Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studenten, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

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Blog

FutureSAX-Ideenwettbewerb 2014 - Gr├╝nderteams Corant und Cinector ganz vorn mit dabei

17.07.2014

Am 16. Juli 2014 fand in Dresden der 4. Sächsische Innovationsgipfel statt. Unter dem Motto „Open Innovation“ diskutierten mehr als 200 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik Möglichkeiten, wie Kunden effektiv in unternehmerische Innovationsprozesse integriert werden können.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Gewinner des diesjährigen futureSAX-Ideenwettbewerbs bekannt gegeben und prämiert. Verliehen wird der Preis seit 2002 alljährlich durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA). „Gesucht wurden die besten sächsischen Geschäftsideen und -konzepte. Ganz gleich, ob die Idee erst umgesetzt werden soll oder bereits umgesetzt ist. Wichtig bei der Auswahl war, dass die Idee ein hohes Markt- und Wachstumspotenzial besitzt und, soweit sie schon realisiert ist, dass die Markteinführung nicht länger als 24 Monate zurückliegt“, hob futureSAX-Projektleiter Dr. Andreas Stricker hervor.

Die drei Gewinnerteams des futureSAX-Ideenwettbewerbs 2014 mit Staatsminister Sven Morlok (vierter von rechts), Foto: Matthias Schumann

Mehr als 70 Einzelpersonen und Teams hatten ihre innovativen Gründungskonzepte dieses Jahr eingereicht. Bis ins Finale schafften es zehn Teams, darunter die drei durch SAXEED betreuten Teams Corant (TU Chemnitz), Cinector (FH Mittweida) und GeoWiD (TU Bergakademie Freiberg).

Als besonders innovativ und wachstumsorientiert überzeugten die Teams von Corant und Cinector die Jury. Corant wurde für seinen völlig neuen Ansatz zur kontinuierlichen und präzisen Hochtemperaturmessung von Schmelzgut mit Platz 2 ausgezeichnet. Cinector punkteten mit ihrer Software zur Filmerstellung, mit der sie die Produktionsweise von Special Effects und Animationen revolutionieren wollen und belegten den 3. Platz. Die Idee dazu kam dem Team im Rahmen ihrer rund fünfjährigen Forschungsarbeit in der Filmbusiness- und Videospiel-Branche.

Der 2. Platz, dotiert mit 10.000€, geht an das Team Corant von der TU Chemnitz, Foto: Matthias Schumann

Platz 1 ging an das Team "ProNT" (TU Dresden), die sich mit dem bisher ungelösten Problem der kostengünstigen Herstellung einlagiger Nanoröhren mit garantierten Eigenschaften beschäftigen. Die drei Preisträger können sich über insgesamt 30.000€ freuen. GeoWiD, betreut durch unsere SAXEED-Mitarbeiter am Standort Freiberg schaffte es unter die besten zehn. Das Team beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Dienstleistungen und Spezialgeräten im Unterwassersektor.

Das Team Cinector der FH Mittweida erreicht Platz 3, dotiert mit 5.000€, Foto: Matthias Schumann

„Sachsen besitzt eine sehr hohe Innovationskraft und einen großen Ideenreichtum. Dies zeigt sich nicht nur bei den Gewinnern des futureSAX-Ideenwettbewerbs, sondern bei jedem der über 70 eingereichten Gründungskonzepte“, so Staatsminister Sven Morlok bei der Bekanntgabe der Sieger. „Ich wünsche allen Bewerbern und Gründungsteams bei der Umsetzung ihrer Ideen viel Erfolg.“

Und auch wir gratulieren allen Gewinnern und wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!!

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden zugleich die drei erfolgreichsten sächsischen Hochschulnetzwerke für Gründer geehrt. SAXEED darf sich über den zweiten Platz freuen.

Und noch ein Hinweis für alle, die beim nächsten futureSAX-Ideenwettbewerb teilnehmen möchten: Der Startschuss fällt am 9. Oktober 2014.

 


Freiberger Mini-Ideenwettbewerb 2014: SAXEED k├╝rt Sieger!

15.07.2014

Das Team von SAXEED Freiberg begrüßte in den gestrigen Abendstunden bei strahlendem Sonnenschein über 50 Gäste zur Preisverleihung des vierten Freiberger Mini-Ideenwettbewerbes.

