Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studenten, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

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Blog

TU-Absolventin Maike Riedel gr├╝ndete mit Unterst├╝tzung von SAXEED die ÔÇ×Like AgenturÔÇť f├╝r Social-Media-Marketing

24.08.2015
 
Werbung. Sie umgibt uns überall. Auf der Straße, zu Hause – und natürlich auch im Internet. An kaum einem anderen Ort trifft man auf so viel Werbung. Ob man nun bei der Google-Suche das neue Kleid sieht, das man sich erst kürzlich überlegte zu kaufen, oder den neuen Cheeseburger. Vor allem soziale Netzwerke, wie Facebook, Instagram oder Twitter, bieten ein riesiges ungenutztes Werbepotential. Unternehmen, die sich dieses Potential zu Nutzen machen wollen, wenden sich an Werbeagenturen, um ihre Bekanntheit zu steigern und die Kundenbindung zum wirtschaftlichen Erfolg zu nutzen. Eine solche Agentur gründete auch Maike Riedel, Absolventin der Technischen Universität Chemnitz. „Die Like Agentur beschäftigt sich vor allem damit, die Kunden zu beraten. Soziale Netzwerke bieten zwar ein großes Potential, oftmals werden die Risiken und der Aufwand solcher Plattformen aber unterschätzt“, so die junge Gründerin.
 
Maike Riedel, gebürtige Chemnitzerin, absolvierte ihren Magisterabschluss mit Germanistik im Hauptfach und Psychologie sowie Philosophie im Nebenfach im Jahre 2012 an der TU Chemnitz. „Mich reizten hier vor allem die regionale Nähe zu meiner Heimat, als auch die flexiblen Studienzeiten. Dadurch, dass Germanistik universell einsetzbar ist, fiel auch die Wahl für das Fach leicht.“ Da sie keinen Anspruch auf BAföG hatte, arbeitete sie schon während des Studiums in verschiedenen Werbeagenturen in Chemnitz. Durch die vielen Freiheiten neben ihrem Studium hatte sie die Möglichkeit herauszufinden, in welche Richtung sie sich später beruflich entwickeln will. Nach mehreren Praktika, vor allem im Bereich Unternehmenskommunikation und Marketing, fand sie während ihres Praktikums im Audi-Zentrum ihre zukünftige Berufung: „Ich betreute dort die Facebook-Seite und spätestens dann stand fest, dass ich im Bereich Online-Marketing, oder spezieller: Social Media-Marketing arbeiten möchte“, erklärt sie.
 
Doch um diesen Wunsch auch anzugehen benötigte sie einen Existenzgründungszuschuss und einen ausgearbeiteten Businessplan. „Auf der Suche nach fachlicher Unterstützung bin ich damals auf das Gründernetzwerk SAXEED an der TU aufmerksam geworden. Sie haben mich bei der Erstellung des Businessplans begleitet, mir geholfen, viele klassische Anfängerfehler zu vermeiden und mich in rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Fragen fit gemacht für die Selbstständigkeit.“ Seitdem ihr Existenzgründungszuschuss im Jahr 2013 von der Agentur für Arbeit genehmigt wurde, betreute Maike Riedel insgesamt mehr als 45 Facebook-Seiten mit über einer halben Million Fans. Doch diese Zahlen kamen nicht über Nacht: „Ich investiere sehr viel Freizeit in meine Arbeit, die ich jedoch nicht als solche empfinde. Kunden kommen zu mir, wenn sie eine Facebook-Seite haben, aber das alles nicht so richtig funktioniert oder sich nicht der gewünschte Erfolg einstellt. Wenn ich ihnen dann helfen kann, ihr Produkt oder ihre Dienstleistungen auf sozialen Kanälen bekannter zu machen, macht mir das vor allem Spaß.“ Ihren Kunden bietet sie dabei folgende Optionen an: Zum einen unterstützt sie die Unternehmen bei der Beitragspflege auf Facebook, schaltet Werbeanzeigen und berät professionell. Zum anderen bietet sie mit ihrer „Like Agentur“ Schulungen an. „Wenn Mitarbeiter in einem Unternehmen Zeit haben, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, dann kann ich sie schulen, wie sie sich in den einzelnen Netzwerken technisch, rechtssicher und vor allem erfolgreich bewegen und ihre Fans besser erreichen können“, erklärt sie und ergänzt: „Dieses Wissen kommt natürlich nicht von irgendwoher. Ich muss mich selbst immer weiterbilden, durch Workshops, durch Bücher und Blogs und durch Gespräche mit Menschen, die kritisch über die Dinge, die man tut, drüber schauen.“
 

