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Challenge: Lederabfall aus der Autoindustrie

Zusammenfassung

Lederabfälle aus der Automobilindustrie verursachen Entsorgungskosten, nachdem oft nur etwa die Hälfte der teuren und hochwertigen Materialien verarbeitet wird.

Challengebeschreibung

Es gibt mehrere große Firmen in der Automobilzulieferindustrie, die Leder für Luxusfahrzeuge verarbeiten; für Armaturenbretter, Türverkleidungen, und Sitze. Obwohl es gewünscht ist, Naturmaterialien zu verwenden, wird nur etwa die Hälfte des Leders verarbeitet, weil man keine Narben o.ä. auf dem Leder wünscht. Aufgrund der hohen Anforderungen ist das Leder schadstoffarm /- frei sowie lichtecht gefärbt, sehr weich und riecht gut.

Eine bestimmte Firma gibt im Jahr etwa 22 Mio Euro für Leder aus. Insgesamt entstehen in dieser Gruppe (mehrere Werke in Europa und USA) 360 000qm Lederabfall pro Jahr. Die Herausforderung ist, dass alles Restleder abgenommen und sortiert (nach Farben, große und kleine Stücke, auch Schnipselkram) und entsprechend weiterverarbeitet werden müsste. In einem Werk fallen pro Woche z.B. 2-3 Tonnen an, in einem anderen eine viel größere Menge. Für das Unternehmen gibt es bisher noch keine tragbare Lösung für eine Kreislaufwirtschaft.

Welche Maßnahmen und Schritte sind also erforderlich, um das Ziel einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit in greifbarer Zeit und sichtbar zu verwirklichen? Wie müssen die hier engagierten Personen eingebunden werden?

Challengegeber

Ideengeber: TalentManufaktur

Betreuerin: Dr. Gabrielle Jerzembek

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