Nachdem alle Gäste mit erfrischenden Getränken versorgt waren ging es schnell zur Sache: Den ersten Platz des nunmehr vierten Freiberger Mini-Ideenwettbewerbes verlieh Prof. Broder Merkel an  Konstantin Kraushaar mit seiner Idee, einen mobilen Methanol-Detektor zu entwickeln. Der Gewinner erklärte, die Idee weiter zu verfolgen und freute sich über die 100 € Hauptgewinn.

Hannes Nieth, Alexander Müller und Jirko Lehmann ergatterten mit einer Quizz App, die Social Media und Lernen kombinieren soll den zweiten Platz und somit einen Gutschein für Häkelware von „myboshi“.

Den dritten Platz machte Maximilian Wächter mit dem „Energy Cupitor“, mit dem er nicht nur Strom sparen, sondern auch zur Netzstabilität beitragen möchte. Dafür erhielt er einen Gutschein über Sportkurse bei „Fitness am Dom“.

Besonders lobenswert ist das große Engagement, mit dem sich die Freiberger Mitglieder von Enactus beim Mini-Ideenwettbewerb einbringen! Sowohl als Einzelpersonen als auch in Gruppenarbeit hat SAXEED gleich mehrere Einsendungen von Enactus erhalten. Auffällig: Enactus-Ideen beschäftigen sich vor allem mit Nachhaltigkeit: Bei dem Projekt „Ecobook“ wird einseitig bedrucktes Papier zu stylischen Schreibblöcken recycelt, das Projekt „Bring Bag“ soll helfen, Plastiktüten zu vermeiden und  mit der Idee „POOPe“ wird Papier aus Tierkot hergestellt. Daher erhielten die Gewinner des Ideen-Wettbewerbes zusätzlich zum alljährlich produzierten „Ideen-Cup“ auch ein Ecobook und eine Stofftasche im entsprechenden Design.

Nach der Preisverleihung versorgte Technologiescout Dr. Fuhrland als Grillmeister die über 50 Gäste mit leckerem Grillgut. Bei einer Partie Wikingerschach und anderen Teamspielen lernten sich die Teilnehmer besser kennen und tauschten sich rege über ihre Ideen aus. Für SAXEED ein rundum gelungener Abend, daher möchte das Team sich besonders bei den Sponsoren der Veranstaltung bedanken:

 

Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS)

Myboshi

Fitness am Dom


Stolze Bilanz: 100 Ausgr├╝ndungen aus der TU Chemnitz

04.07.2014

Ein Jobmotor in Sachsen: Gründernetzwerk SAXEED generierte seit 2006 mehr als 300 Arbeitsplätze – das Ingenieurbüro Maiwald Engineering ist das jüngste Beispiel der Erfolgsgeschichte

Wanderbewegungen von Lagerringen in Getrieben von Windkraftanlagen, in Elektromotoren oder in Fahrzeuggetrieben führen zu Verschleiß und Schäden. Für die Betreiber von Anlagen sind sie ein bedeutendes Risiko und verursachen häufig erhebliche Folgekosten. Dr. Andreas Maiwald, Gründer der Maiwald Engineering in Chemnitz, beschäftigte sich als Mitarbeiter der Professur Konstruktionslehre der Technischen Universität Chemnitz seit einigen Jahren mit der Problematik des Wanderns von hochbeanspruchten Wälzlagerringen. Während seiner Promotion gelang ihm ein beachtlicher Durchbruch im Kampf gegen den Verschleiß im Lagersitz, der bereits 2013 mit dem Wolfgang-Beitz-Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktentwicklung ausgezeichnet wurde. Mit seiner herausragenden Forschungsarbeit legte Maiwald den Grundstein für die 100. durch das Gründernetzwerk SAXEED begleitete Gründung aus der TU Chemnitz.

Maiwald entwickelte Berechnungswerkzeuge zur Bewertung des Ringwanderns sowie zur Optimierung des Systems „Wälzlager / Gehäuse bzw. Welle“. „Solche Berechnungswerkzeuge waren bislang für die Industrie nur im Rahmen von Forschungsprojekten verfügbar. Üblicherweise wich man auf ineffiziente Überdimensionierung oder die bewusste Kalkulation von Schäden aus“, erläutert der 33-Jährige. „SAXEED half mir, einen Businessplan zu erstellen und so eine Förderung für mein Gründungsvorhaben zu erhalten. Als spezialisierter Dienstleister für Simulationen werde ich nun meine Leistungen den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen im Fahrzeug- und Maschinenbau anbieten“, so Maiwald, der aktuell noch als Ein-Mann-Unternehmen agiert.

