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Corona-Hilfsfonds für sächsische Start-ups ausgeweitet

Gute Nachrichten für die sächsischen Start-ups. Auch im weiteren Verlauf der Corona-Pandemie werden Start-ups finanziell von Bund und Land unterstützt. Bereits seit dem August 2020 gibt es den Corona-Hilfsfond, welcher anfangs mit 30 Millionen EUR ausgestattet war. Bisher konnten für 81 Start-ups eine Gesamtsumme von 36,4 Millionen EU gefördert werden.

Am 03.08.2021 beschlossen die Verantwortlichen eine Erhöhung des Unterstützungskapitals. Das Corona-Start-up-Hilfsfonds wurde auf 40 Mio. EUR aufgestockt. Die maximale Finanzierungssumme pro Start-up beträgt nun 2 Millionen EUR. Des Weiteren können sich Gründerinnen und Gründer sogar bis zum 21.12.2021 für einen Hilfsfonds bewerben.

Die Mittel stammen vom Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau, vom Freistaat Sachsen über die Sächsische Aufbaubank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen.

Ein Förderbeispiel ist das Social Start-up „nevi“ aus Görlitz. Im Fokus des Start-ups steht der nachwachsende Rohstoff Birkenrinde. Tim Mergelsberg, Gründer und Geschäftsführer von nevi :  „Dank des Corona-Hilfsfonds kann nevi nun die nächste Entwicklungsstufe erreichen und in Görlitz wie geplant eine Serienproduktion für Furnier aus Birkenrinde aufbauen. Als sächsisches Start-up schätzen wir uns sehr glücklich, eine derart aktive Förderszene im eigenen Land zu haben.

Anträge und weitere Infos: http://www.mbg-sachsen.de/beteiligungen/start-up-hilfsfonds/