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TU Chemnitz bundesweit unter den Top 10 bei bewilligten Förderungen im EXIST-Forschungstransfer der Phase I

Im aktuellen Jahresheft der Bundesförderung für Existenzgründungen aus der Wissenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz erzielt die
TU Chemnitz einen Spitzenplatz bei der Förderung besonders anspruchsvoller Gründungsvorhaben

Die Technische Universität Chemnitz (TUC) belegt mit zwölf bewilligten EXIST-Forschungstransfers zwischen 2007 und 2022 bundesweit einen Platz unter den Top 10 bei den bewilligten Anträgen der Phase I im Rahmen des EXIST-Programms des Bundes. Damit zeigt sie ihre ausgewiesene Stärke beim Start anspruchsvoller Gründungsvorhaben – das Programm „EXIST-Forschungstransfer“ gilt als besonders herausfordernd, da ein besonderer Fokus auf der Innovationshöhe der Technologie und der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells liegt.

Zudem ist die TUC trotz der im Vergleich teils deutlich geringeren Zahl wissenschaftlicher Beschäftigter neben der Technischen Universität Dresden die einzige Hochschule aus Ostdeutschland, die unter den TOP 10 vertreten ist. Das geht aus dem aktuellen EXIST-Jahrbuch hervor, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) herausgegeben wird. 

„Wir freuen uns sehr, dass die TU Chemnitz gerade in der ‚EXIST-Königsklasse‘, dem Forschungstransfer für forschungsbasierte Gründungsvorhaben, im bundesweiten Vergleich bei der Bewilligung von Anträgen so gute Ergebnisse erzielt“, so Prof. Dr. Uwe Götze, Prorektor für Transfer und Weiterbildung an der TUC und Leiter des EXIST-Potentiale-Projekts „SAXEEDregional“. 

Zu den zahlreichen Ausgründungen der TUC, die im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers gefördert wurden und nun erfolgreich am Markt agieren, gehören zum Beispiel die ligenium GmbH, die CMMC GmbH und die Pinpoint GmbH. 

Hintergrund: Programm „EXIST-Forschungstransfer“

Der EXIST-Forschungstransfer ist ein bundesweites Förderprogramm, mit dem das BMWK besonders herausfordernde und technologieorientierte Gründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen heraus fördert. Ziel ist es, dass herausragende Hightech-Gründungen den Sprung in die Wirtschaft schaffen. 

Die Förderung ist in zwei Phasen unterteilt: In Phase I werden technisch anspruchsvolle und vielversprechende Gründungsvorhaben mit langen Entwicklungszeiten gefördert. Diese sollen den Nachweis der technischen Machbarkeit und damit Markttauglichkeit erbringen. Dazu gehören auch die Entwicklung eines Prototyps, die Ausarbeitung eines Businessplans für die Umsetzung der Geschäftsidee und die Vorbereitung der Unternehmensgründung.

Quelle: EXIST-Jahresheft 2022, S. 17

Systematische Unterstützung bei der Beantragung des attraktiven Förderprogramms erhalten Interessierte an der TUC durch das Gründungsnetzwerk SAXEED im Programm „EXIST-Bootcamp“. Über fünf Woche hinweg begleiten erfahrene Gründungsberaterinnen und -berater die Erstellung des EXIST-Förderantrages. Die Einreichung von Projektanträgen ist dreimal jährlich möglich. Durchschnittlich erhalten die Projekte in Phase I ca. 800.000 EUR verbunden mit der aktiven Begleitung durch Coaches sowie Gründungsberaterinnen und -berater. 

Weitere Informationen erteilt Dr. Susanne Schübel, Projektgeschäftsführerin des Gründungsnetzwerks SAXEED in Chemnitz, Telefon +49 (0)371 531-37689, E-Mail susanne.schuebel@saxeed.net

Quelle der Grafik: www.exist.de

 

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