So wird für Arbeitsplätze und Wachstum in der Region gesorgt

„Das Gründernetzwerk SAXEED betreute seit 2006 bis heute an der TU Chemnitz 369 Gründungsprojekte, die sich teilweise noch in der Entwicklung befinden“, bilanziert Prof. Dr. Cornelia Zanger, Projektleiterin von SAXEED, und ergänzt: „Die daraus bisher entstandenen 100 erfolgreichen Gründungen sind inhaltlich breit gestreut - von kleineren Unternehmungen neben dem Studium bis hin zur Venture Capital finanzierten High-Tech-Gründung.“ Mehr als die Hälfte der auf diesem Weg aus der TU heraus erfolgten Gründungen seien technologieorientiert, vor allem in den Bereichen Informatik und IT (24 Prozent) machen sich TU-Angehörige selbständig. Aber auch Handel und technologieorientierte Dienstleistungen sowie Beratungsleistungen sind laut Zanger mit 24 bzw. 22 Prozent der Gründungen stark vertreten. „Gerade bei den Beratungsunternehmen sind nicht nur technische Beratungen wie etwa Ingenieurbüros erfasst, sondern auch zahlreiche Gründungen aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich“, so die Projektleiterin.

Die Gründungen mit dem höchsten Wachstumspotential finden sich naturgemäß eher im technologieorientierten Bereich. Hier haben einzelne Unternehmen schon über 30 Mitarbeiter. „Insgesamt wurden durch die von SAXEED unterstützten Ausgründungsaktivitäten bereits mehr als 300 Arbeitsplätze geschaffen“, freut sich SAXEED-Projektgeschäftsführer Dr. Marc Banaszak. Die Begleitung von technologiegetriebenen Unternehmen sei eine anspruchsvolle Aufgabe für die Gründerbetreuer im SAXEED-Team. „Der Weg aus der Forschung auf den Markt ist lang und komplex. Im Erfolgsfall schaffen aber gerade solche Unternehmen anspruchsvolle Arbeitsplätze und Wachstum in der regionalen Wirtschaft“, so das Fazit von Banaszak.

Gründernetzwerk SAXEED – ein erhaltenswertes Wertschöpfungsmodell in Sachsen

Freude über die 100. durch SAXEED betreute Unternehmensgründung und die Erfolgsbilanz des Gründernetzwerkes seit 2006 empfindet Prof. Dr. Andreas Schubert, Prorektor für Wissens- und Technologietransfer der TU Chemnitz. Die Gründung eines eigenen Ingenieurbüros auf Grundlage der langjährigen Hochschultätigkeit von Dr. Maiwald sieht er als ideales Beispiel, wie der Wissenstransfer aus der Hochschule in die regionale Wirtschaft funktionieren kann: "Durch Ausgründungen aus der Hochschule findet das in der Forschung gewonnene Wissen seine Anwendung in der Praxis. Die aus unserer Universität herausstrebenden jungen Unternehmer nehmen dabei eine wichtige gesellschaftliche Rolle wahr, indem sie für Wachstum und Arbeitsplätze in der Region sorgen. Mehr als 300 geschaffene Arbeitsplätze seit 2006 ist eine beachtliche Zahl", so Schubert.

Daher sieht er die Verankerung der Fortführung des Gründernetzwerks SAXEED im Hochschulentwicklungsplan auch als bedeutsames Signal an, mit dem die Technische Universität Chemnitz zu ihrem gesellschaftlichen Auftrag bekennt. Besorgt ist der Prorektor allerdings angesichts der für die Projektfortführung notwendigen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Der Freistaat fordert für die Projektfinanzierung stetig steigende Eigenbeteiligungen der Hochschulen und zieht sich so mehr und mehr aus der finanziellen Verantwortung des von Chemnitz aus geleiteten und an vier Hochschulen in Sachsen wirkenden Gründernetzwerks SAXEED zurück. Gleichzeitig haben die Hochschulen aber ohnehin starke Mitteleinschränkungen durch das Land zu tragen.“ Es wäre daher aus seiner Sicht mehr als nur wünschenswert, dass der Freistaat Ausbildung und Coaching von Gründern aus Hochschulen als dauerhafte Aufgabe zum Wohle Sachsens ansieht und hierfür eine projektunabhängige Förderung schafft. „Laut Gründungsradar des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft gehört die TU Chemnitz zu Deutschlands besten Gründerhochschulen. Als einziger staatlicher Hochschule in Sachsen wurde unserer Universität Vorbildcharakter in der Gründungsförderung bescheinigt. Diese Position sollte der Freistaat nicht durch reduzierte Unterstützung aufs Spiel setzen“, so Schubert. Denn gerade hier entstehe Wertschöpfung im wahrsten Sinne des Wortes.

