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Innovation und Vernetzung durch SAXEED: Der futureSAX-Gründerbrunch 2023 an der Hochschule Mittweida

Am 24. Oktober 2023 wurde die Hochschule Mittweida zum Treffpunkt für Innovatoren und Visionäre im Bereich E-Health. In Kooperation mit SAXEED, dem Gründungsnetzwerk der Hochschule, führte die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen – futureSAX – den Gründerbrunch durch. Mehr als 50 Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland kamen zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und neue Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden. Die Hochschule Mittweida, bekannt für ihre forschungsstarke und praxisorientierte Ausrichtung, bot den idealen Rahmen für diese Veranstaltung. Als Veranstalter erwies sich SAXEED unter der Leitung von Hr. Prof. Dr. Schumann wiederholt als eine Plattform, welche einen Schnittpunkt bildet zwischen vielen verschiedenen Fachgebieten, Kontakten und Erfahrungen. Durch seinen Hintergrund als Diplom-Psychologe wurde schnell deutlich, dass es für Prof. Dr. Schumann als Projektleiter des SAXEED-Standortes Mittweida „[…]nicht nur eine normale Netzwerkveranstaltung [ist], sondern ein persönliches Anliegen, hier Innovation und Fortschritt in der Gesundheitsbranche voranzutreiben.“ Die Hochschule Mittweida konnte sich durch erfolgreiche Projekte und daraus resultierende Unternehmensgründungen im sächsischen Gründerökosystem etablieren und bietet mit verschiedenen Projekten viel Expertise und Potenzial. So hat beispielsweise Dr. Florian Kaiser, Mitgründer von PharmAI – einem Start-up, das mittels künstlicher Intelligenz die Arzneimittelforschung beschleunigt – an der Hochschule Mittweida Bioinformatik / Molekularbiologie studiert und kooperativ promoviert. In seiner Eröffnungsrede des Gründerbrunchs unterstrich Dirk Liebers, Standortleiter von SAXEED in Mittweida, eine zentrale Botschaft, die von den Anwesenden lebhaft aufgegriffen wurde: Durch die fortschreitende Digitalisierung bietet sich die einmalige Chance, das Gesundheitswesen präventiver und individueller zu gestalten, ein Ziel, das nicht nur erstrebenswert, sondern auch essenziell für die Zukunft der Gesundheitsversorgung ist.
Dirk Liebers (Standortleiter SAXEED Mittweida) hielt die Eröffnungsrede beim Gründerbrunch 2023
In der von Heinz Truckenbrodt und Charlotte Bienhaus (Projektmanager für Gründungen bei futureSAX) moderierten Diskussionsrunde wurden die vielfältigen Chancen und Herausforderungen der sächsischen E-Health-Branche ausführlich beleuchtet. Die Hochschule Mittweida, als Ort des Austauschs und der Innovation, bot die ideale Plattform für diesen fruchtbaren Dialog. Florian Claus von der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH, Dr. Madlen Scheibe vom Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung der TU Dresden und Marion Mattern von Teleskop Effekt brachten ihre jeweiligen Fachkenntnisse ein und diskutierten über die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen sowie die Chancen digitaler Medizinprodukte. Ihre Einsichten aus Klinikbetrieb, wissenschaftlicher Forschung und Startup-Beratung ergänzten sich dabei ideal und beleuchteten die Thematik aus verschiedenen Perspektiven. Ein zentraler Konsens, der sich in den Gesprächen herauskristallisierte, war die Notwendigkeit einer Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, um die Entwicklung der E-Health-Branche voranzutreiben. Dabei wurde deutlich, dass einerseits eine klare Regulierung fehlt, während andererseits bestehende Datenschutzbestimmungen die Implementierung digitaler Medizinprodukte erheblich erschweren. Die Expertinnen und Experten waren sich einig, dass eine sorgfältige Abwägung zwischen Datenschutzbelangen und den Anforderungen einer effektiven Gesundheitsprävention vonseiten des Gesetzgebers unerlässlich ist. Zudem wurde die langsam fortschreitende Digitalisierung auf Bundesebene als signifikantes Hindernis für die Branche identifiziert, ein Umstand, der in der Diskussion an der Hochschule Mittweida klar zur Sprache kam.
