Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studierenden, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

Dabei können wir auf die Erfahrung aus mehr als 1000 begleiteten Gründungsvorhaben zurückgreifen, aus denen seit 2006 über 250 Unternehmen entstanden sind.

SAXEED wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Freistaates Sachsen und der beteiligten Hochschulen.

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Blog

5 Tage – 10 Referenten – 15 Teilnehmer

23.09.2016

Zusatzqualifikation „Social Entrepreneurship – sozial gründen“ für Neugierige, Entdecker, Querdenker, Veränderer, Vorausblicker und Macher … erstmalig vom 04. bis 12.10.2016

Wie kann man soziale Herausforderungen unternehmerisch angehen und einen positiven Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten? Wie gewinne ich Partner und finanziere das Vorhaben? Diesen und vielen weiteren Fragen können die Beteiligten der Zusatzqualifikation „Social Entrepreneurship – sozial gründen“ nachgehen.

Grafik: SAXEED / Conny Dick

In fünf Tagen bieten zehn Referenten 15 Teilnehmern die Chance, die Welt des Social Entrepreneurship praxisnah zu erkunden, spezielle Methoden und Instrumente kennenzulernen und von den Erfahrungen erfolgreicher Sozialunternehmer, u. a. Ansgar Jonietz (Was hab‘ ich? Dresden) und Claudia Friedrich (Heldenküche Leipzig), zu profitieren. Damit erhalten sie in kurzer Zeit einen fundierten Überblick zum Thema. Zentrales Element der Veranstaltungen wird eine Teamarbeit sein. Die Teilnehmer setzen sich selbst mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen und ihrer unternehmerischen Umsetzung auseinander. In Form von Pitches werden die Konzepte am letzten Tag präsentiert.

Theoretische Basics, direkter Bezug zur Praxis, Lernen aus verschiedenen Perspektiven, Mitdenken in Arbeitsgruppen, Knüpfen von Kontakten, Abwechslung, Interaktion und vor allem Spaß stehen auf dem Programm. Die Zusatzqualifikation, die am SAXEED-Standort Chemnitz stattfindet, richtet sich an Studierende, Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter und Alumni sächsischer Hochschulen. Weitere Informationen und die Anmeldung bis 29.09.2016 sind zu finden unter http://www.saxeed.net/social.

Weitere Informationen erhaltet Ihr bei Jette Petzold, Telefon 0371 531-19994, E-Mail jette.petzold@saxeed.net.

 


Notenblätter 2.0 – Chemnitzer Gründerteam entwickelt Hard- und Softwarekomponenten zur digitalen Darstellung von Notenblättern

21.09.2016

Wer kennt das nicht? Man sucht ein ganz bestimmtes Dokument und kann es im Unterlagenstapel nicht finden: ein einziges Blätterchaos. Dies betrifft auch Musiker, die oft mit Hunderten von Notenblättern hantieren. Dass man im digitalen Zeitalter inzwischen auch ohne gedruckte Noten musizieren kann, ist nicht neu. Seit einigen Jahren nimmt der digitale Notenbestand beständig zu. „Die Digitalisierung des Musiknotenmarktes bietet vielfältige Vorteile. Man kann abertausende Musikstücke auf kleinstem Raum speichern, sammeln und schnell abrufen. Kopierkosten werden gespart und der Zeitaufwand der Vervielfältigung wird aufs Kleinste reduziert“, macht Josephin Hartmann deutlich. Die 28-jährige Marketingexpertin ist Teil eines dreiköpfigen Gründerteams der Technischen Universität Chemnitz, das sich mit der digitalen Darstellung von Notenblättern beschäftigt. Ihr Kollege Ulrich Halfter ergänzt erklärend: „Wir sind alle musikbegeistert und haben uns 2015 an der Chemnitzer Uni zusammengefunden. Seit Anfang des Jahres arbeiten wir gemeinsam an einer App, die Notenblätter flexibel und interaktiv darstellen kann. Zum Weiterblättern der Seiten auf dem Bildschirm entsteht zusätzlich ein Pedal, das sich durch seine Ergonomie, Benutzerfreundlichkeit und dem Design von der Konkurrenz abhebt.“ Halfter studierte Informatik an der TU Chemnitz und ist vor allem für die Programmierung der App verantwortlich. Komplettiert wird das Trio von Alexander Krauß. In seinem Verantwortungsbereich liegen die Hardware-Entwicklung sowie die Projektfinanzierung. 

