Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studierenden, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

Dabei können wir auf die Erfahrung aus mehr als 900 begleiteten Gründungsvorhaben zurückgreifen, aus denen seit 2006 über 250 Unternehmen entstanden sind.

SAXEED wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Freistaates Sachsen und der beteiligten Hochschulen.

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Blog

Jetzt teilnehmen am Deutschen Startup Monitor 2016!

31.05.2016
 
Der Fragebogen zum 4. Deutschen Startup Monitor (DSM) des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. ist online! Als Gründer und Mitglied des Managements eines deutschen Start-ups könnt Ihr hier an der Umfrage teilnehmen und dabei z. B. eine Wildcard zur German Valley Week des BVDS gewinnen.
 
Der DSM ist eine jährlich stattfindende Onlinebefragung zu Start-ups und gründerfreundlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Er möchte für Transparenz und Verbesserungen im deutschen Startup-Ökosystem sorgen, auf Basis der Daten das Potenzial und die Bedeutung von Start-ups in Deutschland bestimmen sowie Handlungsempfehlungen für die Politik aufgezeigen.
 
 

Gr├╝nderabend im GZaB - Unternehmensnachfolge als Weg in die Selbstst├Ąndigkeit

20.05.2016

Im Rahmen der „Sächsischen Aktionstage Unternehmensnachfolge“ rücken wir zum Gründerabend am 26. Mai ab 18.30 Uhr das brisante Thema der Unternehmensnachfolge in den Fokus.

Tilo Beyer (r.) arbeitet mit einem Kollegen in einer Ölaufbereitungsanlage in Lybien (Foto: privat)

Die Nachfolge eines etablierten Unternehmens ist eine große Chance für alle, die unternehmerisch selbstständig sein wollen. Tilo Beyer, Absolvent der TU Chemnitz, wird im Gründerzentrum am Brühl (Georgstr. 14, 09111 Chemnitz) von seinen Erfahrungen bei der Übernahme der EVD GaswarnAnlagen GmbH & Co. KG berichten. Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.

Bei Interesse könnt Ihr Euch hier für den Gründerabend anmelden.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

 


Messe-Trio LiMA, mtex+ und SIT: Fundgrube f├╝r Existenzgr├╝nder und gestandene Unternehmer

27.04.2016

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 laden die Leichtbaumesse LiMA, die Internationale Messe für Technische Textilien mtex+ sowie die Sächsische Industrie- und Technologiemesse SIT nach Chemnitz ein. Alle drei Messen bieten sowohl für Existenzgründer als auch für gestandene Unternehmer eine Fülle an Ideen für Produkt- und Verfahrensentwicklungen, Wissens- und Technologietransfer sowie das Networking. Dazu tragen sowohl die rund 250 erwarteten Aussteller aus Deutschland, Israel, den Niederlanden, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik als auch das vielfältige Fachprogramm bei.

Unternehmen und Forschungseinrichtungen zeigen vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 neueste Entwicklungen bei Technischen Textilien, für den Leichtbau sowie bei Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Industrie auf den Fachmessen LiMA, mtex+ und SIT in Chemnitz. Foto: Messe Chemnitz /Kristin Schmidt

Auf der mtex+ zeigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen Anwendungen mit Technischen Textilien für zahlreiche Branchen. Einen Schwerpunkt bilden Spezialtextilien für Gesundheitsschutz, Klinik, Pflege, Kur und Wellness. Dazu stellen u. a. auch tschechische Aussteller ihr Leistungsspektrum vor. Die Nachbarrepublik ist Partnerland der mtex+.

Branchenübergreifende Leichtbaulösungen dominieren auf der LiMA. Im Fokus stehen alle Leichtbaumaterialien von Metallen über Kunststoffe, nachwachsende Rohstoffe, Textilien bis hin zu Verbundwerkstoffen, ebenso Maschinen, Werkzeuge und Verfahren zur Herstellung von Leichtbaukomponenten sowie neueste Konstruktions- und Entwicklungsmethoden. Gemeinsam mit international renommierten Forschungseinrichtungen des sächsischen Leichtbau-Clusters mit dem Kern Chemnitz-Freiberg-Dresden finden hier Aussteller aus der Industrie eine Plattform. Am 1. Juni lädt der VDMA zur Innovationswerkstatt Leichtbau ein.