v.l.n.r. Heinz Truckenbrodt (futureSAX), Marion Mattern (Teleskop Effekt), Dr. Madlen Scheibe (TU Dresden), Florian Claus (Landkreis Mittweida Krankenhaus) und Charlotte Bienhaus (futureSAX) im Austausch zu Herausforderungen im Gesundheitswesen.
Im Anschluss an die anregenden Diskussionen hatten vier sächsische Start-ups die Gelegenheit, ihre innovativen Geschäftsmodelle in kurzen, dreiminütigen Präsentationen vorzustellen, wobei sie sich anschließend den Fragen des interessierten Publikums stellten. Diese Präsentationen, eine Demonstration des dynamischen Unternehmertums in Sachsen, wurden auch von der Hochschule Mittweida mit großem Interesse verfolgt. Sciendis GmbH aus Leipzig präsentierte ihre revolutionäre App WUNDERA, die digitale Wunddokumentation neu definiert. Die Was hab‘ ich gGmbH bot Einblicke in ihre Arbeit zur Verbesserung der Kommunikation im Gesundheitswesen durch ihren einzigartigen „Patientenbrief“. BWS Education GmbH zeigte, wie digitale Lernplattformen die medizinische Ausbildung mit über 4.000 multimedialen Inhalten bereichern können. Die scanacs GmbH aus Dresden stellte ihre innovative Softwarelösung vor, die die Rezeptabrechnung zwischen Apotheken und Krankenkassen vereinfacht. Die Bedeutung von Kooperation und Kollaboration wurde durch die gemeinsame Präsentation von Florian Bontrup (DOCYET GmbH) und Benedict Rehbein (eCovery GmbH) hervorgehoben, die aufzeigten, wie strategische Partnerschaften neue Wege in der E-Health-Branche eröffnen können.
Florian Bontrup (DOCYET GmbH / l.) und Benedict Rehbein (eCovery GmbH / r.) über Partnerschaften in der E-Health-branche und kooperative Softwarelösungen.
Nach einer kurzen Netzwerkpause fokussierte sich das zweite Panel auf die Marktplatzierung und Wachstumsmöglichkeiten für Start-ups in der E-Health-Branche. Hierbei teilten Vertreter bedeutender Organisationen wie AOK Plus, Techniker Krankenkasse, Medical Forge e. V., biosaxony und DiA42 GmbH ihre Bereitschaft zur Unterstützung und Zusammenarbeit mit Start-ups mit. Sie betonten die Wichtigkeit klarer Zielsetzungen und einer angemessenen Regulierung durch den Gesetzgeber, um die Branche voranzutreiben. Den Abschluss des Gründerbrunchs bildeten drei vielversprechende Start-ups, einige davon noch in der entscheidenden Vorgründungsphase. Sie erhielten die Chance, ihre innovativen Geschäftsideen in kompakten, dreiminütigen Pitches zu präsentieren. Zu den Teilnehmenden zählten Maria Schächer von der vimum GmbH, Sebastian Driesnack sowie das Gründungsduo Clara Rosebrock und Max Tettenborn mit ihrem Projekt Therapease. Der Gründerbrunch im Studio B der Hochschule Mittweida war ein voller Erfolg. Er vereinte die Akteure der sächsischen E-Health-Branche, förderte den Austausch und die Zusammenarbeit und bewies die vielversprechende Zukunft dieses Sektors. Trotz bestehender Herausforderungen und Hürden zeigte sich ein starkes Engagement der Teilnehmer, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben und Innovationen zu fördern.   Text und Fotos: Gründungsnetzwerk SAXEED Mittweida
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Rückblick des StartUpDays und Gründungsstammtisch in Mittweida