Das dreiköpfige Gründerteam von ePartitur, bestehend aus Josephin Hartmann, Ulrich Halfter und Alexander Krauß (v.l.), erprobt gemeinsam mit Projektmentor Dr. Frank Seifert und Musiklehrer Lukas Heinig am Klavier die digitale Notenanzeige auf dem Tablet. Foto: privat
 
Das Gründungsvorhaben trägt den Namen „ePartitur“ und ist an der Fakultät für Informatik angesiedelt. Was genau das Projekt so einzigartig macht, erklärt Halfter zusammenfassend: „Der Innovationsgedanke von ePartitur liegt in dem eigens entwickelten Algorithmus der digitalen Notenanzeige und der Kombination von Hard- und Software. Zum einen entwickeln wir eine App, mit der Noten auf allen Displaygrößen problemlos und gut lesbar angezeigt werden. Dafür analysieren wir Notenmaterial sehr genau, um zu erkennen, wie die optimale Darstellung der Informationen auf einem mobilen Endgerät für Musiker aussieht. Das größte Problem besteht darin, dass herkömmliche Notenblätter im A4-Format konzipiert werden und sich somit die Lesbarkeit der Noten bei der Anzeige auf einem Tablet- oder Handydisplay verschlechtert.“ Krauß ergänzt: „Das Pedal stellt die Hardwarekomponente unseres Projekts dar. Über eine drahtlose Bluetooth-Verbindung zum Tablet wird das Umblättern der Notenblätter ermöglicht. Das elegante Holzdesign vervollständigt unsere Idee der Kombination von Effizienz und Ästhetik.“
 
Bei der Frage nach der größten Herausforderung des Projekts ist sich das Trio einig. „Das Notengeschäft ist stark frequentiert, jedoch ist das digitale Notengeschäft für die Verlage Neuland. Es liegt nun zum großen Teil an uns, die Akzeptanz dafür in der Verlagswelt zu schaffen. Auch viele Musiker schätzen das alte Papierheft. Mit unserer Idee möchten wir nun ein Premiumprodukt erschaffen und für das digitale Notenspiel Qualitätsstandards setzen, um die breite Masse zu überzeugen“, so Projektmitglied Hartmann. Überzeugt von der Idee ist auch Musiklehrer Lukas Heinig. Er betreibt die Musikschule Ars Nova im Erzgebirgskreis und sieht in einer digitalen Notendatenbank viele Vorzüge für sich und seine Schüler. „Warum sollte man nicht musizieren können, ohne dabei mit Papier zu hantieren? Zudem ist die Vervielfältigung der Lehrinhalte digital schneller und verlässlicher. Meine Schüler nehmen die elektronische Notenanzeige bisher gut an“, macht der erfahrene Musiker deutlich.
 
Betreuung erfährt das Projekt weiterhin vom Gründernetzwerk SAXEED sowie von Dr. Frank Seifert von der Professur Datenverwaltungssysteme der TU. Er zeigte für das Projekt von Anfang an Begeisterung: „Ich bin selbst auch Musiker und habe mir schon immer eine Möglichkeit gewünscht, das Chaos meiner Notensammlung zu beseitigen“. „Dr. Seifert ist unser fachlicher Mentor und Berater. Er ist ein wertvoller Ideengeber und begleitet uns auf unserem Weg. Zugleich hat er stets ein offenes Ohr für Fragen und Probleme unsererseits“, erzählt Halfter. Seit Januar 2016 wird das Projekt für einen Zeitraum von zwölf Monaten vom Förderprogramm EXIST des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zusätzlich finanziell unterstützt.
 
