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SAXEED Lehreangebot im Sommersemester 2022

Das Gründernetzwerk SAXEED sensibilisiert und motiviert Hochschulangehörige sowie Absolventinnen und Absolventen für die Idee der eigenen Unternehmensgründung. Durch das breite Angebot an Netzwerk- bzw. Lehrveranstaltungen werden Gründerinnen und Gründer qualifiziert und von erfahrenen Gründerbetreuerinnen und -betreuern von der Bewertung der Geschäftsidee über die Entwicklung des Geschäftsmodells bis zur Gründung des eigenen Start-ups begleitet.

Auch dieses Semester bietet das Gründernetzwerk SAXEED an seinen vier Standorten wieder zahlreiche Lehrveranstaltungen an.

Das kostenlose Angebot für Studierende, Beschäftigte und Alumnis besteht aus diversen Vorlesungen, Workshops und Events rund ums Thema Gründen. Ob im Workshop „Selbstständigkeit & Studium: Existenzgründung im Nebenerwerb“, in welchem Hilfestellungen bezüglich Antragsstellung, Buchführung etc. gegeben werden, in der Vorlesung „Technischer Vertrieb“, in welcher der Vertrieb des eigenen Produkts an Firmenkunden thematisiert wird, oder beim SAXEED Sommerfest – alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Lehreangebot von SAXEED in diesem Semester zu erkunden und teilzunehmen.

Die Vorlesungen, Workshops sowie Events der vier Standorte mit weiteren Informationen lassen sich auf der Website von SAXEED finden.

Eine Auswahl der Veranstaltungen am Standort Chemnitz für dieses Semester ist hier zu sehen:

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Sächsische Transfer Roadshow #9 an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg

Am 13. April startet die neunte Sächsische Transfer Roadshow an der TU Bergakademie Freiberg. Die von futureSAX veranstaltete Roadshow richtet sich an Unternehmen und weitere Interessierte, die einen Einblick in die sächsische Forschungslandschaft sowie in Prozesse und Strukturen für die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen erhalten möchten. Dabei stellen die Teilnehmenden des Sächsischen Transferpreises ihre Institutionen, Projekte und die Motivation der Beteiligten hinter dem Transfererfolg vor.

Wettbewerbsvorteile durch 3D-Druck auch außerhalb der Kleinstserien- und Prototypenfertigung – darum geht es in der neunten Transfer Roadshow. Die Additive Drives GmbH, Gewinner des Sächsischen Gründerpreises 2021, ist eine erfolgreiche Hightech-Ausgründung der TU Bergakademie Freiberg, welche 3D-gedruckte Elektromotoren entwickelt. Zusammen mit Prof. Dr. Henning Zeidler, Inhaber der Professur für Additive Fertigung, gibt das Unternehmen Auskünfte über seine zugrunde liegende Motivation, genutzte Chancen und gemeisterte Herausforderungen. Auch André Uhlmann vom Gründernetzwerk SAXEED am Standort Freiberg hält einen Impulsvortrag zum Thema Forschungstransfer und Unternehmensgründung. In einer Panel-Diskussion wird anschließend unter anderem der Frage nachgegangen, was für Produkt- und Prozessinnovationen rund um den industriellen 3D-Druck noch zu erwarten sind. Welche davon bereits heute im Labor realisiert werden können, kann anhand der Demonstratoren und Anlagen beim Rundgang durch die Hallen der Professur für Additive Fertigung der TU Bergakademie Freiberg erfahren werden. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken im anschließenden Get-together.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung gibt es auf der Website von futureSAX: https://www.futuresax.de/events/veranstaltung/saechsische-transfer-roadshow-9-an-der-technischen-universitaet-bergakademie-freiberg-wissens-und-technologietransfer-zum-3d-druck-in-freiberg-lehre-forschung-start-up

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Get-together der Zwickauer Gründungsszene in der KulturWeberei Zwickau

Am 5. Mai 2022 laden wir zu den Zwickauer GRÜNDERZEIT VIBES.

Ab 17 Uhr stellen sich regionale Startups und Gründer/innen in kurzen Pitches vor, berichten von ihren Geschäftsmodellen, Hürden und Erfolgen im Gründungsprozess und sind bereit für Fragen rund um den spannenden Weg der Selbstständigkeit.

