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Pitch des Monats November – in.hub GmbH

Diesen Monat stellen wir die in.hub GmbH und ihren Gründer Marco Neubert vor. Das Chemnitzer Start-up bietet produzierenden Unternehmen Lösungen für die Digitalisierung ihrer Produktionsprozesse an. Mittels Plug & Play Produkten kann der Zustand von Maschinen, Anlagen und Prozessen 24/7 abgerufen und konfiguriert werden. Das Ganze soll dabei so intuitiv und einfach sein wie das Bedienen eines Smartphones. Als gelernter Industrieelektroniker und studierter Elektrotechniker hat sich Gründer Marco zum Ziel gesetzt, das mittelständische produzierende Gewerbe Deutschlands bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Bereits während seines Studiums der Elektrotechnik an der TU Chemnitz interessierte sich Marco für die Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung und dachte sich „das muss besser gehen, und das will ich gerne als Hauptberuf machen“. Im Jahr 2017 gründete er dann kurzerhand sein erstes Start-up mit dem Themenschwerpunkt Digitalisierung von KMUs – die in.hub GmbH. Viele produzierende Unternehmen haben oft wenige Informationen zu den Prozessabläufen und Zuständen innerhalb der Produktion oder nur unübersichtliche und komplizierte Daten zur Verfügung. Hier setzt Marcos Start-up an: er bietet den Kunden Hardware an, welche mittels Plug & Play Prinzip an die Maschinen angeschlossen werden kann und relevante Daten zum Produktionsprozess sammelt. Zusätzlich entwickelte die in.hub GmbH ein Betriebssystem für ihre Hardware, „da wir gemerkt haben, cool, mit der Hardware kann keiner was anfangen ohne ein Display oder ein Betriebssystem“, erklärt Marco. „[Wir] geben den Unternehmen sozusagen Lösungen an die Hand, wie bei einem Smartphone, wo sie alles selbst bedienen können und sich die Informationen, die sie brauchen, aus der Produktion herausholen können. Diese können sie wieder weitergeben an ihr Planungstool, an Controlling usw. […]. Aber immer unter dieser Prämisse: Das muss so simpel sein wie ein Smartphone.“

In den vergangenen 5 Jahren seit der Gründung ist das Unternehmen deutlich gewachsen. Von einem Ein-Mann-Betrieb zu Beginn über die Einstellung des ersten Softwareentwicklers im Juli 2018 bis hin zu mittlerweile einem Team aus neun Mitarbeitenden. Das Start-up beschäftigt einen bunten Haufen aus Softwareprofis, Hardcore-Elektronikentwicklern, einer Allrounderin für Marketing & Personal sowie den beiden Geschäftsführern Marco Neubert und Christian Groß. Perspektivisch sollen in den nächsten 2 Jahren noch weitere 10 bis 15 Mitarbeitende hinzukommen.

Aktuell baut die in.hub GmbH an einem Appstore, in welchem andere Firmen ihre Dienste anbieten können, ganz analog zum Appstore beim Smartphone. „Die Kunden können das auf unsere Geräte runterladen […] und somit zusätzliche Services nutzen“, beschreibt Marco. „Wir haben sozusagen drei Businesscases: Wir verkaufen die Hardware, wir verkaufen das Betriebssystem […] und wir haben das App-Konzept, worüber Firmen ihre Apps anbieten und wir ein Share davon nehmen können.“ Nun ist noch eine Investorenrunde geplant, um das Business des Appstores voranzutreiben.

Auf die Frage, welche Ratschläge Marco anderen Gründungsinteressierten mit auf den Weg geben würde, antwortet er: „Das Wichtigste ist, von Anfang an […] zu versuchen, die Liquidität im Blick zu behalten und vor allen Dingen cashflow-orientiert zu arbeiten.“ Am besten solle sich direkt zu Beginn jemand im Unternehmen das Thema Finanzen „auf die Fahnenstange schreiben.“ Oft werde empfohlen, nur Projekte anzunehmen, die zum eigenen Start-up passen. Das sieht Marco anders und rät, alles mitzunehmen was man kann, weil das Geschäftsmodell im Laufe des Gründungsprozesses ohnehin immer wieder angepasst werde. Ein letzter Tipp sei, von Anfang an ein Netzwerk aufzubauen und sich möglichst viel zu präsentieren. Dabei seien die Angebote von Institutionen wie dem Gründungsnetzwerk SAXEED eine große Unterstützung. Marco selbst hat unsere Angebote wie die Stammtische und das Gründerfrühstück nach seiner Gründung zum Netzwerken genutzt und sein Wissen auf unseren Veranstaltungen geteilt.

