SAXEED Blog

Pitch des Monats – Just in Time Food

Diesen Monat stellen wir im #PitchDesMonats das Start-up „Just in Time – Food“ vor. Das Start-up versteht sich als Intermediär zwischen Gastronomie und Restaurantgästen. Mit der eigens entwickelten Plattform kann der Bestellprozess von Speisen und Getränken vollständig online abgewickelt werden. Ein Upgrade vorhandener Infrastruktur braucht es dafür nicht, da das Dashboard für die Restaurants bequem via Tablet/PC genutzt werden kann. Die Vorteile sind zahlreich, darunter z. B. verkürzte Wartezeiten, bargeldlose Bezahlung und der vereinfachte kontaktlose Abholservice.

Hinter dem Projekt stehen der Ideengeber Sven Booz und die beiden Softwareentwickler Adlion Myftarago und Rohan Tiwari, die von unseren Gründerberatern an der TU Bergakademie Freiberg betreut werden. Vielleicht kennt der Eine oder Andere das Team noch vom Publikumspreis des futureSAX Gründerpreises 2020, bei dem sich Just in Time – Food einen Platz in der engeren Auswahl sichern konnte.

Die Idee hinter Just in Time – Food ist Gründer Sven Ende 2018 gekommen, als er sich mit genau dem Problem konfrontiert sah, an dessen Lösung sein Start-up inzwischen arbeitet. Ihm war aufgefallen, dass es ihm und seinen Kollegen in der Mittagspause oft schwerfiel, sich für ein Restaurant zu entscheiden. Beispielsweise weil Tagesgerichte nur im bzw. vor dem Lokal ausgewiesen werden oder man sich mangels Überblickes über die Angebote schlichtweg nicht einig wurde und die Mittagspausen durch lange Wartezeiten unnötig in die Länge gezogen wurden.

Für die nächste Zeit ist bei Just in Time – Food einiges geplant. Nachdem die Gründung des Unternehmens unmittelbar bevorsteht, wird der Dienst nun mit dem Pick-up-Service an den Markt gebracht und während der Coronapandemie vorerst kostenlos angeboten, um die Gastronomiebranche zu unterstützen. Um den Gastronomen beim Testen des Dienstes einen möglichst bequemen Zugang zu ermöglichen, hat das Team bereits Equipment angeschafft – darunter auch Bonprinter als Alternative zum webbasierten Interface.

Gründungsinteressierten rät Sven zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Planung und Flexibilität. Planung sei „sehr wichtig und sollte nicht unterschätzt werden, aber das so ein Plan zu 100% aufgeht und man einfach daran festhält, funktioniert in der Realität natürlich nicht.“ Auch Resilienz müsse man beim Gründen an den Tag legen, insbesondere wenn man zunächst nebenberuflich an seinem Projekt arbeitet oder vor Fragen zu dessen Finanzierung steht.