SAXEED Blog

Transfer-Workshops für Nachwuchsforschergruppen und Gründerteams der Westsächsischen Hochschule Zwickau

Der Verwertungsplan ist essentieller Bestandteil eines jeden öffentlich geförderten Projektes der angewandten Forschung. Eine tatsächliche Fortführung der Verwertungsplanung, etwa durch Ausgründung, ist in Forschungsprojekten eher selten der Fall.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das Gründernetzwerk SAXEED zeigt Ihnen mögliche Wege des Transfers und hilfreiche Unterstützungsangebote an Ihrer Hochschule auf. Wenn Sie also auf der Suche nach Unterstützern bei der (1) Erstellung eines Verwertungsplanes vor Projektstart sind oder (2) Ihre Zielstellung auf Basis Ihres aktuellen Wissens- und Forschungsstandes aktualisieren und anpassen wollen oder (3) auf der Suche nach möglichen Anschlussfinanzierungen, Kooperations- u/o Transferpartnern sind und ein Geschäftsmodell entwickeln möchten, dann melden Sie sich beim Gründernetzwerk SAXEED der Hochschulen in Chemnitz, Freiberg, Mittweida und Zwickau.

Als unabhängiger Partner übernehmen wir gern die Moderation und erörtern gemeinsam mit Ihnen beispielsweise die Bedürfnisse des Kunden u/o Anwenders Ihrer Lösung einerseits und Ihren fachlichen Beiträgen andererseits.

Die Nachwuchsforschergruppe „midasKMU“ der Westsächsischen Hochschule Zwickau hat dieses spezielle Angebot bereits wahrgenommen. Im SAXEED-moderierten Workshop beschäftigte sich das Team mit der „Persona“ des entwickelten Prototypens. So konnte die Gruppe zur Projekthalbzeit überprüfen, ob ihre Lösung auch tatsächlich vom Anwender genutzt wird, um sein Problem zu lösen.

Bei Interesse und Bedarf melden Sie sich bei den Gründerbetreuerinnen Christina Militzer und Sina Foerster unter saxeed@fh-zwickau.de

 

Worum geht es bei dem Forschungsprojekt „midasKMU“?

Das interdisziplinäre Team „midasKMU“ entwickelt ein Assistenzsystem für den Arbeitsalltag, das reale Anforderungen im Arbeitsprozess begleitend erfasst und so Belastungssituationen ermittelt. Ein wichtiger Vorteil für die Nutzer soll ein aktiver Schutz vor kurz- und langfristigen Überlastungen sein. Handlungsempfehlungen sollen vor Gefahrensituationen, Unfällen und Krankheiten schützen und den Erhalt der Arbeits-, Leistungs- und Erwerbsfähigkeit unterstützen. Die dafür zu entwickelnden Module, wie Datenbrille oder medizinische Messgeräte werden aufeinander abgestimmt und im Assistenzsystem „midas“ zusammengeführt.