Autor: Mario Steinebach


Hervorragende Resonanz bei der SAXEED Informationsveranstaltung mit anschlie├čendem sommerlichen Networking

03.07.2014

Bereits zum 6. Mal begrüßte das Team des Gründernetzwerks SAXEED am 01. Juli 2014 über 150 Gäste zur jährlichen Informationsveranstaltung mit anschließendem sommerlichem Networking, diesmal im Hause der EDC GmbH – einer Ausgründung aus der TU Chemnitz. Am späten Nachmittag fanden sich Hochschulangehörige, Mitarbeiter der Fraunhofer Institute ENAS und IWU sowie Unternehmer auf dem Technologie-Campus der hiesigen Universität ein. Unter dem Motto „Forschung nutzbar machen“ informierten drei Referenten über aktuelle und zukünftige Förderprogramme, die den Transfer von Forschungsergebnissen unterstützen.

Im ersten Vortrag stellte Dietrich Hoffmann vom Projektträger Jülich die EXIST-Förderprogramme Forschungstransfer und Gründerstipendium vor. Er betonte dabei die hohe Bedeutung der Zusammenarbeit mit Gründernetzwerken wie SAXEED, die die umfassende Betreuung angehender Gründerteams vor Ort gewährleisten. Im Anschluss erläuterten Thomas Doppelberger und Matthias Keckl von Fraunhofer Venture, auf welche umfangreichen Finanzierungmöglichkeiten Mitarbeiter der Fraunhofer Institute zurückgreifen können, um sich mit ihrer Idee selbständig zu machen. Auch sie verwiesen alle Gründungsinteressierten darauf, die kostenfreien Angebote regionaler Gründerinitiativen zu nutzen, um die eigene Geschäftsidee umzusetzen. Um das Thema `Gründung´ in Chemnitz gemeinsam weiter voranzubringen, ist eine intensivere Zusammenarbeit mit SAXEED geplant.

  

Im Rahmen der Veranstaltung kamen zudem je ein EXIST- sowie ein Fraunhofer-Venture-gefördertes Start-up zu Wort und erzählten anschaulich über ihre Erfahrungen sowie mögliche Stolpersteine auf dem Weg zur Ausgründung. Abschließend informierte Katrin Noack vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst das Publikum über die aktuelle Förderperiode und ging außerdem auf die in der neuen Förderperiode geplante ESF-Förderung des Ministeriums, insbesondere im Hinblick auf Nachwuchsforschergruppen, ein.

  

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung fanden sich alle Interessierten zum sommerlichen Networking im Innenhof des Start-up-Gebäudes Chemnitz ein. In lockerer Atmosphäre und bei gutem Wetter gab es die Möglichkeit, sich rund um die komplexen Themen des Wissens- und Technologietransfers, der Unternehmensgründung und finanziellen Förderung auszutauschen. Neue Kontakte wurden dabei ebenso geknüpft wie alte wiederbelebt.

Als weiteres Highlight des Abends stand die Preisverleihung des 3. Chemnitzer Mini-Ideenwettbewerbs auf dem Programm. Unter den insgesamt 15 eingereichten Ideen setzte sich in diesem Jahr der Wirtschaftsstudent Martin Schramm durch und gewann mit der Idee für digitale Datenarmbänder „Wearable Events“ den mit 100 Euro dotierten Hauptpreis. Platz zwei und drei gingen an Florian Stöckel mit seinem Konzept „Nützliche Werbung“ sowie an Janet Beier für ihre Idee für das Online-Portal „Chemnitz mit Kindern erleben“.

 


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