Quelle: Pressestelle TU Chemnitz / Mario Steinebach
 

Textil fürs Fahrrad – Gründerteam der TU Chemnitz will mit Speichen aus Hightech-Fasern Fahrräder noch leichter machen

31.08.2016
 
Mit Speichen aus synthetischen Fasern sollen Fahrräder künftig noch leichter werden. Mit dieser Geschäftsidee streben vier Nachwuchsforscher der Technischen Universität Chemnitz auf den Markt. Entwickelt wurden die textilen Speichen in den Forschungslabors der Fakultät für Maschinenbau an der Professur Fördertechnik. Vom 31. August bis 4. September 2016 will das Team auf der internationalen Fahrradmesse Eurobike in Friedrichshafen seinen Standpunkt in der Branche bestimmen und potentielle Geschäftspartner und Zulieferer gewinnen.
Das Gründerteam der TU Chemnitz: Die vier Nachwuchsforscher Ingo Berbig (v.l.), Daniela Storch, Stephanie Mager und Dirk Fischer wollen mit Speichen aus Hightech-Fasern Fahrräder noch leichter machen. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme 
 
Während konventionelle Fahrradspeichen meistens aus rostfreiem Edelstahl, Aluminium oder im Profibereich aus Carbon gefertigt werden, setzen die Chemnitzer auf synthetische hochfeste Hightech-Fasern, die einen wesentlichen Vorteil haben: Sie sind sehr leicht. „Wir erreichen so im Bereich der Speichen eine Gewichtsersparnis von mehr als 50 Prozent, vergleichbar mit Carbon“, versichert Ingo Berbig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Fördertechnik. Seine Kollegin Daniela Storch, die zum Gründerteam gehört, weiß als erfahrene Montainbikerin, wie wichtig dieser Aspekt ist. „Bei Wettkämpfen muss ich mein etwa acht bis neun Kilogramm schweres Rad mitunter über unwegsame Strecken bewegen, da ist bereits eine Gewichtsreduzierung von wenigen Hundert Gramm willkommen“, so die international erfolgreiche Sportlerin. „Und auch am Berg zählt bei jedem Hobbysportler und Profi jedes Gramm“, weiß Berbig, der selbst leidenschaftlicher Radfahrer und Trainer einer Jugendgruppe beim Radsportverein Chemnitz ist.
 
Die textilen Speichen, deren genaue Zusammensetzung geheim ist, haben im Uni-Labor bereits eine 100.000 Kilometer-Ausdauerprüfung erfolgreich bestanden. „Rund um die Uhr wurden die dünnen Speichen Belastungen, die das Auftreffen auf Hindernisse simulieren, ausgesetzt“, berichtet Berbig. Zudem wurden unzählige Zugversuche mit den Faserseilen durchgeführt. Das Fazit: Die textilen Speichen sind äußerst widerstands- und leistungsfähig. „Und aus betriebswirtschaftlicher Sicht lässt sich positiv anmerken, dass die neuartigen Laufräder aus Chemnitz, basierend auf textilen Speichen, im Vergleich zu anderen Laufrädern ähnlicher Leistungsklassen, konkurrenzfähig sind“, so TU-Absolventin Stephanie Mager, die ihr Knowhow aus dem Studium an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ins Gründerteam einbringt.

Im Rahmen seiner Masterarbeit an der Professur Fördertechnik konnte Dirk Fischer die einzelnen Komponenten der Laufräder entwickeln. „Wir können jedem Radfahrer hinsichtlich seines eigenen Nutzungsprofils in puncto Beschleunigung, Dämpfungsverhalten, Gewicht, Design etc. einen passenden Laufradsatz konfigurieren“, so Fischer. Dies wird vor allem dadurch gewährleistet, dass die Einstellung des Massenträgheitsmomentes durch die spezielle Auswahl der Komponenten ermöglicht wird. Ein neuartiges Speichenkonzept garantiert zusätzlich eine Gewichtseinsparung im Bereich der Radnabe.
 
Die textilen Fahrradspeichen (l.) sind mehr als 50 Prozent leichter als herkömmliche Speichen aus Stahl. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme
 
Den ausgründungswilligen Forschern stehen durch den vom Europäischen Sozialfonds und dem Bundeswirtschaftsministerium geförderten „EXIST-Gründerstipendium“ 95.000 Euro zur Verfügung, um die Forschungsergebnisse in ein Start-Up-Unternehmen zu überführen. Ein Jahr haben sie nun Zeit, einen Businessplan zu erstellen und ihr innovatives Speichensystem an die Serienreife heranzuführen. Eine Patentanmeldung ist bereits erfolgt. Die Speichen sollen gleichermaßen für Hobbyräder, Profiräder und E-Bikes angeboten werden. Beim Sprung in die Selbstständigkeit wird das Team an der TU Chemnitz von der Professur Fördertechnik und vom Gründernetzwerk SAXEED unterstützt.
 