Der Schweizer Thomas Hutter, den Maike Riedel als „den Facebook-Werbeanzeigen-Guru im deutschsprachigen Raum“ bezeichnet, oder der Chemnitzer Falk Sieghard Gruner, Social Media Berater in der medienspinnerei, sind beispielsweise ihre Berater und Kritiker. Mit Letzterem organisiert sie am 9. September 2015 zum dritten Mal den Social Media Talk Chemnitz. Mit diesem bringen sie die zusammen, die in Chemnitz in der Social Media-Szene zu tun haben. „Es ist interessant, all diese Menschen zu vernetzen und an einem Ort zu treffen. So hört man immer wieder neue Dinge in spannenden Vorträgen. Da jeder einfach vorbeikommen kann, entsteht eine Mischung aus Pressesprechern, Journalisten, Onlineredakteuren und sogar einigen Studenten“, so Maike Riedel. Da sich dieses Treffen aber vor allem an Menschen richtet, die bereits in diesem Bereich tätig sind, bietet sie jedes Semester Workshops bei SAXEED zum Thema „Facebook“ an, die für Hochschulangehörige kostenlos sind. Dabei liegt der Fokus vor allem auf dem Erklären, wie man aktiv für eine Marke eine Unternehmensseite anlegt. „Erfolgreiches Marketing mit Facebook“ nennt er sich und ist in Chemnitz jedes Mal ausgebucht. „Ich selber habe zu Studienzeiten auch an SAXEED-Workshops teilgenommen und kann allen Gründungsinteressierten nur empfehlen, auf diese hochschuleigenen Unterstützungsangebote zurückzugreifen.“ Seit einigen Wochen helfen ihr zwei studentische Hilfskräfte bei der Beitrags- und Content-Pflege, denn „zu dritt ist man kreativer als alleine und Facebook lebt von Kreativität und neuen Ideen und Strategien.“ 
 
Es ist also allerhand, was sich die fleißige Chemnitzerin in den vergangenen zwei Jahren mit der Gründung ihrer „Like Agentur“ aufgebaut hat. Dazu sagt sie, dass ihr vor allem auch ihr Studium an der TU Chemnitz beigebracht hat, selbstständig zu arbeiten und sich selbst um Termine zu kümmern. Also einfach „sein eigenes Ding zu machen“, fasst sie lächelnd zusammen und erklärt: „Diese Social Media-Branche ist noch relativ neu und eine so schnelllebige Sache. Es hat lange gedauert, bis die Unternehmen das Potential in Social Media wirklich erkennen, und dieser Prozess ist auch noch nicht abgeschlossen. Was heute in ist, das kann morgen wieder out sein. Kaum ist ein Buch über die neuesten Gesetzesregelungen und Abmahnrisiken erschienen, tauchen schon wieder neue Risiken und Regelungen auf.“ Also eine ziemlich stressige Angelegenheit, oder? „Schon. Aber genau das macht ja den Reiz an der Sache aus, das ist die Besonderheit in diesem Beruf. Man macht nicht jeden Tag das Gleiche, sondern man entwickelt sich weiter und muss immer dranbleiben.“
 
(Autorin: Karina Geipel, Pressestelle TU Chemnitz, Foto: Vorstadt Design/Susann Brumm)
 

 


SAXEED sucht Verst├Ąrkung!

13.08.2015

Aktuell haben wir zur Unterstützung am Standort Chemnitz zwei Stellen als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in ausgeschrieben.

Details dazu finden Sie unter:

Stellenausschreibung 1

Stellenausschreibung 2

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

 


ÔÇ×LaborX f├╝r EntrepreneurshipÔÇť jetzt auch in Chemnitz!