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SAXEED Veranstaltungen zur Gründungswoche 2022

Die diesjährige Gründungswoche Deutschland findet vom 14. November bis zum 18. November statt. „Gründungen in Deutschland sind wieder im Aufwind. Ideen und Talente sind gefragt, so wie Gründerinnen und Gründer, die eindrucksvoll zeigen, wie sie mit neuen Geschäftsmodellen auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Auch in diesem Jahr wollen wir mit der Gründungswoche inspirieren und motivieren. Und wir wollen die Gründungsszene vielfältiger machen! Lassen Sie uns Deutschland gemeinsam zukunftsfähig machen.“ So leitet Michael Kellner, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand, die bevorstehende Gründungswoche ein. Auch das Gründungsnetzwerk SAXEED beteiligt sich an der Förderung des Gründungs-Ökosystems mit zahlreichen Workshops und Events an den vier Standorten Chemnitz, Freiberg, Mittweida und Zwickau. Hier ist eine Übersicht unserer Veranstaltungen:

Chemnitz

Dienstag, 15.11.22: “Ich hab da mal ne Frage” – Bowling-Abend mit TUC-Gründer:innen

Bei der Veranstaltung können Wissenschaftler:innen der TU Chemnitz mit erfolgreichen Gründer:innen ins Gespräch kommen.

18:00 – 22:00 Uhr

Ort: Chemnitz – Bowling Treff

Anmeldung: https://www.saxeed.net/veranstaltungen/ich-hab-da-mal-ne-frage-bowling-abend-mit-tuc-gruenderinnen/

Freiberg

Montag, 14.11.22: „Von der Idee zum Start-up“ (Workshop)
10:00 – 11:30 Uhr

Ort: SAXEED Base, Halsbrücker Starße 34, 09599 Freiberg

Anmeldung: https://www.gruenden-in-mittelsachsen.de/aktuelles/veranstaltungen/workshop-von-der-idee-zum-startup-1

Dienstag, 15.11.22: Startup-Talk – MiVia und die Entwicklung von KI-Systemen
14:00 – 16:00 Uhr

Ort: SAXEED Base, Halsbrücker Starße 34, 09599 Freiberg

Anmeldung: https://www.gruenden-in-mittelsachsen.de/aktuelles/veranstaltungen/start-up-talk-mivia

Donnerstag, 17.11.22: Netzwerkevent “Industrie trifft Start-up”
17:00 – 22:00 Uhr

Ort: Loft des Tivoli Freiberg, Dr.-Külz-Str. 3, 09599 Freiberg

Anmeldung per Mail an freiberg@saxeed.net

Zwickau

Dienstag, 15.11.22: Semesterbegleitende Online-Vorlesungsreihe „Start-Up Basiswissen für die Existenzgründung“

15:20 – 16:50 Uhr

Anmeldung: https://www.saxeed.net/veranstaltungen/start-up-basiswissen-fuer-die-existenzgruendung/

Donnerstag, 17.11.22: Crashkurs Existenzgründung neben dem Studium – Anmeldung, Formalitäten, Finanzierung (Workshop)

13:00 – 16:00 Uhr

Anmeldung: https://www.saxeed.net/veranstaltungen/crashkurs-existenzgruendung-neben-dem-studium-anmeldung-formalitaeten-finanzierung/

Donnerstag, 17.11.22: Netzwerkevent “GRÜNDERZEIT Vibes”

17:00 – 20:00 Uhr

Ort: KulturWeberei Zwickau, Seilerstraße 1, 08056 Zwickau

Anmeldung: https://www.eventbrite.com/e/grunderzeit-vibes-november-2022-tickets-419455862777

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Pitch des Monats Oktober – MAF Materialanalytik Freiberg KG

Das Freiberger Werkstoffprüflabor von Daniela Gehrisch ist unser Pitch des Monats Oktober. Die Gründerin studierte Werkstoffwissenschaft mit Spezialisierung auf Werkstofftechnik an der TU Bergakademie Freiberg. Nach mehrjähriger beruflicher Tätigkeit in der Industrie entschied sie sich dafür, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Die Leistungen ihres Labors sind dabei sehr vielfältig und reichen von Materialanalysen über Prozessoptimierung und Qualitätssicherung bis hin zur Schadensanalytik und gutachterlichen Tätigkeiten.

