Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studenten, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

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Blog

20.000 Euro f├╝r erfolgreichstes Technologietransfer-Team

22.08.2014

TU Chemnitz sucht innovative und nachhaltige Transferprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen – Bis zum 19. September 2014 können noch Bewerbungen eingereicht werden

„Nachhaltige Wertschöpfung lebt von erfolgreichen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Erprobung neuer Formen der Zusammenarbeit und die stärkere Einbindung von kleinen oder mittelständischen Unternehmen in den Wissens- und Technologietransfer sind dabei heute wichtiger denn je“, sagt Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der Technischen Universität Chemnitz. Ein innovativer Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft finde in Deutschland oft im Stillen statt. Um diesen bedeutenden Leistungen mehr Öffentlichkeit zu geben und sie zu fördern, veranstaltet die Technische Universität Chemnitz seit 2008 den bundesweiten Wettbewerb „wissen.schafft.arbeit – Der Technologie-Transferpreis für den Mittelstand“ – dieses Jahr unter anderem gemeinsam mit der Sachsen Bank und Niles Simmons Hegenscheidt. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen.

Der Technologie-Transferpreis wissen.schafft.arbeit sucht Projekte mit Ausstrahlung genau an der Schnittstelle, wo Wissenschaft und Wirtschaft wie Zahnräder erfolgreich ineinandergreifen. Foto: Argus - Fotolia.com

Der bundesweite Wettbewerb identifiziert und prämiert herausragende Projekte. Gesucht werden Transferprojekte zwischen Hochschulen bzw. öffentlichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, denen eine nachhaltige Überführung von Wissen in die Wirtschaft gelungen ist. Der Wettbewerb richtet sich an kleine oder mittelständische Unternehmen und Wissenschaftler, die möglichst in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich beim Wissens- und Technologietransfer zusammengearbeitet haben. Mindestens einer der wissenschaftlichen Akteure muss seinen Sitz in Deutschland haben. Der Technologie-Transferpreis ist mit 20.000 Euro dotiert. Gleichzeitig vergibt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst einen mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis für herausragenden Technologietransfer mit besonderem Entwicklungspotenzial in Sachsen. Zudem stiftet die IAV GmbH einen mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis Wachstum.

Bis zum 19. September 2014 sind noch Einreichungen durch jeden der Transferpartner möglich. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Transferexperten beurteilt danach die Bewerbungen. Neben dem Innovationsgrad werden beispielsweise auch Marktpotenziale und die Schaffung von Arbeitsplätzen berücksichtigt.

„Die hervorragende Qualität von mehr als 170 Bewerbungen im Rahmen der fünf vergangenen Wettbewerbe zeigt, dass gemeinsam erarbeitete wissenschaftliche Lösungen zu Gründungen und erfolgreichem Wachstum von Unternehmen führen“, sagt Prof. Dr. Andreas Schubert, Prorektor für Wissens- und Technologietransfer der TU Chemnitz, und ergänzt: „Die Relevanz und Aktualität der Überführung von Wissen in Innovationen und neue Technologien wird auch dadurch bestätigt, dass der Preis eine hohe bundesweite Aufmerksamkeit erzielt und neben Hochschulen und Unternehmen zahlreiche Fraunhofer-Einrichtungen, Max-Planck-, Helmholtz- und Leibniz-Institute sowie andere Forschungseinrichtungen in der Vergangenheit Bewerbungen eingereicht haben.“ Auch in diesem Jahr haben viele potenzielle Bewerber aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Teilnahmeabsicht am Wettbewerb signalisiert.

Der Wettbewerb wird erneut mit einem Technologie-Transfer-Symposium verknüpft. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben am 24. November 2014 in Chemnitz die Möglichkeit, sich zu Transferprojekten auszutauschen. An diesem Tag wird auch zur Preisverleihung eingeladen.

Ausführliche Kriterien und Hinweise zur Bewerbung: http://www.wissenschafftarbeit.de

Kontakt: Technische Universität Chemnitz, Büro des Rektors, Telefon 0371 531-19944, E-Mail transferpreis@tu-chemnitz.de

Autor: Mario Steinebach


3. SAXEED-Interdisziplinarium zielt auf Vernetzung von Wissenschaft und Praxis

15.08.2014

Bereits zum dritten Mal wird am 8. September 2014, ab 17:00 Uhr das Interdisziplinarium der TU Bergakademie Freiberg stattfinden, initiiert und organisiert von SAXEED in Kooperation mit der IHK.

Nach dem Institut für Technische Chemie und dem Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik wird sich dieses Mal das Institut für Elektronik- und Sensormaterialien (ESM) vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, wenn Prof. Dr. Yvonne Joseph, Leiterin des ESM, zunächst zum Thema „Metallnanocluster und Membranen mit künstlicher DNA“ referiert und anschließend bei einem Rundgang spannende Einblicke in die Forschungsprojekte des Instituts gibt. Für alle Gründungsinteressierten wird Jens Weber vom Gründernetzwerk SAXEED über die „Risikominimierung bei der Verwertung eigener Ideen“ sprechen. Beim anschließenden Get-together haben alle Teilnehmer bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, mit Institutsmitarbeitern, Unternehmern, Mitarbeitern der TUBAF, der IHK und SAXEED Kontakt zu knüpfen und sich auszutauschen.