Bei dieser Veranstaltung zeigten SAXEED und prostartup, wie aus Forschungsprojekten Hidden Champions wurden. Zusammenkommen, netzwerken und Synergien bilden – Das war die Vision hinter dem StartUpDay, einer Veranstaltung, die von SAXEED und prostartup ins Leben gerufen wurde.

Über 70 Gäste folgten am 13.06.2023 der Einladung ins IMM TransferZentrum und erlebten eine bereichernde Veranstaltung, bei der Unternehmen, Startups und Projekte der Hochschule Mittweida im Fokus standen. Die Eröffnung des StartUpDays erfolgte durch Prof. Detlev Müller von der IMM electronics GmbH und Dirk Liebers vom Gründungsnetzwerk SAXEED. Ursprünglich als reiner Gründungsstammtisch geplant, wurde der StartUpDay zu einem umfangreicheren Event ausgebaut. Die Besucher hatten die Möglichkeit, Vorträgen zu lauschen, einen Ausstellungsbereich zu erkunden und interessante Unternehmen und Projekte kennenzulernen. Nebenbei bot sich beim Buffet reichlich Gelegenheit zum Networking.

Jan Ehrlich präsentierte in seinem Vortrag die beeindruckende 15-jährige Reise der in Mittweida ansässigen Firma Direct Out. Mit Stolz betonte er, dass sich das Unternehmen zu einer wahren Weltmarke entwickelt hat. Die Direct Out GmbH ist auf innovative Pro-Audio-Lösungen für Broadcast, Studio, Live-Events und fest installierte Soundanwendungen spezialisiert. Als international agierendes Unternehmen unterstützt es Kunden weltweit dabei, ideale Lösungen für ihre Audio-Herausforderungen zu finden. Die Anfänge waren bescheiden, mit nur vier Personen und einem starken Partner, der IMM, die das Unternehmen unterstützte. Seit der Gründung im Jahr 2008 hat die Direct Out GmbH kontinuierlich an Bedeutung gewonnen und kann nun stolz auf eine imposante Kundenliste verweisen. Von der NASA über den Eurovision Song Contest bis hin zur Formel 1 und renommierten Bands wie Coldplay und den Imagine Dragons – Direct Out hat sich als vertrauenswürdiger Anbieter für erstklassige Audio-Lösungen etabliert. Die wichtigste Botschaft, die der Geschäftsführer den Zuhörern mitgab, war die Bedeutung eines starken Netzwerks und verlässlicher Partner, die an die Idee glauben. Die Geschichte von Direct Out ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen aus einer kleinen Anfangsidee zu einer international anerkannten Marke heranwachsen kann. Sie verdeutlicht, dass der Aufbau eines starken Netzwerks und die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Partnern der Schlüssel zum Erfolg sind.

Jan Ehrlich, Geschäftsführer der Direct Out GmbH, präsentierte die Entwicklung des Unternehmens in den letzten 15 Jahren

Im zweiten Vortrag gewährte Tobias Tauscher, Co-Founder der Cinector GmbH, einen faszinierenden Einblick in das Unternehmen. Cinector ist ebenfalls in Mittweida ansässig und spezialisiert auf die Softwareentwicklung für Medienproduktion und digitale Kommunikation sowie auf die Entwicklung von künstlicher Intelligenz im Bereich der Bildverarbeitung. Die innovative Technologie von Cinector findet bereits Anwendung bei namhaften Unternehmen, wie zum Beispiel Porsche oder Douglas. Sie ermöglicht es mühelos beeindruckende Videobotschaften zu erstellen und Live-Streams in TV-Qualität zu übertragen. Tobias Tauscher hatte selbst an der Hochschule Mittweida studiert und hier den Grundstein für Cinector gelegt. Mit Unterstützung von SAXEED wurde damals eine EXIST-Forschungstransfer-Förderung beantragt und bewilligt. So stand dem Aufbau des Unternehmens und der Gründung nichts mehr entgegen. Die enge Verbindung zur Hochschule und zur Stadt Mittweida wurde auch in seiner Präsentation ganz deutlich. Mit den Worten “Ich will so ein bisschen mal die Werte verkörpern, die auch wir hier in Mittweida gefunden haben, warum wir hier gegründet haben und auch bewusst hier aus Mittweida versucht haben, die Welt zu erobern”, leitete der Gründer seinen Vortrag ein. Anschließend präsentierte er dem Publikum die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Cinector-Software. Die Gäste hatten zudem die Gelegenheit, verschiedene Ausstellungsstücke in den Räumen zu erkunden und sich beispielsweise live in ein virtuelles Studio zu versetzen. Tobias Tauscher vermittelte eindrucksvoll die Innovationskraft und den breiten Anwendungsbereich der Cinector-Software. Das Publikum wurde animiert, die vielfältigen Möglichkeiten dieser Technologie zu erkunden und deren Potenzial für ihre eigenen Projekte zu nutzen.

