SAXEED Blog

Agiles Projektmanagement – Nur ein Trend oder auch praxistauglich?

Agiles Projektmanagement und dessen Methoden werden mehr und mehr zum Trend und sind gefragter denn je. Doch durch was zeichnen sie sich aus und was macht sie so beliebt? Dies und mehr erfuhren die Teilnehmer am 16. Oktober beim Workshop „Agiles Projektmanagement“ an der Hochschule Mittweida. Ursprünglich kommt das agile Projektmanagement aus der Software-Entwicklung. Es sollte den Entwicklern helfen, die Software genau an die Kundenbedürfnisse anzupassen und so ein effektiveres Arbeiten zu ermöglichen.

Dass die agilen Methoden sich jedoch nicht einfach so auf jedes Team und jedes Projekt übertragen lassen, stellte Daniela Vollstädt gleich zu Beginn des Workshops klar. Sie kennt sich besonders in digitalen Strategien und agilem Management aus. Gemeinsam mit Christoph Knaup führte sie den abwechslungsreichen Workshop im Auftrag von SAXEED durch. Christoph Knaup kennt sich vor allem mit kreativen Techniken, wie dem Design Thinking, aber auch Creative Leadership, aus. Dieses Duo schätzten die Teilnehmer des Workshops und bewerteten ihn ausschließlich mit gut bis sehr gut.

Nach einer kurzen Einführung in das agile, aber auch in das klassische Projektmanagement und dessen Abgrenzung voneinander folgte die Einführung in das SCRUM und dessen Berufsbilder bzw. Rollen. Danach ging es direkt zu Sache: Anhand eines beispielhaften Projekts wurde die Methodik des KANBAN Boards in kleinen Gruppen vor Ort geübt. Durch das direkte Anwenden dieser und weiterer Methodiken lernten die Teilnehmer, wie das agile Projektmanagement funktioniert und für welche Projekte es geeignet ist. So kann zum Beispiel ein KANBAN Bord auch in das klassische Projektmanagement mit eingebunden werden. Ein KANBAN Bord ist eine Art erweiterte To Do-Liste. Neben den Aufgaben, die noch zu erledigen sind, werden auch die Aufgaben, die schon erledigt wurden, anschaulich dargestellt.