GRÜNDERZEIT VIBES ist die Gelegenheit, unkompliziert mit Gründer/innen, Gründungsinteressierten und Unterstützern ins Gespräch zu kommen – und das in inspirierender Umgebung, denn hinter den alten Mauern der ehemaligen Gardeko-Fabrik in der Seilerstraße entwickelt sich das Zwickauer Kultur- und Kreativzentrum: Die KulturWeberei!

Bei Bier und Snacks, vegetarischen Köstlichkeiten von „Fruchtrübchen“ und Live-Musik wird ein „Start-up Kneipenquiz“ den Abend abrunden. Dabei können alle Anwesenden, vom Gründungsinteressierten bis hin zum erfahrenen Gründungscoach, gemeinsam in Gruppen ihr Wissen testen und quasi nebenbei erste Kontakte knüpfen.  Wie beim Kneipenquiz üblich, erhält natürlich das Team mit den meisten richtigen Antworten einen Rucksack voller Überraschungen!

Als Gründungsunterstützer mit vor Ort sind unter anderem das SAXEED-Team der Westsächsischen Hochschule Zwickau, die Wirtschaftsförderung der Stadt Zwickau, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Zwickau, das Business and Innovation Centre Zwickau, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und die gründernet GmbH.

Der Eintritt ist kostenfrei. Um die Veranstaltung, auch unter eventuellen Hygienemaßgaben, besser planen zu können, ist eine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsort ist die KulturWeberei, Seilerstraße 1, 08056 Zwickau. Parkmöglichkeiten finden sich entlang der Seilerstraße.

Wir freuen uns auf Euch!

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Das SAXEED Team braucht Unterstützung – Content Creator trifft auf Organisationstalent

Stellenausschreibung Marketing SAXEED/ TU Chemnitz (Wissenschalftliche(r) MitarbeiterIn)

Du bist Marketing- und Event Management-ExpertIn durch und durch? Du bist vertraut mit den Marketinggrundlagen? Du bist kreativ und magst eigene Ideen gern erfolgreich umsetzen? Du kennst dich mit den gängigen Social Media Plattformen aus und liebst das Texten und kommunizieren mit der Zielgruppe? Du lebst den Netzwerkgedanken und bist gut darin, Events zu organisieren?

Dann freuen wir uns, wenn du Teil unseres Teams wirst.

Was wir bieten:

  • abwechslungsreiche Aufgaben auch standortübergreifend
  • Freiraum für deine Ideen und Initiative
  • Vergütung nach TVL-Tarif
  • nettes Team

Was du mitbringen solltest:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium vorzugsweise im Bereich Wirtschafts­wissenschaften, Medienkommunikation, Public Relations oder vergleichbarer Disziplinen, welches den Zugang zur entsprechenden Qualifikationsebene eröffnet
  • Interesse an innovativen Ideen und Unternehmertum sowie am Aufbau einer digitalen Community
  • fundiertes Wissen im Bereich Online-Marketing
  • Service- und Teamorientierung sowie Verhandlungssicherheit im Umgang mit Netzwerkpartnern und Sponsoren
  • umfassendes Netzwerk im Gründerökosystem sowie Berufserfahrung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Marketing sind von Vorteil
  • sehr gute Deutsch- und MS-Office-Kenntnisse, sicherer Umgang mit der Adobe Creative Suite (InDesign, Photoshop, Illustrator)
  • gestalterisches Talent, Kreativität, eigene Ideen, sicheres Auftreten und proaktives Kommunizieren
  • eine selbstständige, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise

Deine Aufgaben: 

  • Event-Management: Unterstützung bei der Planung und Durchführung von gründungsspezifischen, teils standortübergreifenden Events
  • aktive Teilnahme an gründungsbezogenen Veranstaltungen
  • Pressearbeit für das Gründernetzwerk SAXEED an der TU Chemnitz und den Verbund
  • Pflege der SAXEED-Webseite(n)
  • aktive Betreuung der Social-Media-Kanäle des gesamten Gründernetzwerks (v. a. Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter)
  • Erstellung und Versand eines monatlichen Newsletters (standortübergreifend)
  • Content Management: Planung, Steuerung und Controlling (z. B. Analyse und Tracking von Reichweiten und Klickzahlen, Reportings)
  • Gestaltung und Umsetzung von Print- und Werbeartikeln (standortübergreifend)
  • Unterstützung bei der Durchführung von Lehr- und Qualifizierungsveranstaltungen, z. B. eigenständige Durchführung von Workshops zum Thema Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

Die vollständige Ausschreibung mit allen Modalitäten findest du hier!