„Das, was Hollywood mit Geld erschlägt, das lösen wir mit Ingenieursverstand“ - Tobias Tauscher, Geschäftsführer der Cinector GmbH, zeigte, wie die Ausgründung aus der Hochschule zum Marktführer geworden ist.

Nach diesen beeindruckenden Vorträgen, die zeigten, dass Hidden Champions nicht ausschließlich in Großstädten zu finden sind, hatten die Besucher die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen den Ausstellungsbereich zu erkunden und weitere spannende Unternehmen und Projekte zu entdecken.

Mit dabei waren die IMM electronics GmbH, prostartup, proagil, die MWE – Mittweidaer Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft mbH, der Landkreis Mittelsachsen, die Cinector GmbH, die Technik AG von Prof. Hans-Gerhard Kretzschmar, das 3D Drucker Lab Mittweida sowie das InnoLab der Hochschule Mittweida. Gemeinschaftlich verdeutlichten sie die Vielfalt und Innovationskraft dieser Region und gaben den Besuchern die Möglichkeit, sich mit Akteuren der Wirtschaft auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Das InnoLab der Hochschule Mittweida präsentierte sich beim StartUpDay (auf der linken Seite das Team vom InnoLab hintere Reihe: Lukas Schmitz, Calvin Kiekhöfel, Patrick Plaul, vordere Reihe Moritz Metze und Janike Katter und auf der rechten Seite der Rektor der Hochschule Mittweida Prof. Volker Tolkmitt und IMM Geschäftsführer Prof. Detlev Müller)

Ein weiterer großer Programmpunkt des StartUpDays war der Gründungsstammtisch von SAXEED, welcher vom Projektleiter Prof. Frank Schumann eröffnet wurde und nunmehr zum 21. Mal stattfand. „Wir wollen Gründung provozieren, initiieren und unterstützen, wir wollen Dinge bewegen, dafür gibt es SAXEED, dafür gibt es auch die Kollegen aus den anderen Institutionen MWE, IHK, ITZ, prostartup, die Hochschule mit all den Professoren, die auch für das Thema stehen…“ begrüßte Prof. Schumann die Anwesenden und übergab dann das Wort an Dirk Liebers, der dann durch das weitere Programm führte. Nachdem die Startup-News aus Mittweida präsentiert wurden, erfolgte die Vorstellung der SAXEED InnoAcademy und der Ergebnisse dieses innovativen Praktikums. „Wir haben gemerkt, die InnoAcademy als Tool bindet an die Themen der Region und da wollen wir anknüpfen und zwar schon frühzeitig.“, berichtete Dirk Liebers über die gemachten Erfahrungen, nach dem nun bereits dritten erfolgreichem Durchlauf der InnoAcademy und die Pläne, das Konzept mit dem Ziel der Fachkräftegewinnung auf allgemein bildende Schulen zu übertragen und weiter auszubauen. Die Gäste bekamen einen Einblick in den Lernprozess und die Projekte der Studierenden, die sie im Laufe ihres 12-wöchigen Praktikums mit ihren Partnerunternehmen und den Coachings von SAXEED umgesetzt haben. Unter anderem wurden Prototypen für interaktive Videos, Erklärvideos oder ein Quiz für die Sensibilisierung von Mitarbeitern zum Thema Diskriminierung entwickelt. Die Partnerunternehmen, wie zum Beispiel prostartup, die IHK oder Vrendex, fanden nach den Präsentationen lobende Worte für ihre Praktikant:innen und wertschätzten deren Entwicklung, Engagement im Unternehmen und sehen die InnoAcademy als geeignetes Mittel, um talentierte Mitarbeiter zu finden und frischen Wind ins Unternehmen zu bringen. 