Die analytische Seite der Werkstoffwissenschaft habe Daniela von Anfang an begeistert, „gerade die praktischen Dinge die im Studium so anstehen, beispielsweise das Praxissemester und die Diplomarbeit. Das hat mir meinen Weg gezeigt und eröffnet, dass mir genau die Richtung Analyse viel Spaß macht. An dem Material herauszufinden, wie man das optimieren kann und wie sich verschiedene Parameter auswirken, das fand ich total interessant und das war mir in meiner Berufslaufbahn aber verloren gegangen. Das fand ich sehr schade.“ Nach ihrem Studium konnte Daniela zunächst Berufserfahrung in der Industrie als Anwendungstechnikerin und im Projektmanagement in der Beschichtungsbranche sammeln. Zum Ende ihrer zweiten befristeten Tätigkeit stand sie dann vor der Frage, ob sie erneut eine Anstellung eingeht oder ihr eigenes Labor gründet. Schließlich hätten die Gegebenheiten und die Leute, die sie umgeben haben, dazu geführt, dass Daniela den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat.

Über die Arbeitsagentur ist Daniela zu einem Gründungsberater gekommen, der sie bei der Erstellung des Businessplans unterstützt hat. Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, dass Daniela über zu wenig Eigenkapital verfügte, um ihr Gründungsvorhaben umzusetzen. „Aber da sind eben auch wieder Leute dazugekommen, die gern unterstützen wollten“ – so entstand die MAF Materialanalytik Freiberg KG (Kommanditgesellschaft). Das bedeutet, dass Daniela der Komplementär ist und die geschäftlichen Tätigkeiten ausführt, während die Kommanditisten sie mit finanziellen Mitteln unterstützen. Nun stand Daniela jedoch vor einer neuen Herausforderung: dem Aufbau und Ausbau ihres Labors. Die Räumlichkeiten, die Daniela für ihr Labor nutzen wollte, gehörten zu einer seit 30 Jahren leerstehenden Bäckerei. Dementsprechend war die Gründerin das erste halbe Jahr damit beschäftigt, die Räume zu renovieren. „Eine Bruchbude in ein Labor umzubauen, das war schon eine Herausforderung.“ Umsätze konnte sie in diesem ersten halben Jahr folglich auch keine machen. Das sei eine Lektion, die sie in ihrem Gründungsprozess gelernt habe: Man müsse sich frühzeitig um die finanzielle Absicherung des eigenen Unterhalts kümmern. Das hatte Daniela zu Beginn zu wenig berücksichtigt. „Zum Beispiel dieses Gründungsstipendium von der SAB, das hätte mir sehr weitergeholfen, wenn ich gewusst hätte, dass es das gibt.“

In den letzten Monaten konnte Daniela nun erste Gewinne einfahren. Die ersten Aufträge seien abgewickelt mit zufriedenen Kunden und Folgeaufträgen. Aktuell liege ihr Fokus darauf, weiter neue Kunden zu gewinnen. Für die kommenden Monate plant die Gründerin außerdem, ein Qualitätsmanagementsystem in ihrem Labor umzusetzen. Mittels einer offiziellen Akkreditierung ihres Labors kann Daniela ihren Kunden Leistungen nach objektiv geprüften Qualitätsstandards bieten. „Wenn man sein Unternehmen von Anfang an so führt, wie es laut Norm sein soll, dann hat man hinterher nicht diesen ganzen Aufwand alles neu zu strukturieren.“

Was die junge Gründerin anderen Gründungsinteressierten mit auf den Weg geben würde? Grundsätzlich genug Zeit für den Aufbau des Unternehmens einzuplanen und sich frühzeitig über Möglichkeiten zur eigenen sozialen und finanziellen Absicherung zu informieren, führt Daniela auf. „Und auf jeden Fall von großer Bedeutung ist das eigene Netzwerk. Das sind Leute, die hinter der Idee stehen und die dich unterstützen, egal ob mental oder mit Tatkraft.“ Hier sei das Angebot von SAXEED eine Stütze für Daniela gewesen, besonders „mit den Veranstaltungen, wo man sich vernetzen kann und andere Gründer kennenlernt. Das fand ich sehr hilfreich, und es hat mich auch mental unterstützt.“

Das von Daniela erwähnte Stipendium der SAB – das Technologiegründungsstipendium – bietet Gründerinnen und Gründern Unterstützung bei der Gründung eines jungen innovativen Unternehmens aus der Wissenschaft. Weitere Informationen zu den Konditionen und der Antragsstellung finden sich hier.