Fragen beantwortet unsere Projektgeschäftsführerin Dr. Susanne Schübel

E-Mail: susanne.schuebel@zwt.tu-chemnitz.de

Tel.: 0371 – 531 37689

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Pitch des Monats Februar – GONIT

Pitch des Monats Februar ist der IT-Dienstleister GONIT mit Sitz in Hohenstein-Ernstthal. Gegründet wurde das Start-Up vom 25-jährigen Agon Muli, der einen Master in Value Chain Management an der TU Chemnitz abgeschlossen hat. Gebürtig stammt er aus dem Kosovo. Seine dortigen Wurzeln beruflich mit seiner Heimat Deutschland in Einklang zu bringen, war schon immer Agons Traum.

Selbstständigkeit kam für Agon schon lange infrage, da er zielstrebig ist und gern eigenverantwortlich arbeitet. Dahingehend wurde er insbesondere von seinen Eltern geprägt, die 1998/1999 nach Deutschland kamen und es schafften, sich als Unternehmer eine neue Existenz aufzubauen. Als er im Zuge seiner Abschlussarbeit ein Angestelltenverhältnis einging, stellte er zunehmend fest, dass die Beständigkeit des Arbeitslebens nichts für ihn ist. So wagte er schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit. „Irgendwann habe ich es dann einfach gemacht – einfach gegründet.“

Mit seinem Start-Up GONIT will er kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region IT-Dienstleistungen jeglicher Art anbieten – sei es KI, Softwareentwicklung oder auch Data Analytics. „Die Besonderheit meines Unternehmens ist der Bezug zum Kosovo”, so Agon. Als eigenständiger Projektentwickler möchte er Aufträge mit Unterstützung von IT-Fachkräften aus dem Kosovo umsetzen. Damit bedient er nicht nur den Fachkräftemangel in Deutschland, sondern vermittelt auch Projekte in die florierende IT-Branche im Kosovo. Ziel ist, „ein junges, progressives Unternehmen aufzubauen”. Dabei setzt er darauf, neue, moderne Ideen einzubringen und sieht seine Mitarbeiter eher in der Rolle von Partnern. Für ihn bedeutet dies Zusammenarbeit auf Augenhöhe und langfristige Beteiligung am Erfolg des Unternehmens.

Bei der Frage nach Ratschlägen für Gründungsinteressierte nennt er die Kundenakquise als eine Herausforderung, die ihm anfangs begegnet ist. Das Schwierige daran sei für ihn, die eigene Geschäftsidee „so rüberzubringen, dass man ein Mehrwert für die Leute sein kann.” Denn gerade am Anfang gilt es „zu zeigen, dass man schon was auf dem Kasten hat.” Wichtig sei dabei, einen authentischen Eindruck zu hinterlassen. Als Kunde von IT-Dienstleistern bekam er hin und wieder das Gefühl, man wolle ihm nur etwas verkaufen. Deswegen setzt er auf persönlichen Kontakt, pflegt sein Netzwerk und gewinnt Kunden vorzugsweise über Gemeinsamkeiten wie Bekannte/Freunde, ehemalige Jobs oder auch die Region.

Unterstützt wurde Agon im Gründungsprozess durch GründungsberaterInnen von SAXEED. Kennengelernt hat er das Gründernetzwerk durch organisierte Vorlesungen aus dem Master, wie beispielsweise B2B-Marketing und Businessplanung. „Gerade bei alleiniger Geschäftsführung ist mir das Einholen einer weiteren Meinung oder neuer Ideen sehr wichtig. Oft sprechen die Gründungsberater aus Erfahrung und haben ein großes Netzwerk zu bieten!“

Momentan hat Agon schon erste Aufträge in der Pipeline. „Die muss ich erstmal umsetzen und Kapital ansammeln. Einfach die Erfahrung machen.“ Perspektivisch soll außerdem eine Tochtergesellschaft im Kosovo folgen – „Das wird hoffentlich in den kommenden 4-5 Monaten passieren”, so Agon.