Im Anschluss erfolgte die Vorstellung des Projekts R42 durch Tom Potutschek, den Gründer der GECKO.2 GmbH aus Leipzig. R42 ist ein faszinierendes Ökosystem der Games-Branche, das auf sieben Etagen Gastronomie, Events, Contentproduktion, Spielen, Arbeiten und Leben miteinander verschmelzen soll. Dieses einzigartige Konzept könnte die traditionelle Wirtschaft und die aufstrebende Games-Branche zusammen bringen, um innovative Konzepte in der gesamten Region zu fördern und voranzutreiben. Mittweida sei seiner Meinung nach in Sachsen der Standort, der es am ehesten verstanden hat, dass im Bereich Gaming viel passiert und Deutschland aber trotzdem noch einen Nachholbedarf hat: „Wir konsumieren sehr viel, aber wir produzieren sehr wenig“ so der Gründer. Erste Berührungspunkte zur Hochschule Mittweida hatte er, als er die beta 2019 besucht hat. Zudem führt er an der Hochschule 2 Game Jams durch, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Sein Resümee nach dem StartUpDay war, dass es beeindruckend sei, wie hier Vernetzung und Innovation zwischen Hochschule, Stadt und Unternehmen funktioniert. 

Tom Potutschek, Gründer der GECKO.2 GmbH aus Leipzig, stellte das Projekt R42 vor

Höhepunkt des Stammtischs war die Preisverleihung des Prof. Detlev-Müller-Start-up-Preises, der zum sechsten Mal verliehen wurde. Dieser Preis wurde von Prof. Müller 2018 ins Leben gerufen und würdigt Ausgründungen von Studierenden und Alumni der Hochschule sowie Spin-offs und Projekte aus den Forschungsbereichen. Als Motor für Wachstum und Wettbewerb in der Region trägt der Preis zur Stärkung der Innovationskraft und Förderung der regionalen Wirtschaft bei. Der namensgebende Unternehmer Prof. Detlev Müller hat den Preis persönlich übergeben und möchte damit herausragende Leistungen im Bereich der Unternehmensgründung und Innovation ehren. Der diesjährige Preisträger war das InnoLab der Hochschule Mittweida. 

Prof. René Pleul, Patrick Plaul und Calvin Kiekhöfel nahmen den Preis stellvertretend für das gesamte Team des InnoLabs entgegen (v.l.n.r Fabian Geißler, Prof. Frank Schumann, Dirk Liebers, Prof. René Pleul, Patrick Plaul, Calvin Kiekhöfel, Prof. Detlev Müller, Matthias Baumgart und Prof. Michael Hösel).

Das InnoLab erhielt zusätzlich zwei Freitickets für das Event “meets Perspektivenwechsel” von Fabian Geißler, einem engagierten Studenten der Hochschule. Als Teil des Orga-Teams dieses Netzwerkevents wollte er die Tickets an aufgeschlossene, junge Studierende verschenken, die von der Veranstaltung profitieren können. 

Im InnoLab können Studierende ihre Experimentierfreude und ihren Erfindergeist entfalten. Mit modernster Technologie und Ressourcen können sie eigene Projekte umsetzen und Prototypen entwickeln. Das InnoLab fördert Innovation und bietet Möglichkeiten zur Realisierung kreativer Ideen. Die Hochschule Mittweida ermöglicht es Studierenden somit, ihre Talente zu entfalten und praktische Erfahrungen zu sammeln. 

Das Team von SAXEED (v.l.n.r. Dirk Liebers, Saskia Jeraufke, Sarah Uhlig, Prof. Frank Schumann, Lucas Naumann) freut sich über den gelungenen Abend.