Rundgang durch das Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik

Das Interdisziplinarium richtet sich an (jun­ge) Wissenschaftler und Unternehmen der Region. Es werden Kompetenzen und Forschungsprofile einzelner Institute vor­gestellt, um universitäre Forschung und regionale Wirtschaft noch besser zu vernetzen. Ergänzend beleuchtet SAXEED zu jeder Veranstaltung ein Themenfeld, das im Rahmen von For­schung und Technologietransfer relevant ist, sei es die Akquise von Fördermitteln und Risikokapital, die IP-Schutzstrategie, die Markenproblematik bei der Vergabe von Projekt- und Produkt­namen oder die Entwicklung eines eigenen Businessplans.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Anmeldungen senden Sie bitte bis zum 4. September 2014 an matthias.fuhrland@saxeed.net.

Bei Fragen können Sie sich ebenfalls an Dr. Matthias Fuhrland wenden unter der Telefonnummer 03731/39-4883.

 


Jetzt kommt Bewegung in die Zeitschrift

07.08.2014

Gründungsteam der Professur Digitale Drucktechnologie und Bebilderungstechnik erhält Förderung durch EXIST-Forschungstransfer, um gedruckte organische Leuchtdioden zur Marktreife zu bringen

Die Herstellung organischer Leuchtdioden (OLEDs) ist schon seit einiger Zeit das Ziel des Gründungsteams SIOD um Marcin Ratajczak. OLEDs sind ultradünn und können auf flexiblen Folien gefertigt werden. „Allein diese Eigenschaften legen die Einbindung in Druckerzeugnisse wie Zeitschriften oder Verpackungen nahe“, erläutert Marcin Ratajczak. Vorstellbar ist damit neben leuchtenden Flächen auch die Darstellung einfacher, animierter Grafiken, was beispielsweise für die Werbung in Druckerzeugnissen enorm attraktiv ist. Leuchtende Autoscheinwerfer, ein tickender Sekundenzeiger oder blinkende Logos könnten künftig die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen.

Team SIOD – Patrick Barkowski, Alexandra Mikityuk, Marcin Ratajczak, Jens Hammerschmidt (v.l.n.r.); Foto: Frank Siegel

Der Markt kann jedoch nur erschlossen werden, wenn man kostengünstig und in hohen Stückzahlen produzieren kann. Dazu sollen die OLEDs – wie auch die Druckerzeugnisse selbst – vollständig gedruckt werden. „Anstelle von Farben werden dabei Tinten verdruckt, mit denen elektrisch und optisch aktive Schichten erzeugt werden können“ ergänzt Patrick Barkowski. Die Forschergruppe hat im Vorfeld bereits erste Prototypen entwickelt. Das Ziel von SIOD ist nun die Übertragung der Laborprozesse auf die industrielle Fertigung und die einhergehende Gründung eines Start-Ups.

Auf der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit für das Gründungsvorhaben wandte sich das zunächst in Berlin ansässige Team an „profund“, die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin. „profund“ unterstützte das Projektteam bei der erfolgreichen Antragstellung auf Fördermittel aus dem Programm EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

In Chemnitz fand das Team dann die erforderlichen Strukturen zur Umsetzung des Vorhabens und man beschloss, die Arbeiten an der Professur Digitale Drucktechnologie und Bebilderungstechnik der TU Chemnitz unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard R. Baumann durchzuführen. „Die Idee passt zu unserer Ausrichtung, innovative Druckprodukte zu entwickeln“, sagt Prof. Baumann. Seine Arbeitsgruppe verfügt über die zur Umsetzung der Projektziele passende Maschinenausstattung und über jahrelange Erfahrung im Bereich des Funktionsdrucks. An der TU Chemnitz wird das Team nun vom Gründernetzwerk SAXEED betreut und auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Darüber hinaus existieren bereits intensive Kontakte zur ortsansässigen Industrie.

Das Gründungsteam von SIOD besteht aus vier Personen und kombiniert Chemnitzer und Berliner Know-how. Patrick Barkowski bringt mehrjährige wissenschaftliche Erfahrung aus dem Bereich der organischen Hableiter und OLEDs ein. Alexandra Mikityuk ist verantwortlich für das System- und Produktdesign, während Marcin Ratajczak für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens verantwortlich ist. Der Chemnitzer Doktorand Jens Hammerschmidt komplettiert das Team mit seinem Wissen um den Funktionsdruck mit der digitalen Drucktechnologie Inkjet. Neben dem Mentor Prof. Baumann unterstützt Prof. Dr. Norbert Koch von der Humboldt Universität Berlin weiterhin das Team.

Weitere Informationen erteilt Marcin Ratajczak unter 0371 / 531-35486.

Autoren: Jens Hammerschmidt und Susanne Patzig

 


Mit HERMS Drives vom Fahrrad zum e-Bike

04.08.2014

Zwickauer Gründerteam erhält TGFS-Finanzierung zur Umsetzung einer weiteren Produktidee

Die von SAXEED begleitete Technologieausgründung der Westsächsischen Hochschule Zwickau, HERMS technologies GmbH, entwickelt seit 2011 Elektromotoren, Steuergeräten und Fahrzeugprototypen. Nun haben sich die sechs Gründer unter dem Namen HERMS Drives eine Finanzierung des Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) gesichert, um eine ganz neue Produktidee umzusetzen.

Der neuste Coup aus dem HERMS-Team ist „Pendix“, eine typunabhängige Antriebskomponente, die das Fahrradfahren revolutionieren soll. Das Gesamtsystem, das einen formschönen Akku – ähnlich einer Fahrradflasche – beinhaltet, wiegt nur etwa 5,5 kg und lässt sich nahezu an jedem Fahrradrahmen montieren. So kann ab nächstem Jahr bei fast jedem Fahrrad eine elektrische Unterstützung integriert werden. Der marktreife Prototyp wird der Öffentlichkeit zum Formula Student Event in Hockenheim und zur Messe Eurobike 2014 vorgestellt.

Zur Webseite: www.pendix.bike/

Fotos: (c) Herms Drives GmbH


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