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Am 20. März 2022 ist Weltglückstag

Alumni im Portrait

Ehemalige TU-Mitarbeiterin Yvonne Heim möchte das positive Mindset von Kindern stärken. Dazu gründete sie 2020 den Lucky Letter Verlag und versendet nun Glückspakete – die Idee dazu reifte bereits an der TU Chemnitz

Der Internationale Tag des Glücks soll die Bedeutung des Strebens nach Glück und Wohlbefinden in unser Bewusstsein rufen. Und was könnte es Sinnvolleres geben in dieser aktuell turbulenten Zeit? Gerade für Kinder und deren Entwicklung ist dies essentiell und nicht immer einfach zu vermitteln. Ein Zustand, der Yvonne Heim, Autorin und Gründerin des Lucky Letter Verlages, schon während ihrer Tätigkeit an der TU Chemnitz beschäftigte.

Vom Reflektieren zur unternehmerischen Selbstständigkeit

Yvonne Heim, die Autorin und Gründerin von Lucky Letter, hat von 1994 bis 2001 an der TU Chemnitz Pädagogik, Psychologie und Soziologie studiert. Anschließend war sie mehrere Jahre in der Akquise, Konzeption, Realisierung, Evaluation und im Marketing von Forschungs- und Entwicklungsprojekten tätig, sechs Jahre davon an der TU Chemnitz. Die Idee zu Lucky Letter kam Yvonne während eines Wendepunkts in ihrem Leben. Im Jahr 2017 fasste sie den Entschluss, ihr Leben neu auszurichten und sich in fünf Jahren zum Geburtstag eine einjährige Auszeit zu schenken. Sie hinterfragte daraufhin, was für sie persönlich ein glückliches Leben ausmacht. Dabei schlich sich über die Zeit auch eine kleine Idee von einem Brief ein, der sich auf die Reise macht, um herauszufinden was es heißt, glücklich zu sein. In dieser Phase reflektierte sie außerdem ihr Konsumverhalten und sparte, wodurch sie ein finanzielles Polster für ihr freies Jahr aufbauen konnte. Bereits nach drei Jahren erfüllte sie sich dann ihren Wunsch und startete im März 2020 in ihre Auszeit. Die Frage nach dem Glücklichsein beschäftigte sie auch weiterhin. Als Mutter war ihr zudem auch wichtig, ihre Lebenslektionen darüber, was ein glückliches Leben ausmacht, an ihr Kind weitergeben zu können. So entwickelte sie die Idee zu Lucky Letter. Aus Skizzen wurden Konzepte und Prototypen und schließlich entstand innerhalb eines Jahres das fertige Produkt.

Was steckt hinter Lucky Letter?

Lucky Letter ist ein Set aus 12 Briefen für Kinder, in welchem durch Geschichten mit Charakteren wie beispielsweise Franz Fehler, Doris Dankbarkeit, Lia Langeweile oder Nala Natur kindgerecht Werte wie Dankbarkeit, Naturverbundenheit, Selbstständigkeit, Entscheidungsfreude, Mitgefühl und Freundschaft vermittelt werden. Über ein Jahr verteilt erhält das Kind monatlich einen Brief, in welchem Lucky Letter von seinen wertvollen Abenteuern erzählt.

