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(german/english) Rapid Prototyping – von der Idee zum funktionsfähigen Prototyp

English version below in cursive.

Rapid Prototyping oder additive Fertigungsverfahren kommen in unterschiedlichsten Bereichen wie der Automobilindustrie, im Maschinenbau oder im Gesundheitswesen zum Einsatz – doch was genau steckt eigentlich dahinter? Mit diesen Verfahren kann man funktionsfähige Prototypen mit Hilfe sogenannter dreidimensionaler Computer-aided Design (CAD)-Daten in kurzer Zeit herstellen. So kann man ohne großen Aufwand und Kosten ein Produkt testen und gegebenenfalls verbessern. Die Verfahren eignen sich somit auch sehr gut zur schnellen Realisierung und Testung von Gründungsideen. SAXEED bietet in dieser Hinsicht zahlreiche Workshops an, in welchen man die Techniken des Rapid Prototypings kennenlernen und auch eigene Prototypen in der Schüler- und Studierendenwerkstatt der TU Chemnitz entwickeln kann. Hier wollen wir euch einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und einige spannende Projekte aus den letzten Semestern vorstellen.

Rapid prototyping or additive manufacturing processes are used in a wide variety of areas such as the automotive industry, mechanical engineering or healthcare – but what exactly is behind them? With these processes, functional prototypes can be produced in a short time with the help of so-called three-dimensional computer-aided design (CAD) data. In this way, a product can be tested and, if necessary, improved without great effort or expense. The processes are thus also very well suited for the rapid realization and testing of start-up ideas. In this respect, SAXEED offers numerous workshops in which you can learn about the techniques of rapid prototyping and also develop your own prototypes in the student workshop of the TU Chemnitz. Here we want to give you a look behind the scenes and present some exciting projects from the last semesters.

Um die Weihnachtszeit herum wurde die Werkstatt kurzerhand in eine Weihnachtswerkstatt umfunktioniert. Die Teilnehmenden des Workshops stellten ihre eigene Weihnachtsdekoration her und lernten dabei die verschiedenen Maschinen und Verfahren des Prototypings kennen.

Around Christmas time, the workshop was spontaneously transformed into a Christmas workshop. The workshop participants made their own Christmas decorations and learned about the various machines and processes involved in prototyping.

Osama Heinl, ein Bachelorstudent des Wirtschaftsingenieurwesens, absolvierte sein Berufsfeldprojekt in der Werkstatt und testete dort die unterschiedlichen Maschinen wie 3D-Drucker oder Laser-Cutter für sein eigenes Projekt. In Anlehnung daran schrieb er seine Semesterarbeit mit dem Titel „Additive Fertigungsverfahren mit Ausblick auf das ökonomische Potential sowie kritische Reflexion“.

Osama Heinl, a bachelor’s student in industrial engineering, completed his professional field project in the workshop, where he tested the various machines such as 3D printers or laser cutters for his own project. Based on this, he wrote his term paper titled „Additive manufacturing processes with an outlook on the economic potential as well as critical reflection“.

Pradeep Varma Pericherla, Masterstudent aus dem Studiengang Advanced Manufacturing, absolvierte seine Masterarbeit in der Werkstatt, für die er einen funktionalen Prototyp erstellte. Ziel der Masterarbeit war das Design und die Konstruktion eines Schalldämpfers für einen Doppelkolben-Luftkompressor. Der mittels 3D-Druck entstandene Prototyp schnitt sogar besser ab als die vorhergesagten Werte.

Pradeep Varma Pericherla, a master’s student of Advanced Manufacturing, completed his master’s thesis in the workshop, for which he created a functional prototype. The goal of the master’s thesis was to design and build a silencer for a dual-piston air compressor. The prototype, which was created using 3D printing, performed even better than the predicted values.

Timm Heide von der Fakultät Maschinenbau lernte, wie er die 3D-Druck Einstellungen für den Dual-Druck optimieren kann und setze seine Kenntnisse für die Maker Faire 2021 ein, eine Veranstaltung für kreative Macher aus jeglichen Bereichen, in welcher Projekte vorgestellt, Kontakte geknüpft und die besten Umsetzungen prämiert werden. Auch 2022 bietet SAXEED dazu einen Workshop an: eine Maker Faire Construction Challenge, bei der die Teilnehmenden Projekte für die Maker Faire erstellen können. Dieses Jahr findet die Maker Faire am 09. und 10. Juli statt und die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, unter anderem einen 3D-Drucker zu gewinnen.