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Chemnitzer SAXEED-Team sucht tatkräftige Unterstützung!

Ab sofort sucht das Team von SAXEED am Standort Chemnitz Unterstützung in Form von wissenschaftlichen Mitarbeitenden in Bereichen wie beispielsweise Gründungsberatung oder Lehre. Wir bieten Zusammenarbeit in einem interdisziplinären, hoch motivierten Team mit abwechslungsreichen Aufgaben und aktiver Mitwirkung im Gründungs-Ökosystem. Folgende Stellen sind ab sofort zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d), 87,5 % (35 h/Woche), Entgeltgruppe 13 TV-L (Fokus Transfer)

Arbeitsaufgaben:

  • Scouting von gründungs- und transferaffinen Personen und innovativen Projekten mit Ausgründungspotential innerhalb der TU Chemnitz
  • Konzeption und Durchführung von eigenen Workshops und alternativen Formaten zur Sensibilisierung und Motivation von Wissenschaftler:innen für das wirtschaftliche Verwertungspotential der eigenen Forschungsthemen unter Einbezug regionaler Partner
  • Initiierung von Gründungsprojekten (Fokus Wissenschaftler:innen und Alumni) mittels geeigneter Formate, Methodiken und Tools
  • Coaching und aktive Begleitung von innovativen Gründungsvorhaben
  • Aktive Teilnahme an Veranstaltungen im Gründungsökosystem

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Innovationsmanagement, Wirtschaftsinformatik oder vergleichbarer Disziplinen
  • Erfahrungen in Scouting- und Beratungsaktivitäten in Startup-Ökosystemen bzw. ggf. Praxiserfahrungen aus Gründungs- oder Innovationsprojekten von Vorteil
  • hohe Affinität zu technischen/naturwissenschaftlichen Themen
  • vorhandenes Netzwerk zur Erweiterung unseres Partnernetzwerks
  • Leidenschaft für unternehmerische Initiative und Kreativität
  • Offenheit, Kommunikationsstärke sowie analytisches Denkvermögen
  • hohes Engagement sowie eine selbstständige, lösungsorientierte und strukturierte Arbeitsweise
  • sicherer Umgang mit der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d), 100 % bzw. 75%, Entgeltgruppe 13 TV-L (Fokus Gründungsberatung und -finanzierung)

Arbeitsaufgaben:

  • eigenständige Ausgestaltung und Umsetzung der Lehre (3 LVS/Semester) in deutscher Sprache, insbesondere der Veranstaltungen „Gründungsfinanzierung“ (im Wintersemester) und „Businessplanung und Management von Gründungen“ (im Sommersemester)
  • Sensibilisierung und Motivierung von Studierenden, Absolvent:innen, Wissenschaftler:innen und Alumni der TU Chemnitz für unternehmerische Selbstständigkeit und Initiierung von Gründungsprojekten durch Scouting, Workshops etc.
  • Coaching, Beratung und aktive Begleitung von (potentiellen) Gründungsteams
  • Unterstützung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Gründungsberatung
  • Pflege und Erweiterung des SAXEED-Partner:innen-Netzwerks
  • aktive Teilnahme an Veranstaltungen im Gründungsökosystem

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Wirtschaftswissenschaften oder vergleichbarer Disziplinen
  • Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich (Hochschul-)Didaktik
  • betriebswirtschaftliche Kenntnisse, insbesondere fundiertes Wissen im Bereich Finanzierung
  • Kenntnisse und/oder praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Existenzgründung bzw. Unternehmensberatung sind von Vorteil. Idealerweise haben Sie Erfahrungen im Erstellen und Analysieren von Geschäftskonzepten und Finanzplanungen sowie Interesse am Bereich Venture Capital.
  • Erfahrungen in der Organisation von Veranstaltungen und in der Netzwerkarbeit
  • hohe Affinität zu technischen/naturwissenschaftlichen Themen
  • offene und kommunikative Persönlichkeit
  • hohes Engagement sowie eine selbstständige, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
  • sicherer Umgang mit der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift

