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Gründungsradar 2020: TU Chemnitz und TU Freiberg erreichen TOP 10-Platzierung in bundesweitem Ranking

Laut dem am Donnerstag, 11. März 2021, veröffentlichten „Gründungsradar 2020“ sind sowohl die Technische Universität Chemnitz als auch die Bergakademie Freiberg erneut in den TOP 10 der Gründerhochschulen der jeweiligen Kategorien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt wurde. Das gab der Stifterverband in einer aktuellen Pressemittelung bekannt.

Der Gründungsradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. erfasst und analysiert alle zwei Jahre die Gründungsaktivitäten und Unterstützungsangebote deutscher Universitäten und Hochschulen. Insgesamt 232 von deutschlandweit 384 staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen wurden in die Analyse einbezogen. Die Bewertung erfolgt anhand von sieben Bausteinen, dazu gehören u.a. die Gründungsverankerung, die Gründungssensibilisierung, die Gründungsunterstützung und die Gründungsaktivitäten.

Auch die vier durch SAXEED betreuten Hochschulen in der Region Südwestsachsen (TU Chemnitz, TU Bergakademie Freiberg, Hochschule Mittweida und Westsächsische Hochschule Zwickau) haben sich an der Studie beteiligt. Die Hochschulen in Chemnitz und Mittweida werden gemäß der Studierendenzahlen in der Kategorie der mittleren Hochschulen geführt, die Hochschulen in Freiberg und Zwickau in der Kategorie der kleinen.

In den TOP 10 können sich sowohl die TU Chemnitz als auch die TU Bergakademie Freiberg platzieren. Die TU Chemnitz belegt dabei Platz 9 in der Kategorie der mittleren Hochschulen, die TU Bergakademie Freiberg erreicht Position 7 in der Kategorie der kleinen Hochschulen. Die Westsächsische Hochschule Zwickau sichert sich im Gesamtranking einen guten 12. Platz unter den 55 untersuchten Hochschulen. Den drei Hochschulen werden in der Gesamtbewertung vorbildliche Leistungen in der Gründungsförderung bescheinigt – sie gehören damit zu den besten 25 Prozent ihrer Größenklasse.

Die Gründungsförderung der Hochschule Mittweida erreicht in den Kategorien Gründungssensibilisierung, Gründungsqualifizierung sowie Monitoring und Evaluation Bestnoten. Im Gesamtranking kann sich Mittweida einen Platz im ersten Drittel der bewerteten Hochschulen sichern.

SAXEED hat einen nicht unerheblichen Anteil an der Platzierung der Hochschulen. Das Gründer-Netzwerk wird im Gründungsradar 2020 als eins von vier positiven Fallbeispielen bundesweit vorgestellt. Mit Hilfe der Bundesförderung „EXIST-Potentiale“ zur Verbesserung der regionalen Vernetzung konnte die Gründungsunterstützung im Jahr 2020 weiter ausgebaut werden, unter anderem durch das Exzellenzprogramm für GründerInnen, die SAXEED-Masterclass.

„Wir freuen uns riesig, über diese Auszeichnung, da sie Wertschätzung unserer Arbeit, aber natürlich auch Ergebnis eines hervorragenden Miteinanders mit unseren Netzwerkpartnern, wie beispielsweise dem Technologiegründerfonds Sachsen, ist. Ich danke daher ganz herzlich allen Beteiligten für die großartige Arbeit sowie natürlich all unseren Gründern, ohne deren Mut und Engagement das alles nicht möglich wäre. Zudem freut es mich besonders, zu sehen, dass allmählich viele unserer Gründeralumni etwas an die nachfolgende Gründergeneration weitergeben“, freut sich Dr. Susanne Schübel, langjährige Projektgeschäftsführerin des Gründernetzwerks SAXEED.

Bereits seit 15 Jahren ist das Gründernetzwerk eine feste Größe der Gründerunterstützung an den vier sächsischen Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Mittweida und Zwickau. Mehr als 1.400 Gründungsprojekte, aus denen rund 460 Unternehmen entstanden sind – das ist die Bilanz des Gründernetzwerks SAXEED.

Weitere Infos und alle Zahlen finden sich hier: https://www.gruendungsradar.de/