Das EXIST-Forschungstransfer-Team und Gewinner des TUClab Wettbewerbs 2021 EasyLocate (welches jetzt Pinpoint GmbH heißt) konnte mit Hilfe des Rapid Prototyping Programms ihre Prototypen erstellen und damit die ersten Pilotprojekte abschließen. Das Team entwickelt ein Positionierungssystem für Innenräume zur einfachen Navigation und Interaktion zwischen Menschen und internetfähigen Geräten wie Smartphones, Druckern usw. Das System ist sogar bereits prototypisch in der Universitätsbibliothek der TU Chemnitz verbaut.

Das kostenfreie Angebot von SAXEED umfasst verschiedene Workshop-Blöcke und richtet sich an Studierende und Alumni aller Fakultäten. Die Workshops zum Thema „Prototyping Concepts“ vermitteln theoretische Kenntnisse zu verschiedenen Methoden des Rapid Prototypings. In den „Lab Course Projects“ können die Teilnehmenden eigene Projekte in der Werkstatt mit Unterstützung durch unseren Prototyping Experten Joseph Stephens realisieren und so praktische Erfahrungen sammeln. Hier geht’s zu den Rapid Prototyping Angeboten für dieses Semester: https://www.saxeed.net/angebot/rapid-prototyping

Unser Ansprechpartner für alle Themen rund um das Thema Rapid Prototyping ist Joseph Stephens: joseph.stephens@saxeed.net | Tel.: 0371/531-39688

 

Timm Heide from the Faculty of Mechanical Engineering learned how to optimize the 3D printing settings for dual printing and used his knowledge for the Maker Faire 2021, an event for creative makers from all fields, in which projects are presented, contacts are made and the best implementations are awarded prizes. Also in 2022, SAXEED will offer a workshop for this purpose: a Maker Faire Construction Challenge, where participants can create projects for the Maker Faire. This year, the Maker Faire will take place on July 09 and 10, and participants will have the opportunity to win a 3D printer, among other prizes.

The EXIST research transfer team and winner of the 2021 TUClab competition EasyLocate (which is now called Pinpoint GmbH) was able to use the rapid prototyping program to create their prototypes and complete their first pilot projects. The team is developing an indoor positioning system for easy navigation and interaction between people and internet-enabled devices such as smartphones, printers, etc. The system has even been installed as a prototype in the university library of the TU Chemnitz.

The free offer of SAXEED includes different workshop blocks and is aimed at students and alumni of all faculties. The workshops on „Prototyping Concepts“ impart theoretical knowledge on various methods of rapid prototyping. In the „Lab Course Projects“, participants can realize their own projects in the workshop with the support of our prototyping expert Joseph Stephens and thus gain practical experience. Click here for the Rapid Prototyping offerings for this semester: https://www.saxeed.net/angebot/rapid-prototyping

Our contact person for all topics related to rapid prototyping is Joseph Stephens: joseph.stephens@saxeed.net | Tel.: 0371/531-39688

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Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft 2022 in Freiberg

Unter dem Motto „nachhaltig. forschen. wirtschaften. leben.“ geben die Universität, Einrichtungen der Stadt und das Helmholtz-Institut Freiberg bei Präsentationen, zahlreichen Experimenten, Vorträgen und Führungen Einblicke in Themen aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

Unser Team von SAXEED am Standort TU Bergakademie Freiberg wird zusammen mit den EXIST-Projekten MiViA, Plasmotion und ReViSalt ab 20 Uhr auf dem Schloßplatz eine Pitch-Session veranstalten.

Weitere Infos und das Programm unter: https://tu-freiberg.de/nacht-der-wissenschaft

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Sächsischer Gründerinnenpreis 2022 – Bewerbungsphase läuft noch bis zum 31. Mai!