Wie eine kleine Idee zu einem großen Erfolg wird

Ihre ersten Skizzen und Konzepte sendet Yvonne Mitte 2020 der Lektorin Cordula Gerndt zu, welche bereits Werke wie „Die drei ??? Kids“ lektoriert hat. Diese ist sofort überzeugt von der Idee und unterstützt Yvonne bei der Entwicklung der Texte für die 12 Briefe. Anfang 2021 meldet Yvonne ihr Produkt beim Deutschen Patent- und Markenamt an. Es folgt ein Prototyp für die Figur Lucky Letter als Plüschtier. Über April und Mai findet eine Testphase ihres Produkts mit qualitativen Fragebögen und freiwilligen TesterInnen statt. Das Feedback ist durchweg positiv und so startet Yvonne Heim im September eine Crowdfunding Kampagne. Mit dem erreichten Betrag kann sie die Produktion der Plüschtiere sowie Versand-, Material- und Druckkosten finanzieren. Im Dezember 2021, pünktlich zu Weihnachten, startet dann die erste Lucky Letter Glückspostwelle. 82 Pakete werden an insgesamt 170 Kinder in ganz Deutschland verschickt. Darunter war auch die Toni Kroos Stiftung, die Familien mit schwerkranken Kindern tatkräftig unterstützt.

Ein Geschenk mit Mehrwert

Lucky Letter ist nicht nur ein Set von 12 Briefen mit Geschichten. Dem Lucky Letter Paket liegt ein durchdachtes pädagogisches Konzept zugrunde – ohne dass es sich wie ein pädagogisches Konzept anfühlt. „Ich habe alle Inhalte auf der Basis meines fundierten Wissens und meiner Kompetenzen als Pädagogin und Psychologin, als Mensch mit reichlich erfolgreich durchlebten Krisen und als ‚berufstätige Mutter mit wenig Zeit im Alltag‘ geschrieben und konzipiert“, beschreibt es Yvonne selbst. Das Set umfasst neben dem Lucky Letter Plüschtier und den 12 monatlichen Briefen eine Sammelbox, eine 7-seitige Eingangsgeschichte, 11 Postkarten sowie 330 ganz individuelle Glücksmomente, mit Illustrationen von David Füleki, einem international ausgezeichneten Comicartist. Die Geschichten sind für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren konzipiert. Das gesamte Produkt soll Kinder als auch ihre Eltern dazu anregen, sich mit dem Thema Glücklichsein auseinanderzusetzen, innezuhalten, zu reflektieren und gemeinsam zu philosophieren. So können auch die Bindung und Beziehung zwischen Eltern und Kind gestärkt und möglicherweise auf einer neuen Ebene erlebt werden. Die Briefform ist von Yvonne ganz bewusst gewählt. Das Kind soll mit allen Sinnen angesprochen werden, haptisch und visuell durch Plüschtier und Printmedien sowie auditiv durch einen Titelsong und ein Hörbuch der ersten Geschichte. Die Briefe sollen so eine Alternative zur schnelllebigen Medien- und Konsumwelt schaffen, indem sich gezielt Zeit genommen wird, die Geschichten bewusst zu erfahren.

Die Reise fängt gerade erst an

Der erste Schritt in die Selbstständigkeit ist somit bereits geschafft, das Produkt ist auf dem Markt und bringt zahlreichen Kindern das Glück nach Hause. Das nächste Ziel sieht Yvonne Heim unter anderem in der Erweiterung des Kundenstamms. So sollen die Geschichten bald in andere Sprachen übersetzt werden. Ihre Vision ist, Lucky Letter international zu etablieren, weshalb sie schon zu Beginn einen englischen Namen für ihr Produkt gewählt hat. Für junge Unternehmen, die bereits am Markt gestartet sind und weiterwachsen wollen, bietet hier an der TU Chemnitz das Gründernetzwerk SAXEED ein Angebot zur Wachstumsunterstützung („Nice to grow!“) an. Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://www.saxeed.net/angebot/saxeed-growth.

Mehr zu Yvonne Heim und Lucky Letter lässt sich auf ihrer Website nachlesen: https://www.luckyletter.de/

Foto: Karla Mohr

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Start-up ReViSalt entwickelt ökologische Salzbadregeneration zur Herstellung hochfester Gläser

Glastechnologen der TU Bergakademie Freiberg entwickeln ein neuartiges Revitalisierungsmaterial für Salzschmelzen, das eine gleichbleibend hohe Qualität von verfestigtem Glas ermöglichen soll. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden über das Ausgründungsprojekt „ReViSalt“ industrialisiert.

Das Gründerteam erhält Unterstützung vom Institut für Glas und Glastechnologie der Universität sowie vom Bund über ein einjähriges EXIST Gründerstipendium.