Die vollständigen Stellenausschreibungen mit Informationen zur Bewerbung sind unter den jeweiligen Verlinkungen zu finden. Bei weiteren Fragen ist Frau Dr. Susanne Schübel (Tel: 0371/531-37689; E-Mail: susanne.schuebel@saxeed.net) Ihre Ansprechpartnerin. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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SAXEED Lehreangebot im Wintersemester 2022/2023

Das Gründungsnetzwerk SAXEED sensibilisiert und motiviert Hochschulangehörige sowie Absolvent:innen für die Idee der eigenen Unternehmensgründung. Durch das breite Angebot an Netzwerk- beziehungsweise Lehrveranstaltungen werden Gründer:innen qualifiziert und von erfahrenen Gründungsbetreuer:innen von der Bewertung der Geschäftsidee über die Entwicklung des Geschäftsmodells bis zur Gründung des eigenen Start-ups begleitet.

Auch dieses Semester bietet das Gründungsnetzwerk SAXEED an seinen vier Standorten wieder zahlreiche Lehrveranstaltungen an.

Das kostenlose Angebot für Studierende, Beschäftigte und Alumnis besteht aus diversen Vorlesungen, Workshops und Events rund ums Thema Gründen. Ob im Workshop „Pizza mit SCRUM“, welcher die Teilnehmenden in lockerer Atmosphäre vertraut macht mit der SCRUM-Methode als Framework für agile Produktentwicklung und Projektmanagement, in der Vorlesung „Gründungsmanagement“, in welcher die Erstellung des Businessplans thematisiert wird, beim Workshop „Clever kontern, gelassen reagieren – Kleine Schule der Schlagfertigkeit“ oder bei der ZWIK Karrieremesse – alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Lehreangebot von SAXEED in diesem Semester zu erkunden und teilzunehmen!

Die Vorlesungen, Workshops sowie Events der vier Standorte mit weiteren Informationen lassen sich auf der Website von SAXEED finden.

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Chemnitzer Start-up Daily Five bei der SZ-Erfinderschau

Im Rahmen von „Genial Sächsisch“ stellt die Sächsische Zeitung lokale Start-ups und deren Ideen vor, die den Alltag leichter, besser und schöner machen sollen. Sieben Produkte sind dieses Jahr dabei, darunter auch das Chemnitzer Start-up „Daily Five“ mit seinen Smoothies in Pulverform. In der heutigen Printausgabe der SZ wird das junge Unternehmen mit seinen beiden Gründern vorgestellt. Bis Anfang Oktober kann hier für den Publikumsliebling abgestimmt werden, welcher am 15. Oktober 2022 im Rahmen der Erfinderschau mit allen Kandidat:innen im Elbepark Dresden verkündet wird.

Lennie Schlund und Christian Lein, das sind die beiden Gründer des Start-ups Daily Five. Während ihres Bachelorstudiums der Betriebswirtschaft haben die beiden oft selbst Smoothies gekauft. Dabei ist ihnen allerdings schnell aufgefallen, dass diese Produkte sehr viel Zucker und gleichzeitig wenige Vitamine enthalten. Kurzerhand entschieden sie sich, eigenständig Smoothies zu mixen. Mit gefriergetrocknetem Obst- und Gemüsepulver, welches üblicherweise zum Kochen und Backen verwendet wird, sind nach und nach eigene Smoothie-Kreationen entstanden. Im August 2021 war es dann soweit: die beiden Studenten gründeten die Daily Five GmbH. Der Name ist auf die Empfehlung von Ernährungsexperten zurückzuführen, 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst täglich zu sich zu nehmen.