„Sachsen braucht Gründerinnen mit Mut, Flexibilität und sowohl neuen als auch nachhaltigen Ideen. Sachsen braucht Menschen wie Sie, die mit viel Engagement vorangehen und sich den Herausforderungen stellen.“ So ruft die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung Katja Meier Gründerinnen aus dem Freistaat dazu auf, sich mit ihrem Unternehmen für den Sächsischen Gründerinnenpreis 2022 zu bewerben. Ziel des Preises ist es, die Existenzgründung von Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

In Sachsen werden rund ein Drittel der Gewerbeanmeldungen für Einzelunternehmen von Frauen vorgenommen, was im Bundesvergleich bereits hoch ist. Die Schwerpunkte der Gründungen durch Frauen lagen dabei bisher überwiegend in den Bereichen Handel, Dienstleistungen und Gastgewerbe. Der Gründerinnenpreis soll dazu beitragen, ein gründerinnenfreundliches Klima in Sachsen weiter zu verfestigen und Frauen dazu ermutigen, optimistisch den Weg in die Selbständigkeit zu gehen. Im Rahmen des Gründerinnenpreises wird auch ein Nachhaltigkeitspreis verliehen. Damit sollen innovative Geschäftsmodelle gewürdigt werden, die soziale und ökologische Transformation vorantreiben.

Bewerben können sich Gründerinnen mit Einzel-, kleinem oder mittelständischem Unternehmen im Bereich Industrie, Handwerk, Handel, Umwelt, Kultur, Soziales oder aus dem Dienstleistungssektor. Dabei sollte das Unternehmen zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Dezember 2021 in Sachsen gegründet oder übernommen worden sein. Die Gewinnerin erwartet ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und ein filmisches Kurzportrait über ihr Unternehmen. Die Preisträgerinnen werden im Rahmen einer Festveranstaltung am 24. September 2022 bekanntgegeben. Bis zum 31. Mai läuft die Bewerbungsphase noch, hier gibt es nähere Informationen zum Wettbewerb sowie zur Bewerbung.

Foto: SMJusDEG I André Wirsig

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Pitch des Monats April – Lauras Laden

Bereits seit knapp einem Jahr gibt es den Unverpackt-Laden namens Lauras Laden im Herzen des Kaßberges. Die Chemnitzer Studentin Laura Schmid gründete ihr nachhaltiges Geschäft mit dem Ziel, Verpackungsmüll so gut wie möglich zu minimieren. Aktuell arbeitet sie in Kooperation mit einem Pfannenhersteller an einem Modell zum Erneuern alter Pfannen und plant einen Onlineshop mit Lieferservice.

Die Gründungsidee entstand im Zuge der Pandemie, als Laura in den Supermärkten nicht mehr ihre eigene Box an der Frischetheke abgeben durfte. Durch ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften hatte sie das nötige Knowhow und erstellte kurzerhand ein Geschäftsmodell für ihren Unverpackt-Laden. Nach insgesamt nur acht Monaten feierte Laura bereits die Eröffnung ihres Ladens. Und das Konzept kam an: Das Interesse sei groß und beschränke sich nicht nur auf alternativ eingestelltes Publikum. Ob jung oder alt, viele wollen sich erstmal ein Bild verschaffen, „was in Sachen Nachhaltigkeit und Müllvermeidung alles möglich ist. Das finde ich klasse. Jeder muss erstmal anfangen. Wir lernen alle dazu”, so Laura.

Seit einigen Monaten befindet sich der Unverpackt-Laden nun in einer Testphase für eine Kooperation: Alte Pfannen werden im Laden abgenommen, um von einem Partnerunternehmen eine neue Beschichtung zu erhalten. „Dadurch kamen natürlich nochmal ganz viele Leute, die von Unverpackt eigentlich gar keine Idee haben, ihre Pfanne vorbeibringen [..]”, erklärt Laura. Im Anschluss werde oft noch interessiert durch das Sortiment gestöbert und manche Kunden kommen dann auch erneut wieder.

Als nächsten Schritt will Laura ihr Sortiment bald auch online anbieten: „Was jetzt so ein bisschen ‚Work in Progress‘ wäre, ist ein Onlineshop. Ich bin jetzt […] in Mutterschutz und will über die Elternzeit versuchen, einen Onlineshop für Chemnitz zu machen.“ Das Vorhaben will sie zunächst selbstständig umsetzen und schauen, wie es bei ihren Kunden ankommt. Abhängig davon will sie dann die Website erweitern beziehungsweise auch mit anderen zusammenarbeiten. „Da sind wir zum Beispiel auch mit dem SAXEED-Team in Kontakt, die uns da beraten/helfen“, berichtet die junge Gründerin.