Die Sächsische Industrie- und Technologiemesse SIT punktet mit einer kompakten Darstellung der Branchenvielfalt des Freistaates, die von der Metallbe- und -verarbeitung über den Fahrzeug- und Maschinenbau, die Kunststoff -, Textil- und Elektrotechnik bis hin zur Mikrosystemtechnik sowie Engineering-, Informations- und weiteren Dienstleistungen reicht.  Hier können Geschäfte und Kooperationen für das „local sourcing“ auf kurzem Weg angebahnt werden. Integriert in die SIT ist das IT-Anwenderforum mit speziellen Digitalisierungslösungen für den Mittelstand. Der 2. Sächsische Tag der Automation am 31. Mai, der 3. Chemnitzer Maschinenbautag am 1. Juni sowie der Fachkräfte- und Studententag am 2. Juni sind Höhepunkte im Fachprogramm.

Weitere Informationen finden sich hier.

 


Gr├╝nderstammtisch mit Rekordbeteiligung

22.04.2016
 
Am 19. April fand wie jedes Semester der Gründerstammtisch der Hochschule Mittweida statt. Der Einladung des Gründernetzwerks folgten über 30 interessierte Studierende, Professoren und Gründer. So hoch war die Beteiligung bisher noch nie, was einerseits dem gesteigerten Interesse am Thema Gründung und nicht zuletzt dem Gast des Abends – Frau Annett Barth – zu verdanken sein dürfte. Die Unternehmerin eines IT-Mittelständlers aus der Region, der Delta Barth Systemhaus GmbH, berichtete von ihren Erfahrungen in einer Führungsposition und dem Prozess der Nachfolge in ihrem Familienunternehmen. Prof. Dr. Ulla Meister und Dirk Liebers vom Gründernetzwerk SAXEED organisierten die Veranstaltung und führten durch den Abend.
 
Lieber Unternehmerin sein: Jura war mir zu langweilig, ich musste unter Menschen."
 
Mit diesen Worten eröffnete Frau Barth ihren Vortrag. Sie erläuterte, wie sie sich nach ihrem Jura-Studium dazu entschied, in das Unternehmen ihrer Eltern einzusteigen, obwohl sie diesen Schritt zuvor kategorisch ausgeschlossen hatte. Nach den ersten Berufserfahrungen wurde ihr schnell klar, dass sie sich ihren Berufsalltag eigentlich anders vorgestellt hat und so übernahm sie letztendlich doch Schritt für Schritt das auf ERP-Softwarelösungen für Maschinen- und Anlagenbauer spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Limbach-Oberfrohna. Um bei der Unternehmensnachfolge von den eigenen Mitarbeitern sowie den Kunden akzeptiert zu werden, sei es ganz entscheidend, dass man im operativen Kerngeschäft des Unternehmens beginnt und Leistung zeigt, konstatierte Frau Barth: „Man ist nicht dadurch definiert, welche Position man inne hat, sondern dadurch, was man tut!“ fügte sie hinzu.
 
So startete sie ihre unternehmerische Karriere in der Vertriebsabteilung und überarbeitete die Onlinepräsenz des Unternehmens. Hierbei konnte sie sich stets auf das volle Vertrauen ihres Vaters verlassen, der ihr alle Entscheidungswege offen hielt und ihr ebenso viel Vertrauen entgegen brachte wie sie ihm. Dieses Vertrauen sieht Frau Barth heute als Grundstein für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge, egal ob in der Familie oder extern: „Ohne Vertrauen und annährend ähnliche Vorstellungen über den Fortgang des Unternehmens geht es nicht“, ergänzte sie. Frau Barth warnte eindringlich davor das Thema Unternehmensnachfolge totzuschweigen: „Wir haben ja noch Zeit", sei eindeutig die falsche Einstellung.
 
Wer nicht als Unternehmerkind geboren wird, kann sich trotzdem in einer Gründung verwirklichen!
 
Ziel der Veranstaltung war es, Angehörige der Hochschule für das Thema Gründung, Unternehmertum und Nachfolge zu begeistern. Hinzu kam beim diesmaligen Stammtisch, dass die Unternehmerin sowohl aus Sicht einer Beschäftigten als auch aus der Perspektive einer Geschäftsführerin sprechen konnte. Sie gab damit den Studierenden eine Orientierungshilfe zur Hand, um für sich selbst zu entscheiden, inwieweit eine Gründung nach dem Studium in Frage kommt.
 
Fotos: Georg Sesterhenn/SAXEED
 

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