Aktuell planen die Chemnitzer Nachwuchsforscher einen Dauerprüfstand und weitere praxisrelevante Dauertests. "Dadurch können wir die Qualität unserer Produkte garantieren", sagt Storch. Parallel dazu folgen Fahrten auf der Straße und im Gelände. Ab 12. September 2016 wird ein Prototyp eines mit dem neuen Speichensystem ausgestatteten Rades im Rahmen der Sonderausstellung „Das Fahrrad“ des Industriemuseums Chemnitz zu besichtigen sein. „Anfassen ist ausdrücklich erlaubt“, meint Storch.
 
Weitere Informationen erteilen Ingo Berbig, Telefon 0371 531-36460, E-Mail ingo.berbig@mb.tu-chemnitz.de, und Daniela Storch, Telefon 0371 531-36189, daniela.storch@mb.tu-chemnitz.de
 
Quelle: Pressestelle TU Chemnitz / Mario Steinebach
 

Erfolgreiche Ãœbernehmer gesucht!

05.08.2016
 
Einsendeschluss für den „Sächsischen Meilenstein 2016“ ist der 1. September
 
Die Bewerbungsfrist für den „Sächsischen Meilenstein 2016“ geht in den Endspurt: Unternehmen, die an dem Wettstreit um eine erfolgreich gestaltete Unternehmensnachfolge teilnehmen wollen, haben noch bis Donnerstag, 1. September die Möglichkeit, sich zu bewerben. Angesprochen sind kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen. „Wir suchen engagierte Unternehmer, die zwischen 2011 und 2015 eine Nachfolgeregelung erfolgreich umgesetzt haben“, sagt Markus H. Michalow, Geschäftsführer der BBS/MBG. Unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) vergeben die Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) den Meilenstein zum sechsten Mal in Folge.
 
Laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn stehen zwischen 2014 und 2018 in Sachsen etwa 5.300 Unternehmen vor einem Inhaberwechsel. Nur das Gelingen eines solchen Prozesses sichert das weitere Bestehen der Betriebe und zahlreicher Arbeitsplätze. „Mit dem Wettbewerb machen wir darauf aufmerksam, dass der erste Weg in die Selbstständigkeit nicht nur über Firmengründungen führt. Für mutige Unternehmer, die gern anpacken und Verantwortung übernehmen wollen, stellt eine Betriebsübernahme auch eine große Chance dar“, erklärt Juryvorsitzender Heiner Hellfritzsch, ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Florena Cosmetic GmbH. Herausforderungen frühzeitig zu erkennen sowie gute Konzepte zu entwickeln, um diese Hürden zu bewältigen, seien dabei essenzielle Schritte. „So gehen unsere Vorjahressieger immer auch als gute Beispiele und Ideengeber voran, indem sie jungen Menschen und potenziellen Übernehmern Mut für eine Übernahme machen“, sagt Hellfritzsch weiter. 
 
Gleichzeitig aber, betont der Juryvorsitzende, gebe es keine Musternachfolge: „Der Weg, der für den einen Unternehmer perfekt ist, muss noch lange nicht für den anderen funktionieren. Jede Regelung ist individuell, benötigt andere Maßnahmen. Deshalb kann sich jeder bewerben, der eine Übernahme in der gegebenen Zeitspanne geschafft hat.“ Ausgezeichnet werden jeweils die beste familieninterne, unternehmensinterne und unternehmensexterne Nachfolge. Zusätzlich zu den drei Preiskategorien, welche jeweils mit 3.000 Euro dotiert sind, verleiht die neunköpfige Jury einen mit 1.000 Euro versehenen Sonderpreis. Die feierliche Preisverleihung findet am 8. November 2016 in Ebersbach bei Dresden statt.
 
Der Fragebogen sowie die Teilnahmebedingungen können unter www.saechsischer-meilenstein.de heruntergeladen werden. 
 
Quelle und Grafik: Bürgschaftsbank Sachsen GmbH
 

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