Chemisch verfestigte Gläser finden beispielsweise Anwendung bei der Verglasung von Fahrzeugen und Displays sowie bei Flaschen und Gläsern im Bereich der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Es sind hochfeste Glasprodukte, die hohe Standards in Bezug auf Bruchsicherheit und Hygiene erfüllen müssen.

Um Glas chemisch zu verfestigen, wird es in eine Nitratsalzschmelze getaucht, wird besprüht oder berieselt. Daraufhin erfolgt ein Ionenaustausch, der zu einer Erhöhung der Glasfestigkeit führt. „Die zum Härten verwendete Salzschmelze verliert allerdings mit steigender Nutzung diese Fähigkeit und wird durch den Verfestigungsprozess verunreinigt“, erklärt Dr. Martin Groß, promovierter Glastechnologe und Gründer der ReViSalt GbR. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Dr. Thomas Voland, Michael Heidan und Robert Wohlfarth sowie Partnern aus der Glasindustrie, entwickelt er Regenerations- und Reinigungsmaterialien, mit dem Ziel der nachhaltigen Prozessoptimierung bei der Herstellung „superfester“ Gläser.

„Durch den Austrag von Fremdionen ist es uns gelungen, die Salzschmelzen zu revitalisieren und ihre Nutzungsdauer mindestens zu verdoppeln“, erklärt Dr. Thomas Voland. Die Folge: „Weniger Salzbadwechsel und damit sinkende Kosten, insbesondere für die aufwendige Entsorgung der Salzschmelzen. Zudem sind die neu entwickelten Revitalisierungsmaterialien, im Gegensatz zu bisher verfügbaren, zu 100% recycelbar und völlig ungiftig“, beschreibt Robert Wohlfarth die Vorteile weiter. „In Verbindung mit einem neuartigen Verfahren zum schnellen Verfestigen von Glas, das ebenfalls von meinen Kollegen an der TU Freiberg entwickelt wurde und über unseren Partner industrialisiert wird, haben diese Vorteile noch ein wesentlich höheres Potential und können einen neuen Standard in der Glasindustrie etablieren“, erklärt Michael Heidan.

Mit dem Start des EXIST-Gründerstipendiums ist das Ausgründungsprojekt „ReViSalt“ Teil der Master class des Gründernetzwerkes SAXEED an der TU Bergakademie Freiberg und profitiert seitdem von der Kombination aus Coachingprogramm und regelmäßigen Vorträgen vor einer Expertenjury.

Hintergrund: Förderprogramm EXIST für Ausgründungen

SAXEED unterstützt Gründerinnen und Gründer mit EXIST-Förderung an der TU Bergakademie Freiberg mit der Aufnahme in die Master class. Das 18-monatige Programm kombiniert einen strukturierten Coaching-Fahrplan, intensive Beratung und Wissensvermittlung mit gemeinsamen Büroarbeitsplätzen. Ziel ist es, die Qualität der Gründungen zu steigern. Dazu werden neben den SAXEED-Gründerberatern auch regionale Partner – vor allem Kapitalgeber, Verbände und strategische Partner beziehungsweise Pilotkunden aus der Region – frühzeitig als Teil einer Expertenjury in den Entwicklungsprozess der Start-ups einbezogen. Der Fokus der SAXEED-Master class liegt auf der Validierung des Geschäftsmodells, der Produkt- und Teamentwicklung, der Akquise einer Folgefinanzierung sowie der Etablierung langfristiger Partnerschaften innerhalb der Region.

Mit dem EXIST-Gründerstipendium unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) „eine geplante Geschäftsidee, bei der es sich um ein innovatives technologieorientiertes oder wissensbasiertes Produkt mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt.“ Finanziert werden Personalausgaben, Sachausgaben bis 30.000 € und Coachings bis 5.000 € über einen Zeitraum von 12 Monaten.