SAXEED und prostartup, insbesondere die Firmenleiterin Sabine Herzberg, möchten einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer:innen aussprechen, die diesen inspirierenden und erfolgreichen Abend möglich gemacht haben. Ebenso möchten sie ihren aufrichtigen Dank an alle Partnerunternehmen richten, die ihnen mit ihrer großartigen Unterstützung zur Seite gestanden haben. Ein besonderes Lob gebührt den mutigen InnoAcademy-Praktikant:innen, die ihre Projekte mit Begeisterung und Hingabe präsentiert haben. Abschließend möchten sie einen erneuten Glückwunsch an den diesjährigen Gewinner, das InnoLab, aussprechen! 

Text: Gründungsnetzwerk SAXEED Mittweida

Fotos: Gründungsnetzwerk SAXEED Mittweida, prostartup

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Idea & Beer – gemeinsam Lösungen für zukünftige Herausforderungen generieren

Am 26.04.23 fand am SAXEED Standort Mittweida erneut der Ideenworkshop “Idea & Beer” statt. Das Ziel dieser Workshopreihe ist es, in entspannter Atmosphäre Ideen für die Lösung zukünftiger Herausforderungen zu generieren und einen kleinen Einblick in die Welt von Start-ups zu bekommen.

Die Teilnehmer:innen konnten das Thema des Abends selbst bestimmen und entschieden sich für Künstliche Intelligenz – ein Thema mit großem Innovationspotential. Es war klar, dass hier Ideen geschmiedet werden mussten, um zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Welche Herausforderungen, Probleme und Ängste sind mit KI verbunden und welche Ideen und Lösungsansätze könnten entwickelt werden? Gemeinsam wurde nach neuen und innovativen Wegen gesucht.

Die Ideen wurden beim Workshop durch eine offene und kreative Methode generiert, bei der jeder Teilnehmer individuell oder in Gruppen Ideen einbrachte und durch produktiven Austausch weiterentwickelte. Die Teilnehmer:innen hatten dann die Möglichkeit, ihre Ideen auf einem Bierdeckel zu notieren und sie vor den anderen zu pitchen. Aus den vielen verschiedenen Lösungsansätzen wurde mittels Voting eine Gewinneridee gekürt. Die Idee einer KI-basierten Berufsvorbereitung, die Persönlichkeitsmerkmale und Stärken von Schüler:innen mit passenden Karrierewegen abgleicht, setzte sich dabei durch.

Neben der Ideengenerierung gab es auch Impulse von Start-ups. Marcel Nagler und Toni Plewe, Gründer der TOSA home appliances GmbH aus Mittweida, sowie Vincent Reichardt von der SolarHub GmbH, berichteten von ihren Geschäftsideen, Herausforderungen und gaben wertvolle Tipps und Motivation für die Umsetzung guter Ideen. Die Teilnehmer konnten die Impulsgeber mit Fragen löchern und es gab einen regen Austausch.

Der Workshop bot vor allem die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen. Dabei konnten die Teilnehmer:innen bei Musik, Snacks und Getränken den Abend genießen und neue Kontakte knüpfen. Insgesamt war der Workshop ein gelungenes Event, welches einen kleinen Einblick in die Welt der Start-ups gab, Ideen für die Lösung zukünftiger Herausforderungen generierte und den Teilnehmer:innen wertvolle Impulse für die eigene berufliche Entwicklung geben konnte. Wir freuen uns schon auf den nächsten „Idea & Beer“ Workshop in Mittweida!

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Vom Gründungsstammtisch in die Höhle der Löwen … und zurück

Erfolgreicher Gründungsstammtisch verbindet Studierende mit Gründer:innen

Einmal im Semester lädt das SAXEED-Gründungsnetzwerk Mittweida Gründungsinteressierte und Start-ups zu Vorträgen, Pitches, Diskussionen, Preisverleihungen und natürlich zum Erfahrungsaustausch ein. In diesem Semester gab es ein Comeback: Max Rose, der Gründer von Audory, hat den Studierenden beim Gründungsstammtisch von seinen Erfahrungen aus der Höhle der Löwen berichtet. Auch die Studierenden haben ihre eigenen Ideen präsentiert und konnten sich mit verschiedensten Gründer:innen darüber austauschen. 