28.07.2015
 
Für Menschen mit Ideen, Querdenker, Gründungsinteressierte und Start-ups gibt es ein neues Veranstaltungsformat in Chemnitz. Das „LaborX für Entrepreneurship Chemnitz“ ist eine interaktive Veranstaltung, bei der Gründungsinteressierte ihre Ideen in lockerer Atmosphäre vorstellen, sich mit Gleichgesinnten darüber austauschen und Feedback vom anwesenden Publikum erhalten. Ziel ist es, durch den Dialog mit anderen und die Inspiration von außen die eigene Idee gezielt weiter zu entwickeln.

Die erste Veranstaltung wird am 5. August 2015, 18.30 Uhr im Gründerzentrum am Brühl stattfinden.
Wenn Ihr Euch beteiligen wollt – ob mit eigener Idee oder als Inputgeber aus dem Publikum – findet Ihr weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung auf http://www.laborx-chemnitz.de.
 
Das LaborX für Entrepreneurship Chemnitz ist ein Projekt von Ronald Schirmer, Entrepreneur und Inhaber von Digitale Substanz. Neben SAXEED unterstützen auch die Technologie Centrum Chemnitz GmbH, mm concept und Web on the Rocks das Projekt.
 
 

Forschung nutzbar machen ÔÇô F├Ârderprogramme bauen Br├╝cke zwischen Forschung und gesellschaftlicher Anwendung

14.07.2015
 
Mehr als 100 Gäste folgten am 13. Juli 2015 der Einladung des Gründernetzwerks SAXEED zur jährlichen Informationsveranstaltung mit anschließendem sommerlichem Networking. Am späten Nachmittag fanden sich Hochschulangehörige und Absolventen der vier südwestsächsischen Hochschulen, Mitarbeiter der Fraunhofer Institute ENAS und IWU sowie Unternehmer im Alten Heizhaus der TU Chemnitz ein.
Bereits zum siebten Mal informierten Referenten unter dem Motto „Forschung nutzbar machen“ die Teilnehmer über aktuelle Förderprogramme, die den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft unterstützen.

Dr. Lars Heinze von der VDI/VDE-IT GmbH stellte die Fördermaßnahme VIP+ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vor. Ziel des Programms ist es, die Finanzierungslücke zwischen Forschung auf der einen Seite und wirtschaftlicher Nutzung der gewonnenen Forschungsergebnisse auf der anderen Seite zu schließen. Wissenschaftlern an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen soll es durch VIP+ ermöglicht werden, das Innovationspotenzial ihrer Forschungsergebnisse zu prüfen und potenzielle Anwendungsbereiche in Form von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen zu erschließen. Das Förderprogramm ist themenoffen gestaltet, die Zuwendungssumme kann pro Projekt bis zu 1.500.000 Euro betragen.
 
 
 
In einem zweiten Vortrag erläuterte Remo Bormann von der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank die an sächsische Unternehmer und Wissenschaftler gerichteten Förderprogramme InnoExpert, Transferassistent und InnoTeam aus der aktuellen Richtlinie zur ESF-Technologieförderung. Diese sollen Hochschulabsolventen und Forschern den Einstieg in die Wirtschaft erleichtern und den Wissens- und Technologietransfer in Unternehmen intensivieren. Dazu werden für Forschungs- und Entwicklungsprojekte bzw. im Bereich Technologietransfer kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Neueinstellung von Mitarbeitern Zuschüsse von bis zu 50% zu den Personalausgaben für bis zu drei Jahre gewährt. Insgesamt liegen die ESF-Fördermittel im Technologiebereich im aktuellen Förderzeitraum bei 71 Millionen Euro und haben sich damit im Vergleich zur vorherigen Förderperiode mehr als verdreifacht.
 

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung fanden sich alle Interessierten zum sommerlichen Networking ein, zu dem SAXEED gemeinsam mit seinen Partnern, der Sparkasse Chemnitz, der IHK Chemnitz, der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH sowie futureSAX eingeladen hatte. In lockerer Atmosphäre nutzten sowohl Hochschulangehörige als auch angehende Gründer, Vertreter von Start-ups und gestandene Unternehmer die Gelegenheit, sich untereinander rund um die komplexe Thematik Wissens- und Technologietransfer, Unternehmensgründung und finanzielle Förderung auszutauschen und neue Kontakte innerhalb und außerhalb der Hochschule zu knüpfen. Auch die Referenten waren sehr gefragte Gesprächspartner bei Wissenschaftlern und Unternehmern und standen für individuelle Fragen zu den Programmen zur Verfügung.
 

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