SAXEED Blog

Die kWApp – Geschichte einer App-Entwicklung

10.000 Schritte am Tag – Das „gesunde“ Ziel für jeden Menschen, der Wert auf Bewegung legt. Normalerweise denkt man bei einer gemessenen Schrittanzahl direkt an handelsübliche Fitnesstracker. Aber können solche Apps vielleicht mehr, als nur den einzelnen Nutzer fit halten? 

Smartphones und ihre Anwendungen erleichtern unser Leben jeden Tag ein bisschen mehr. Doch Akash Anand, Chinenye Onwuzurike, Mihriban Cicekyurt und Fayas Backer wollten noch mehr aus einem intelligenten Fitnesstracker machen. Und zwar in Zusammenarbeit mit dem Stromanbierter enviaM und dem Institut für Energiemanagement an der Hochschule Mittweida.

Wie passt das denn zusammen?:

Die Reise begann beim Hackathon 2018, ausgerichtet und gesponsert vom Energieanbieter Envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), dem Institut für Energie Management der Hochschule Mittweida (IFEM) und SAXEED – das Gründernetzwerk Südwestsachsen. Dort haben sich unsere vier Protagonisten kennengelernt. Wenn sie so zurückdenken, war der Hackathon eine große Herausforderung für alle. Innerhalb kürzester Zeit musste eine Lösung für ein bestimmtes Problem kreiert werden. Eine riesige Herausforderung. Akash, Chinenye Mihriban und Fayas entschieden sich für das selbe Projekt und wurden ein Team. Vielleicht sogar DAS Team, mit unterschiedlichen Charakteren, Vorkenntnissen, Interessen und Sprachen. All diese Hürden wurden überwunden und nach gerade mal zwei Tagen stellte das Team der Jury die kWApp vor. 

Der Sieg war der Lohn für viel Arbeit und schlaflose Nächte. Eine Mail von enviaM ließ nicht lange auf sich warten. Der Milliarden-Energieriese fand die Idee der kWApp super und will die durchdachte Lösung des Teams weiter verfolgen. Selbstverständlich mit ihnen gemeinsam. 

Was steckt dahinter?:

Menschen sollen sich mehr bewegen und vor allem laufen. Denn so wird Energie gespart und die Umwelt geschont. Mittels einer eingebauten Artificial Intelligence (AI) zählt das Smartphone die Schritte seines Besitzers. Dafür kann es virtuelle Punkte regnen, die in verschiedene Prämien umgewandelt werden können.

Eine zunächst simpel klingende Lösung, doch wo fängt man an, wenn man keine Erfahrungen im programmieren einer App hat?:

„Ich hatte absolut keine Idee, wie man eine App entwickelt. Die Zusammenarbeit war eine gute Möglichkeit um diese Erfahrung, für die Zukunft, zu sammeln.“ Chinenye war nicht die Einzige, für die eine neue App einen großen Haufen Arbeit bedeutete. Doch gemeinsam tastete sich die Gruppe Schritt für Schritt voran.

Tomás Cabrera von SAXEED Gründernetzwerk Südwestsachsen hat dabei immer für den nötigen Rückenwind gesorgt. Mihriban ist dankbar: „Saxeed war wie eine Brücke zwischen dem großen Business und uns Studenten, die zwar tolle Ideen haben, aber kaum Erfahrungen mit dem Sektor.“ Und Fayas erinnert sich: „Wir haben immer konstanten Bericht von Tomás bekommen, das hat dafür gesorgt, dass wir uns nicht im Kreis drehen konnten oder festhingen. Das hat sehr geholfen.“ 

Auch wenn die Zukunftsvorstellungen für die verschiedenen Charaktere mit den verschiedenen Interessen noch nicht ganz klar sind, in einem sind sich alle einig: Die App soll laufen! Im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz egal ob sie am Ende bekannt wird oder tatsächlich Geld einbringt. Ziel ist ein hochwertiges, funktionierendes Produkt, auf das man stolz sein kann.

Wir von SAXEED wünschen bei diesem Vorhaben weiterhin maximale Erfolge. Wir freuen uns darauf, die App testen zu können.