Als eher risikofreudig veranlagte Person lebt Laura getreu dem Motto „einfach machen”. Würde sie dieses Vorgehen auch anderen Gründerinnen und Gründern empfehlen? „Ich denke, dass es branchenabhängig ist“, erläutert sie. Natürlich müsse der Businessplan sorgfältig konzipiert und der Einsatz von Kapital gut bedacht werden. Lässt sich das benötigte Startkapital aber im Voraus gut abschätzen und die Finanzierung planen, könne der Sprung ins kalte Wasser dann auch eine gute Option zum Durchstarten sein.

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Publikumspreis des Sächsischen Gründerpreis 2022 – Stimmt jetzt für den „Sieger der Herzen“ ab!

Im Rahmen des Sächsischen Gründerpreises für innovative Ideen und Gründungskonzepte wird auch in diesem Jahr ein Publikumspreis verliehen, in welchem die Community noch bis zum 31. Mai für ihr Team abstimmen kann. Das Gewinnerteam wird am 23. Juni 2022 zur Sächsischen Innovationskonferenz bekannt gegeben und kann sich über einen attraktiven Preis freuen. Hier wollen wir euch einen Überblick über die von SAXEED betreuten Teams unserer vier Standorten geben:

Chemnitz

Aus Chemnitz sind drei Teams aus dem „SAXEED-Kosmos“ für den Publikumspreis nominiert: Das Team GroUP, Drittplatzierte in der Kategorie „Studierende“ unseres diesjährigen Ideenwettbewerbs, entwickelt eine App zum Connecten von Menschen anhand ihrer Interessen mittels eines KI-basierten Algorithmus. Auch die Canamo GbR hat an unserem Ideenwettbewerb mit ihren ökologischen Holzwerkstoffen aus Hanf teilgenommen und den zweiten Platz bei den WissenschaftlerInnen belegt. Schließlich ist noch die CMMC GmbH beim Publikumspreis vertreten, die mit ihren neuartigen und nachhaltigen Leichtbauwerkstoffen den Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie revolutionieren will.

Freiberg

Aus Freiberg sind vier Gründungsteams beim Publikumspreis vertreten: Die Think RE GmbH bietet eine digitale Beschaffungsplattform für grüne Energie („RE Wave“) für Energiekäufer und -verkäufer an. Das Start-up MiViA (Micro Vision Analysis) entwickelt eine KI-gestützte Software zur genaueren, einfacheren und schnelleren Materialanalyse von Stahl. Aus unserem Pitch des Monats März kennt ihr vielleicht schon die ReViSalt GbR, welche eine nachhaltige Prozessoptimierung bei der Herstellung superfester Gläser durch die Revitalisierung von Salzschmelzen entwickelt hat. Zuletzt tritt aus Freiberg noch das Team RockFeel mit ihren Sensorsystemen für gesteinsschneidende Bergbaumaschinen an, welche es übrigens auch in die Top 10 des Sächsischen Gründerpreises 2022 geschafft haben.

Mittweida

Aus Mittweida treten vier Teams beim Publikumspreis an: 3D-Force, unsere diesjährigen Gewinner des Ideenwettbewerbs in der Kategorie „WissenschaftlerInnen“, entwickeln ein KI-gestütztes Analyseverfahren von Blutspritzmustern bei Gewaltverbrechen. Die ANTACON GmbH, welche ebenfalls zu den Top 10 Nominierten des diesjährigen Gründerpreises gehört, bietet neuartige, diamantähnliche Hochleistungsbeschichtungen zum Verschleißschutz von Industriewerkzeugen an. Das Team K+B Technik – ebenso Teilnehmer unseres diesjährigen Ideenwettbewerbs – wollen durch die Kombination einer technischen Anlage mit KI-gestützter Software und Anbindung an die Telematikinfrastruktur den Medikationsprozess in sämtlichen Bereichen des Gesundheitswesens automatisieren. Zuletzt tritt der Onlineshop RESLISA beim Publikumspreis an, durch welchen second-hand Kinderkleidung möglichst nachhaltig und umweltschonend ein neues Zuhause gegeben werden soll.

Zwickau

Aus Zwickau kommt das Modelabel [SCHRAMEK]. Das Label von Sophie Schramek, welche ebenfalls Teilnehmerin unseres diesjährigen Ideenwettbewerbs war, bietet Maßanfertigungen und Bekleidung über einen Onlineshop an. Dabei entstehen Kollektionen, die im eigenen Atelier und mit regionalen PartnerInnen produziert werden.

Hier könnt ihr noch bis zum 31. Mai 2022 für euren „Sieger der Herzen“ abstimmen. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg!

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