Audory ist eine Plattform für interaktive Hörbücher. Das bedeutet, dass die Hörer selbst entscheiden können, wie die Geschichte weitergeht. Max Rose berichtete, wie er damit begonnen hat, in seinem Wohnheimzimmer zu programmieren und zu tüfteln. Durch das EXIST Gründungsstipendium hat er es schließlich geschafft, seine Idee so weit zu entwickeln, dass er heute ein Unternehmen leitet. Seit Kurzem bietet Audory daher auch interaktive Podcasts und Filme an. Damit können zum Beispiel Firmen ihre Imagevideos produzieren lassen.

InnoLab gibt Raum für kreative Ideen

Mit dabei waren außerdem Prof. Dr. René Pleul und seine Studenten, die den Gästen Einblicke in die Experimentierkultur des Ingenieurwesens gegeben haben. Mit ihrem Projekt InnoLab wollen sie den Studierenden der Hochschule Mittweida zukünftig Raum geben, um kreative und innovative Ideen entstehen zu lassen und diese dann auch umzusetzen.

Prof. Dr. Pleul und seine Studenten haben den Gästen ihr Projekt InnoLab vorgestellt.
IdeenCamp: Studierende entwickeln eigene Ideen

Im Anschluss haben die Studierenden ihre Ergebnisse aus dem IdeenCamp präsentiert. Bei diesem haben sie mit ihren Kommilitonen durch Methoden aus dem Design Thinking Geschäftsideen entwickelt und sich Gedanken gemacht, wie sie diese umsetzen können. Ziel ist es dabei, die Studierenden das Wissen über konstruktivistische Lernmethoden selbst erarbeiten zu lassen. Im Laufe des gesamten Semesters wurden die Ideen weiterentwickelt und verbessert. Die Ergebnisse der Teams wurden den Gästen beim Gründungsstammtisch in jeweils einem Video präsentiert. Anhand dieser Videos konnten die Gäste entscheiden, in welcher Idee sie das größte Gründungspotenzial sehen. Gewonnen haben vier Studierende aus den Studiengängen Genomische Biotechnologie, Wirtschaftsingenieurswesen und Lasertechnik, die sich eine Lösung überlegt haben, wie Autos rostfrei bleiben können.

Die Gäste haben das größte Gründungpotenzial in der Idee „Rostfrei“ gesehen. Die Gewinner der Gruppe konnten sich über einen Gutschein freuen.

Das zweitplatzierte Team „Senego“ hatte die Idee, ein Programm zu kreieren, das Senior:innen die Möglichkeit gibt, ihre Fahrtüchtigkeit zu überprüfen und daraufhin ein Seminar zu besuchen, um ihre Fähigkeiten beim Autofahren zu verbessern. Den dritten Platz belegte das Team SMART, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen. Mit einer App wollen sie darauf aufmerksam machen, wann gekaufte Lebensmittel verfallen und so zu einem sparsameren Umgang beitragen. Das Preisgeld für die Teams wurde in diesem Jahr von dem Förderverein Startkultur gestiftet.

Der Austausch und das Netzwerken sind von zentraler Bedeutung für den Gründungsstammtisch. So hatten Vertreter der Wirtschaft, Studierende und Professoren bei Snacks und Getränken im Anschluss die Möglichkeit, über gemeinsame Projekte zu diskutieren, ihre Ideen weiterzuführen und ihr Netzwerk auszubauen.

Save the date: Der nächste Gründungsstammtisch in Mittweida wird am 13. Juni 2023 stattfinden. Das Team von SAXEED freut sich bereits auf euch.

SAXEED an der HS Mittweida

Das Mittweidaer Team des Gründungsnetzwerks SAXEED unter Leitung von Professor Frank Schumann steht allen gründungsinteressierten und gründungswilligen Studierenden und Forschenden sowie Start-ups an der Hochschule Mittweida mit Rat und Tat zur Seite. Das umfangreiche Angebot stellte Dirk Liebers von SAXEED Mittweida beim Gründungsstammtisch vor. Erfolgreiche Unternehmen wie Cinector und Antacon, welche erst jüngst in Finanzierungsrunden siebenstellige Summen einholen konnten, haben sich aus Projekten der Hochschule ausgeründet.

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