Das Chemnitzer Start-up muss sich gegen sechs andere sächsische Gründungsteams mit innovativen Ideen durchsetzen. Ob ein Büro to-go, ein futuristisches Schlagzeug oder ein Reinigungsgel für Brandverletzungen – die diesjährigen Teilnehmenden können alle mit Kreativität und Innovation überzeugen. Wer schließlich das Voting und damit ein Mediavolumen der DDV-Mediengruppe zur Bewerbung seiner Erfindung in Höhe von 25.000 Euro gewinnt, wird am 15. Oktober bei der Erfindershow bekanntgegeben.

Foto: Lennie Schlund und Christian Lein

Hier stellt Christian Lein das Unternehmen
in einem wortwörtlichen Elevator Pitch vor

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Pitch des Monats August – RELISA

Unser Pitch des Monats August ist RELISA, ein Online-Verleih für Baby- und Kinderkleidung, seit diesem Mai auch mit einer Filiale in Dresden. Hinter dem Unternehmen stehen die 34-jährige Gründerin und zweifache Mutter Sara Schlüter, ihr Partner Patrick und Nicole, die das Team im Store unterstützt. Unser SAXEED-Team am Standort Mittweida betreut das junge Unternehmen.

Die Gründungsidee kam Sara bereits mit 23, als sie mit ihrem ersten Kind schwanger war. Damals war „das Portemonnaie noch etwas schmaler“, beschreibt sie. Vor allem Kinderwagen und Ähnliches seien „wahnsinnig teuer in der Anschaffung und man braucht sie auch nie lange“. Kinderbekleidung und Ausstattung zu mieten statt zu kaufen wäre da die perfekte Lösung. Zu dieser Zeit fühlte sich Sara allerdings noch nicht bereit, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dabei wurde ihr als Tochter zweier Selbstständiger das Unternehmertum förmlich in die Wiege gelegt. So war ihr schon immer klar, dass sie selbst irgendwann ebenfalls den Schritt in die Selbstständigkeit wagen will. „Ich bin nicht so der 9-5 und Urlaubsantrag-stellen-Typ“, sagt sie.

Im März 2021 war es dann soweit: Ihr Online-Verleih für Kinderkleidung RELISA ist gestartet. Das Geschäftsmodell ihres Unternehmens – Kindermode zu vermieten – löst ein Problem, das nahezu alle Eltern betrifft. Kinder wachsen unwahrscheinlich schnell – bis die nächsten Klamotten benötigt werden, ist es nur eine Frage der Zeit. Jeden Monat neue Kleidung zu kaufen, kann dabei schnell teuer werden und ist nicht gerade nachhaltig. Ganz getreu dem Motto „wiederverwenden statt wieder verschwenden“ bietet RELISA Eltern deshalb ein Sortiment mit sorgfältig ausgewähltem und geprüftem Baby- und Kinderbedarf aus zweiter Hand. Ob über den Onlineshop oder im Ladengeschäft in Dresden, die Artikel können günstig gemietet und – wenn sie gefallen – auch gekauft werden. Neben Bekleidung bietet das Geschäft auch größere Gegenstände wie Buggys, Kinderwagen, Laufräder oder Reisebetten zur Vermietung an. In Kooperation mit dem Münchener Start-up StrollMe vermittelt RELISA ihre Kunden weiter, welche einen Rabattcode auf die Monatsmiete für das Angebot von StrollMe erhalten.

Der Onlineshop und das Ladengeschäft in Dresden sind laut Sara erst der Anfang: „Ich habe immer schon sehr groß gedacht. Ich möchte gerne ein deutschlandweites Filialnetzwerk aufbauen, über ein Franchisekonzept“, welches RELISA Filialen in allen größeren deutschen Städten vorsieht. „Wir haben ja auch unsere Kunden überall. Und die würden sich riesig freuen, auch lokal durch unser Sortiment zu stöbern, weil wir damit auch andere Probleme lösen würden.“ Aktuell ist der Warenankauf logistisch recht aufwendig. Dadurch, dass RELISA sein Sortiment bei den eigenen Kunden ankauft, erhält das Unternehmen aus ganz Deutschland Pakete mit Kindermode, wobei oft nicht der gesamte Inhalt verwertet werden kann. Den Rest schickt RESLISA entweder zurück, oder spendet ihn auf Wunsch lokal. Die vielen Versandwege seien jedoch „auf Dauer nicht wirklich nachhaltig oder umweltschonend.“ Mit einem ausgebauten Filialnetz könnte Ware jeweils vor Ort abgegeben und die Wege somit kurzgehalten werden. Aktuell ist die Gründerin also auf der Suche nach Franchisepartnern. „Mein Ziel ist, dass ich selber gar nicht mehr unbedingt im Laden bin, sondern nur noch diese Franchisefilialen deutschlandweit betreue“, schildert Sara.

