen für Maschinen- und Anlagenbauer spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Limbach-Oberfrohna. Um bei der Unternehmensnachfolge von den eigenen Mitarbeitern sowie den Kunden akzeptiert zu werden, sei es ganz entscheidend, dass man im operativen Kerngeschäft des Unternehmens beginnt und Leistung zeigt, konstatierte Frau Barth: „Man ist nicht dadurch definiert, welche Position man inne hat, sondern dadurch, was man tut!“ fügte sie hinzu.
 
So startete sie ihre unternehmerische Karriere in der Vertriebsabteilung und überarbeitete die Onlinepräsenz des Unternehmens. Hierbei konnte sie sich stets auf das volle Vertrauen ihres Vaters verlassen, der ihr alle Entscheidungswege offen hielt und ihr ebenso viel Vertrauen entgegen brachte wie sie ihm. Dieses Vertrauen sieht Frau Barth heute als Grundstein für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge, egal ob in der Familie oder extern: „Ohne Vertrauen und annährend ähnliche Vorstellungen über den Fortgang des Unternehmens geht es nicht“, ergänzte sie. Frau Barth warnte eindringlich davor das Thema Unternehmensnachfolge totzuschweigen: „Wir haben ja noch Zeit", sei eindeutig die falsche Einstellung.
 
Wer nicht als Unternehmerkind geboren wird, kann sich trotzdem in einer Gründung verwirklichen!
 
Ziel der Veranstaltung war es, Angehörige der Hochschule für das Thema Gründung, Unternehmertum und Nachfolge zu begeistern. Hinzu kam beim diesmaligen Stammtisch, dass die Unternehmerin sowohl aus Sicht einer Beschäftigten als auch aus der Perspektive einer Geschäftsführerin sprechen konnte. Sie gab damit den Studierenden eine Orientierungshilfe zur Hand, um für sich selbst zu entscheiden, inwieweit eine Gründung nach dem Studium in Frage kommt.
 
Fotos: Georg Sesterhenn/SAXEED
 

Mehr Geld f├╝r s├Ąchsische Start-ups!

04.04.2016
 
Gute Nachrichten für die sächsische Gründerszene: Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) wird um zusätzliche 64,4 Millionen Euro aufgestockt. Damit stehen dem Fonds künftig mehr als 124 Millionen Euro zur Verfügung, um junge und innovative Unternehmen in ihrer Gründungsphase zu finanzieren. Die zusätzlichen Mittel sollen in technologieorientierte Start-ups mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen investiert werden.
 

Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat der TGFS 41 junge Unternehmen aus Sachsen bei der Verwirklichung ihrer innovativen Ideen mit Beteiligungskapital und Know-how unterstützt. Auch Ausgründungen aus den vier SAXEED-Hochschulstandorten in Südwestsachsen, wie bspw. die BASELABS GmbH als Anbieter innovativer Entwicklungssoftware für Lösungen zum autonomen Fahren oder die Pendix GmbH als Anbieter eines innovativen Elektroantriebs für Fahrräder, konnten sich mit dieser Unterstützung erfolgreich entwickeln.
 
Mithilfe des jetzt mehr als doppelten Fondsvolumens will der TGFS bis zu 45 weitere Unternehmen finanzieren. Pro Start-up sollen 0,1 bis 5 Millionen Euro investiert werden. Die erwarteten Rückflüsse aus der erfolgreichen Marktetablierung der Unternehmen sollen anschließend für die nächste Start-up-Generation genutzt werden.
 
Zeitgleich mit dem Start des neuen TGFS Plus wurde die erste Finanzierung bekanntgegeben. Die Saralon GmbH ist eine Ausgründung aus der TU Chemnitz und erhält einen siebenstelligen Betrag (s. Blogbeitrag vom 15.03.2016).
 
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen des SAXEED-Ideenwettbewerbs und des Gründerberaternetzes und hoffen auf weitere erfolgreiche Finanzierungen von Start-ups im südwestsächsischen Raum.
 
Grafik: TGFS
 

Lang.Strecken.Ziele ÔÇô SAXEED-Netzwerkabend in Freiberg

23.03.2016

„Mit Ausgründungen und Mentoringpartnerschaften erfolgreich in die Wirtschaft“ lud das Gründernetzwerk am gestrigen Abend zur ersten Netzwerkveranstaltung im Jahr 2016 ein. Höhepunkt war die Idee des Gründungsprojektes OpenDriversLog, das die Gäste mit ihrem revolutionären Fahrtenbuch begeisterte.

Uwe Leutholf, Standortleiter des SAXEED-Teams in Freiberg, begrüßte die Gäste im vollen Konferenzraum der Neuen Mensa. Neben der Vorstellung der neuen Mitarbeiter verriet er den Zuhörern das kommende Highlight: Dieses Jahr feiert SAXEED Freiberg sein 10-jähriges Jubiläum. Zu diesem schönen Anlass lädt SAXEED im Herbst zu einer Festveranstaltung ein. Weiterhin findet dieses Jahr wieder ein Mini-Ideenwettbewerb statt. Einsendeschluss ist der 30.06.2016. Die anstehende Preisverleihung findet am 14.07.2016 bei einem gemütlichen Grillfest statt. Der Anmeldebogen ist im Foyer der Neuen Mensa oder Online ab Vorlesungsbeginn zu finden.

Im Anschluss stellten Andre Uhlmann und Christin Hiebner das GründerMentoring vor. Angefangen bei der Entstehung des Mentoring in Homers Epos „Odyssee“, über das Mittelalter bis zur Verbreitung nach Deutschland in den 1990er Jahren wurden die Zuhörer in einem bilderreichen Vortrag unterhalten und über die Teilnahmemöglichkeiten am GründerMentoring informiert.

Höhepunkt des Abends war die Präsentation von OpenDriversLog. Das Team um Paul Petring ließ die zahlreichen Gäste ihre Erlebnisse hautnah miterleben. Das elektronische Fahrtenbuch OpenDriversLog bietet seinen Nutzern vielfältige Vorteile: Es handelt sich um ein unauffälliges Gerät, das sich durch eine App bequem und sicher handhaben lässt und ist schnell und unkompliziert in jedem Auto einsetzbar. Von der Gründungsidee über die Teilnahme am SAXEED-Ideenwettbewerb bis hin zur Produktentwicklung berichtete Paul Petring in seinem spannenden Vortrag. „Nirgendwo wird das Gründen so gut gefördert wie hier“, fasste er zusammen. Durch die Unterstützung des Gründernetzwerks sowie verschiedene Fördermöglichkeiten wird das Gründen aus der Hochschule heraus erleichtert. Beim abschließenden Get-together empfingen die zahlreichen Gäste das Trio mit regem Interesse. Hierbei wurden viele Gedanken, Ideen und Kontaktdaten ausgetauscht.

SAXEED bedankt sich bei allen Gästen für diesen wundervollen Abend und lädt ein, sich auf der Homepage umzuschauen oder bei Fragen gern den direkten Kontakt zu suchen. Einen herzlichen Dank gilt insbesondere dem Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) für seine Unterstützung.

 


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