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Gründungsradar 2018: TU Chemnitz und TU Freiberg erreichen TOP 10-Platzierung in bundesweitem Ranking!

Bereits zum vierten Mal – nach 2012, 2013 und 2016 – wurden in den vergangenen Monaten die Aktivitäten deutscher Hochschulen im Bereich der Gründungsförderung untersucht. Die Ergebnisse zeigt der Gründungsradar 2018, der am 19. Dezember 2018 veröffentlicht wurde. Herausgegeben vom STIFTERVERBAND für die Deutsche Wissenschaft e.V. beschreibt und vergleicht der Gründungsradar die Hochschulprofile in der Gründungsförderung. Zur Bewertung wurden die vier Bausteine „Institutionelle Verankerung“, „Gründungssensibilisierung“, „Gründungsunterstützung“ und „Gründungsaktivitäten“ herangezogen.

Auch die vier durch SAXEED betreuten Hochschulen in der Region Südwestsachsen (TU Chemnitz, TU Bergakademie Freiberg, Hochschule Mittweida und Westsächsische Hochschule Zwickau) haben sich an der Studie beteiligt. Die Hochschulen in Chemnitz und Mittweida werden gemäß der Studierendenzahlen in der Kategorie der mittleren Hochschulen geführt, die Hochschulen in Freiberg und Zwickau in der Kategorie der kleinen Hochschulen.

 

SAXEED-Hochschulen mit vorbildlicher Leistung in der Gründungsförderung

In den TOP 10 können sich sowohl die TU Chemnitz als auch die TU Bergakademie Freiberg platzieren. Die TU Chemnitz belegt dabei Platz 8 in der Kategorie der mittleren Hochschulen, die TU Freiberg erreicht Position 7 in der Kategorie der kleinen Hochschulen. Beiden Universitäten werden in der Gesamtbewertung vorbildliche Leistungen im Gründungskontext bescheinigt. Die TU Chemnitz verbessert sich im Vergleich zur Studie von 2016 in den Bereichen „Gründungssensibilisierung“ und „Gründungsaktivitäten“, Freiberg baut in den Bereichen „Gründungsverankerung“ und „Gründungsunterstützung“ aus.

Die zwei weiteren Hochschulen im SAXEED-Netzwerk in Zwickau und Mittweida halten ihre guten Ergebnisse von 2016. SAXEED-Projektleiterin Prof. Dr. Cornelia Zanger freut sich über das Gesamtergebnis: „Mit dem Gründernetzwerk SAXEED bieten die Hochschulen in der Region Südwestsachsen Hochschulangehörigen ein ausgezeichnetes Angebot. Wir haben über alle vier Standorte hinweg erneut gute Ergebnisse erzielt. Insgesamt konnte das Niveau in der Gründerunterstützung gegenüber der Erhebung in 2016 gehalten werden. An den Universitätsstandorten in Freiberg und Chemnitz haben wir die Ergebnisse noch verbessern können und landen erneut in den Top 10.“

Die Region Südwestsachsen wird im Gründungsradar 2018 – neben den Regionen Karlsruhe, Oldenburg und Paderborn – zudem als eine von vier Gründerregionen bundesweit hervorgehoben. Stellvertretend für Südwestsachsen wird dabei das Chemnitzer Start-up NAVENTIK als Fallbeispiel einer erfolgreichen Ausgründung vorgestellt. Das vierköpfige Gründerteam entwickelt eine Software zur automatisierten Fahrzeuglokalisation.

Weitere Informationen zu NAVENTIK, zum Gründungsradar 2018 sowie auch die Studie selbst finden sich auf www.gruendungsradar.de.