Foto: TU Bergakademie Freiberg, zu sehen sind v.l.n.r: Dr. Thomas Voland, Robert Wohlfarth, Dr. Martin Groß und Michael Heidan

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3D-FORCE – Diesjährige Gewinner des „Schicke Ideen“-Wettbewerbs

Bei nahezu jedem Kapitalverbrechen spielen Blutspuren am Tatort eine zentrale Rolle, doch diese auszuwerten ist sehr aufwändig und bedarf Spezialisten. Damit einher gehen hohen Kosten, welshalb die Blutmusteranalyse nur bei sehr schweren Verbrechen zum Einsatz kommt. Genau an dieser Stelle setzt die Idee von 3D-Force, den diesjährigen Gewinnern des “Schicke Ideen”-Wettbewerbs in der Kategorie “WissenschaftlerInnen” an.
Das interdisziplinäre Team 3D-Force besteht aus zwei Molekularbiologen/ Bioinformatikern (Saskia Jeraufke, Tommy Bergmann), einer Betriebswirtschaftlerin (Maria Rein) und einem Informatiker (Martin Klöden). Kennengelernt haben sich die vier Teammitglieder zum Teil schon im Studium an der Hochschule Mittweida. Dort arbeiten sie nun im Bereich Forensik zusammen, wo auch der Kontakt zu ihrem wissenschaftlichen Mentor Professor Dirk Labudde entstanden ist.
Zusammen haben sie eine Softwareanwendung entwickelt, welche mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die aufgefundenen Bluttropfen klassifizieren und den Spurenentstehungsort ermitteln kann. Zusätzlich wird das Alter einzelner Blutflecken durch die Software bestimmt, um sie dem Tatgeschehen chronologisch zuzuordnen. Dadurch wird das Analyseverfahren optimiert und beschleunigt.
Das Team möchte damit einen aktiven Beitrag zur Strafverfolgung in Deutschland und der ganzen Welt leisten.
„Wir erhoffen uns neben dem Preis natürlich auch viel Zuspruch, viel Unterstützung und viele Kontakte“, so Bergmann nach der Preisübergabe. Das Team kann sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen, welches vom TGFS Technologiegründerfonds Sachsen gestiftet und übergeben wurde.

Wir gratulieren noch einmal herzlich und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit!

Bild: Helmut Hammer / Hochschule Mittweida
Zu sehen ist das Team von 3D-Force und unsere GründungsberaterInnen aus Mittweida Dirk Liebers und Sarah Uhlig

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Gründungsfinanzierung – Förderprogramme der Sächsischen Aufbaubank SAB

Der Freistaat Sachsen unterstützt tatkräftig Gründende im Aus- und Aufbau ihrer Unternehmen. Dafür werden Fördermittel in Form von Darlehen oder Zuschüssen zur Verfügung gestellt und Unternehmen aus ihrer Start-up- in die Markteinführungs- und Expansionsphase begleitet. So bietet auch die Sächsische Aufbaubank (SAB) Förderprogramme für GründerInnen und junge Unternehmen an.

Wer wird gefördert?

Die Förderprogramme richten sich an GründerInnen, die beabsichtigen, ein innovatives Gründungsvorhaben umzusetzen und ihre Geschäftsidee in eine tatsächliche Gründung münden zu lassen. Dazu zählen auch Studierende mit einem ersten grundständigen Abschluss, Hochschulabsolventen und Absolventen von Berufsakademien sowie wissenschaftliches Personal der sächsischen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus können auch bereits bestehende junge Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat Sachsen gefördert werden.

Was wird gefördert?

Innovative Existenzgründungen werden durch Gewährung von personengebundenen Stipendien unterstützt. Auch werden Beratungs-, Personal-, Sach- und Betriebskosten sowie Weiterbildungskosten und Prüfungsgebühren übernommen. Das Förderprogramm unterstützt weiterhin die Markteinführung von neuen oder weiterentwickelten innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen als auch die Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen und die Verbesserung von Informationssicherheit. Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE), beispielsweise für Instrumente und Ausrüstung, Betriebs- und Gemeinausgaben, werden ebenfalls befördert.

Insgesamt bietet die Sächsische Aufbaubank acht Förderprogramme an. Dazu gehören unter anderem der InnoStartBonus, der Sachsenkredit „Gründen und Wachsen“ sowie das Unterstützungs- und Beratungsangebot für Start-Ups des TUClab an der TU Chemnitz. Weitere Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen sowie zur Antragsstellung sind auf der Website der SAB zu finden: https://www.sab.sachsen.de/die-sab/gr%C3%BCndungsfinanzierung/index.jsp

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