Dass der Schritt in die Selbstständigkeit nicht immer reibungslos und wie geplant verläuft, musste auch Sara mit ihrer Gründungsidee feststellen. „Man geht ja raus und denkt, man hat DIE Idee. Die Leute haben genau darauf gewartet und reißen dir das aus den Händen. Das war nicht der Fall, am Anfang.“ Als junges Start-up sei man darauf angewiesen, „Reichweite zu generieren, rauszugehen und [sich] zu zeigen.“ Laut Sara gibt es auch – gerade als junge Frau – auf Investorensuche mitunter Schwierigkeiten, ernst genommen zu werden: „Du wirst ganz oft einfach belächelt“, meint sie. Deshalb sei es wichtig, sich Unterstützung zu holen und ein Netzwerk aufzubauen. So war sie unter anderem auch bei unserer SAXEED Gründungsberatung am Standort Mittweida, wodurch sie neue Kontakte in der Gründungsszene knüpfen konnte. Mit der Zeit konnte sie sich einen zufriedenen Kundenstamm aufbauen und tritt nun mit mehr Selbstbewusstsein auf, ob in der Presse oder vor möglichen InvestorInnen. „Jetzt habe ich ja die Bestätigung durch die [Kunden], indem sie die Dienstleistung nutzen, die Umsätze sich steigern, da ein Feedback kommt. Da habe ich eine ganz andere Sicherheit, als am Tag eins.“

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HHL Career Brunch – Zusammenführung kluger Ideen und Köpfe

Gründergeist kennt keine Grenzen. So kam am 15. Juli in Leipzig beim Entrepreneurship Career Brunch zusammen, was zusammenpasst: SAXEED und die HHL Graduate School of Management. Das Netzwerk-Event ermöglichte Gründungsinteressierten und GründerInnen, mit Gleichgesinnten auch überregional in Austausch zu treten, neue Teammitglieder für die eigene Idee zu begeistern und spannende Einblicke in die Gründungsszene zu erhalten.

Der Career Brunch richtete sich primär an GründerInnen auf der Suche nach Teammitgliedern sowie an diverse Talente auf der Suche nach einem spannenden Wirkungsfeld in der Start-up Szene. Schon auf der Zugfahrt von Chemnitz nach Leipzig entstanden bereits inspirierende Gespräche zwischen den SAXEED BeraterInnen und den mitreisenden Start-ups.

Vor Ort erkundeten gut 40 TeilnehmerInnen den HHL Digital Space, eine Location, die jede Menge Kreativität ausstrahlt. In einem Interview mit einer Sprecherin vom EXIST-Förderprogramm gab es interessante Insights und praktische Tipps, wie das eigene Start-up finanziert werden kann.

Ein Highlight war zudem die Vorstellung der teilnehmenden Gründungsteams, in welcher jeweils das Projekt sowie die zu besetzende Stelle beschrieben wurde. Der Raum sprühte vor Initiative und motivierten Gründern und Gründerinnen, die ihre Idee mit Begeisterung darstellten. Beim anschließenden Brunch konnten sich alle Teilnehmenden dann in entspannter Atmosphäre weiter austauschen und vernetzen. Insgesamt sind Gründungsinteressierte und Start-ups aus den Regionen Dresden, Leipzig, Chemnitz und Berlin zusammengekommen, was eine schöne Vielfalt ergab und die Diversität der Start-up Szene widerspiegelt. Wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Netzwerkveranstaltungen in Leipzig!

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ANTACON – Entwicklerteam der HS Mittweida gewinnt IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland

Nach dem erst kürzlich erworbenen Detlev-Müller-Startup-Preis, der Auszeichnung der innovativen Gründungen aus der Hochschule Mittweida, hat die ANTACON GmbH nun auch den IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland in der Tasche. Mit ihrem lösungsorientierten Verfahren, stark beanspruchte Maschinenteile widerstandsfähiger zu machen, konnte das Entwicklerteam der Hochschule Mittweida beim 18. IQ Clusterinnovationswettbewerb überzeugen.

Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland unterstützt mit dem Clusterinnovationswettbewerb IQ Innovationspreis Mitteldeutschland neuartige und marktfähige Produkte sowie Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Die Entscheidungsträger des jährlich stattfindenden Wettbewerbs sind strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. In fünf branchenspezifischen Clustern werden nachhaltige Entwicklungen und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland gefördert.

Sieger im Cluster Automotive ist in diesem Jahr das Team der ANTACON GmbH mit der Innovation „Neuartige, diamantähnliche Hochleistungsbeschichtungen zum Verschleißschutz“.

Die Gründer Hagen Grüttner, Johannes Maus, David Haldan und Jan Bretschneider sind ehemalige Studenten der Hochschule Mittweida. Als Ergebnis langjähriger Forschung ist es ihnen gelungen, hoch verschleißfeste Kohlenstoffschichten zu erzeugen, die sich deutlich von den aktuell am Markt verfügbaren Verschleißschutzbeschichtungen unterscheiden. Mit der widerstandsfähigen Beschichtung hat ANTACON ein ganz neues Feld der Oberflächenveredelung erschlossen.

Anlass ihrer Innovation ist der problematisch hohe Verschleiß, der durch ständige Reibung zwischen rauen Oberflächen von stark beanspruchten Maschinenteilen in der Industrie entsteht. Allein in Deutschland kostet der Verschleiß jährlich 35 Milliarden Euro. Das vom Team patentierte Verfahren ermöglicht es, dass die diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtung spannungsfrei auf Werkzeuge oder Maschineteile aufgetragen werden kann. So spart die innovative Hochleistungsbeschichtung den Einsatz von Schmiermitteln und macht die beschichteten Teile bis zu zehnmal länger haltbar als mit bisherigen Verfahren. Ein großer Nachhaltigkeitsaspekt ist durch massive Materialeinsparungen und Kostensenkung gegeben, vor allem auch durch die Schonung der Energieressourcen. Im Cluster Automotive wurden vom Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD GmbH) und der Porsche Leipzig GmbH 7.500 Euro gestiftet.

Autorin: Letizia Cernitori

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Maker Faire 2022 – Zahlreiche originelle Marshmallow-Wurfmaschinen bei unserem SAXEED-Konstruktionswettbewerb

Vom 7. bis zum 10. Juli versammelten sich Bastlerinnen und Bastler, Tüftlerinnen und Tüftler sowie Forschende und Neugierige auf der Kreativmesse „Maker Faire Sachsen 2022“ in der Chemnitzer Stadthalle, um zahlreiche ausgestellte Projekte aus der Wissenschaft, Technik und dem Handwerk zu bestaunen als auch selbst mitzumachen. SAXEED hatte ebenfalls einen Stand auf der Messe, an welchem verschiedene Kreationen aus dem Bereich Rapid-Prototyping ausgestellt wurden, so beispielsweise auch ein 30 Zentimeter hoher 3D-gedruckter Karl-Marx-Kopf. Das Highlight war allerdings unsere Construction Challenge für eine Marshmallow-Wurfmaschine. Ziel war es, einen Marshmallow möglichst genau auf ein 10 Meter entferntes Ziel zu befördern, wobei der Kreativität beim Bau der Maschine keine Grenzen gesetzt waren. Insgesamt gab es 20 Teilnehmende mit sehr originellen und einfallsreichen Konstruktionen. Die besten drei Einreichungen wurden mit einem 3D-Drucker prämiert. Die verschiedenen Umsetzungen reichten von Gummiband-angetriebenen Schleudern über massive Katapulte und fliegende Heliumballons bis zu umfunktionierten Mäusefallen. Hier ein paar Eindrücke von den Teilnehmenden des Konstruktionswettbewerb mit ihren einfallsreichen Kreationen:

Mit einem Abstand von 85mm, 165mm und 200mm vom Ziel standen am Ende die drei Sieger unseres Wettbewerbs fest: Herzlichen Glückwunsch an Rick Henkner (1. Platz), Christian Titsch (2. Platz) and Zechuan Chen (3. Platz) für die gelungenen Umsetzungen!

Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren IHK Chemnitz, Mana Farms GmbH und 3DSWS, welche den Wettbewerb mit ihren Material- und Preisspenden ermöglichten.

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